Magenspieglung - Hatte das jemand schon mal und kann mir sagen wie das so abläuft?

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5 Antworten

Du bekommst einen "Schnaps" der den hinteren Rachenraum etwas betäubt. Dann legt man sich auf die linke Seite, muss den Kopf auf die Brust senken und den Mund öffnen.

Man bekommt gesagt, möglichst ruhig zu atmen. Würgereflexe und Rülpsgeräusche sind normal. Der ausfließende Speichel wird aufgefangen.

Das Schlaucheinführen ist zugegebenermaßen sehr unangenehm. Die Bewegungen des Schlauches  und wo Proben für die Biopsie entnommen werden, spürt man auch.

Die Untersuchung selbst dauert um die 15min. Kommt der Schlauch wieder raus, tut der Hals etwas weh. Das kann dann auch noch bis 3 Tage nach der Untersuchung der Fall sein.

Die erste Diagnose bekommt man gleich nach der Untersuchung mitgeteilt, das Ergebnis der Biopsie dauert so eine Woche.

Ich hatte nur einmal eine Untersuchung mit richtiger Narkose, da wurde aber der Dünndarm mit gespiegelt. Ansonsten wurde nie richtig narkotisiert, sondern eben nur mit "Schnaps".

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Es gibt zwei Arten, eine Magenspiegelung vorzunehmen. Entweder sitzt der Patient einfach vor dem Arzt, bekommt eine Lokalanästhesie und schluckt den Schlauch langsam, den der Arzt vorsichtig runterschiebt (habe ich so machen lassen; man muss sich einfach vorstellen, das seien Spaghetti, dann klappt das schon) oder

man bekommt eine kurzzeitige Narkose. Dann wacht man auf und alles ist vorbei. Dann bekommt man von der Untersuchung gar nichts mit. Man sollte nach der Untersuchung noch etwas liegen bleiben und dann darf man nach Hause.

In guten Praxen hat man anschließend gleich das Arztgespräch und bekommt die Untersuchungsergebnisse mitgeteilt.

Ist nicht so schlimm, mach Dir mal keine Sorgen. lg Lilo


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Kommentar von guelm
10.10.2016, 09:16

Vielen Dank muss man eigentlich lange warten bis der Arzt kommt zur Untersuchung meine Freundin hat mir erzählt das sie ihr Termin um 8 Uhr wahr und sie dann um 14 Uhr erst rankam ?

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Ich hatte das schon mal, einmal ohne Betäubung ( das war aber vor fast 30 Jahren in der DDR) und einmal vor 3  Jahren, mit Betäubung. Du bekommst dann eine Betäubungsspritze und schläfst während der Untersuchung.  Von der Untersuchung merkst du dadurch überhaupt nichts. Du wachst erst auf, wenn die Untersuchung vorbei ist. Du brauchst also keine Angst zu haben.

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Keine Angst, du spürst nichts, wenn du wieder aufwachst , ist alles vorbei!

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das ist heutzutage ganz entspannt,  mach dir keine Sorgen

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