Frage von Pitchhappiness, 17

Magisterium von Holly Black, Cassandra Clare. Lesenswert?

Ich hab das Buch letztens gesehen und ich fand das Cover davon anders, intressant, ansprechend.

Hat jemand von euch die buchreihe schon gelesen? Wenn ja wie fandet ihr es? Ist es so ähnlich wie Harry Potter? Wie ist der Schreibstil?

Ich überlege, ob ich die Reihe lesen soll.

Danke schon mal im Voraus. 💖💟

Antwort
von Lili0484, 10

Also, ich habe die Reihe "Magisterium" nicht gelesen, aber ALLE anderen Bücher von Cassandra Clare schon, und kann daher aus Erfahrung sagen, dass sie einen sehr guten und schönen Schreibstil hat. Sie erzählt jedes Detail, ohne dabei langweilig zu werden.

Da ich mich oft über Cassandra informiere, weiß ich auch, dass sehr viele Personen diese Reihe lieben. Und da heute(...oder war das gestern? ) das dritte Buch aus "Magisterium" erschienen ist, reden alle Cassandra Clare "fanseiten " (ich weiß nicht wie ich die Seite sonst beschreiben soll) davon.

Was mich jedoch abhält "Magisterium" zu lesen, ist die Ähnlichkeit mit Harry Potter. Die Hauptperson ist ein kleiner, schwarzhaariger Junge, der davor nichts von Magie wusste (wie Harry). Schließlich geht er doch auf eine Zauberschule (wie Harry). Er findet sofort ein besten Freund und eine beste Freundin (wie Ron und Hermine). Auch das der Vater von Callum (die Hauptserson) nicht wollte, dass sein Sohn die Zauberschule besucht , ist eine Ähnlichkeit mit der Harry Potter-Geschichte ( Da war es zwar der Stiefvater, aber trotzdem ein "Vater") Und ich weiß, dass die Geschichte sonst Überhaupt nicht der Harry Potter-Geschichte ähnelt, aber naja...trotzdem habe ich nun keine Lust mehr das Magisterium zu lesen. :)

Hier noch eine andere Meinung, von der Seite : http://www.lovelybooks.de/autor/Cassandra-Clare/Magisterium-The-Iron-Trial-11038...

Okay, zunächst: Ja, manches ähnelt Harry Potter wirklich sehr.
Magierschule. Freundestrio, das zunächst erst einmal zueinander finden
muss. Und natürlich gibt es auch die Kinder, die aus Magierfamilien
stammen und solche, die ganz neu in diese Parallelwelt kommen. Das
"Böse" in Form eines durchgeknallten und den Tod überwinden wollenden
Egomanen darf man selbstverständlich auch nicht vergessen.

Aber - und das ist ein großes "aber" - es gibt trotz dieser Ähnlichkeiten auch
sehr viele Unterschiede. Allein schon die Darstellung von Magie weicht
von der bei Harry Potter ab. Auch die ganze Dynamik im Trio ist eine
andere als bei Harry, Hermine und Ron.

Ich glaube, nach dem ersten Band kann ich letztlich nur sagen, dass die Reihe eine Chance auch bei Potterheads unter den Lesern verdient hat. Ob im Verlauf der Geschichte über die Folgebände die Ähnlichkeiten zu häufig werden - oder alles wirklich ganz anders wird als bei Harry - das bleibt abzuwarten.

Mir gefiel die flotte und mitreißende Schreibweise sehr, auch wenn die Spannung der Handlung insgesamt noch nicht so hoch war.

Fazit:

Ein guter Einstieg in eine scheinbar gute Fantasy-Geschichte, die es wohl
wegen der Potter-Vergleiche schwer haben dürfte - und das eigentlich
nicht verdient hat. Und das sage ich als Potterhead ;-) In meinen Augen
könnte man das Buch auch mit "Hanni und Nanni" vergleichen, schließlich
spielt es auch in einem Internat und auch da gäbe es dann Ähnlichkeiten.

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