Frage von Nele235, 148

Magenkranke Hündin?

Hallo,

ich habe eine Golden Retriever Hündin, die jetzt knapp 7 Jahre alt ist. Sie ist immer bei mir (auch auf der Arbeit- mit Rückzug etc.). Falls das tatsächlich mal nicht möglich ist, ist sie in einer Pflegefamilie, die sie sehr liebt. Seit bestimmt 3 Jahren hat sie immer mal wieder "Leck- Attacken". Sie schmatzt dann und schluck, schluck, schluckt... meist Luft und es klingt so, als würde sie husten/ spucken/ würgen.... komisch eben. Als sie das das erste Mal hatte, bekam sie Magentabl. und gut war´s. Für einige Tage... Seitdem kommt es immer wieder. So schlimm wie jetzt war es aber noch nie.

Sie hat es dauerhaft seit 3 Wochen. Alle Organe sind in Ordnung, sämtliche Laborwerte auch. Die Tierärztin meint, es könne nur ein Stressmagen sein. Deshalb bekommt sie 3 x tgl. einen Magensäureblocker. Manchmal reicht das trotzdem nicht und ich muss ihr noch ein Stück Brötchen mit Maaloxan geben. Wenn sie so eine Attacke hat, will sie unbedingt raus. Entwischt sie mir, frisst sie alles, was sie finden kann- manchmal kaut sie das Moos aus den Fugen der Gehwegplatten... Das Tier tut mir leid, ich habe keine Idee mehr. Futterwechsel (mehrfach) habe ich probiert, genau so wie selbst Kochen. Vllt. weiß ja jmd. hier, was ich für mein Hundemädchen tun kann.

Lieben Dank für alle Tipps!

Nele

Anzeige
Antwort
von expermondo, 5

Hallo Nele235,

Schau mal bitte hier:
Hund

Antwort
von Buddhishi, 89

Hallo Nele235,

ich fühle mit Dir.

Ich habe meine Hunde immer gerne mit Homoöpathie behandelt. Meine 'Bibel' dafür war das Buch von H. G. Wolff: Unsere Hunde gesund durch Homoöpathie.

Ich habe schon reingeschaut wegen Deiner kranken Hündin, aber so aus der Ferne ist das unmöglich zu beurteilen. Da ja schulmedizinisch eigentlich alles durch ist, kann ich Dir nur empfehlen, Dir dieses Buch zu kaufen.

Da stehen ganz tolle  Erklärungen dabei, mit Dosierungen usw. Also man muss keine Hom.-Ausbildung haben, um damit gut zurechtzukommen. Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.

Alles Gute für Dich und Deine Hündin wünscht

Buddhishi

Antwort
von brandon, 81

Vielleicht solltest Du mal zu einem anderen Tierarzt gehen oder in eine Tierklinik wo es mehrere Tierärzte gibt.

Zumal Dein Hund ja sichtbar dabei leidet.

Das es nur durch Stress bedingt ist würde mir nicht reichen zumal sie bei Dir so wie Du es beschreibst gar nicht soviel Stress hat oder besteht aus Deiner Sicht ein Zusammenhang zwischen dem lecken und dem Aufenthalt bei der Pflegefamilie?

Wenn ja, wäre es dann möglich das sie dort etwas frisst was ihr nicht bekommt?

Gute Besserung für Deinen Hund.

LG

Kommentar von Nele235 ,

Bei anderen TÄ war ich schon mit ihr. Auch in der Tierklinik. Damals schon, als alles anfing.

Die Pflegefamilie füttert niemals etwas, was ich nicht "abgesegnet" habe. Sie sind sehr verantwortungsvoll und wissen natürlich um das Problem des Hundes. 

Die Hündin ist ausgebildete Therapiebegleithündin. Ich habe sie aber nur 3 Monate wirklich eingesetzt, weil sie Stressreaktionen zeigte. Seitdem (das ist schon 5 Jahre her) ist sie zwar mit auf der Arbeit, kann aber tun, was sie möchte. (Also liegt sie am liebsten im Weg ;-) ) 

Abgesehen von diesen Attacken ist sie so wie immer: Sie tobt, spielt, ärgert die Katze, frisst normal...

Kommentar von brandon ,

Das Futter hast Du ja auch schon gewechselt und es hat nichts gebracht. 

Tja, da ist guter Rat teuer. Mir fällt da auch nix mehr ein.

Tut mir leid für Dich und Deinen Hund.

LG

Antwort
von Anaschia, 67

Hast Du deinen Hund mal auf Helicobacter Pylori testen lassen. Das sind ja die gleichen Symptome.

Sollte das hoffentlich nicht der Fall sein, wende Dich doch einmal an einen guten THP/ Homöopathen. Das Ganze ist bei dem Hund ja schon chronisch und wird wahrscheinlich nicht in 1 bis 2 Wochen ausgeheilt sein.

TÄ haben meistens nicht die Zeit , solche Fälle langfristig zu begleiten. Da gibt es dann zwar die notwendigen Untersuchungen und alle Mittel die evtl. in Frage kämen, und das wars dann auch schon. 

Kommentar von Nele235 ,

Helicobacter hat sie nicht. Alle Werte sind ok. Homöopathische Beh. macht unsere TÄ auch. Sie bekommt neben den schulmedizinischen Mitteln auch homöop. Sachen.

Kommentar von Anaschia ,

War deine Hündin als Therapiehund dort tätig, wo sie jetzt mit Dir fast jeden Tag ist ??.

Wenn ja, würd ich da eher an ein psychisches Problem  denken. Sie ist zwar nicht mehr mit eingebunden, aber an Ihrer Umgebung hat sich nichts geändert.

Die Tatsache, dass sie als Therapiehund nicht lange eingesetzt werden konnte, läßt mich auf einen sehr sensiblen Hund schließen.

Sie hat ja in Ihrer Ausbildung gelernt sich zurückzunehmen und nur auf die Bedürfnisse der Menschen zu achten. Manche Hunde können dann nicht mehr richtig abschalten, und das zeigt sich dann in diversen Erkrankungen.

Evtl. würdest Du ihr einen größeren Gefallen tun, wenn sie zuhause oder in der Pflegefamilie bleiben könnte.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 47

Fangocur Heilerde - alternativ argiletz Heilerde ultrafein.

Magensäurehemmer haben das große Problem, das sie die Magensäure hemmen, daher kommen zu viele Bakterien im Darm an, was wiederrum der Heilung der Magenschleimhautentzündung (die dein Hund mit Sicherheit hat) nicht gerade zuträglich ist.

Heilerde bindet die Magensäure und sorgt dafür, das der Magen ausheilen kann, dies kann er jedoch nur wenn man auch gescheites Futter gibt.

Kein Hund sollte Trockenfutter bekommen, aber ein Magengeschädigter Hund darf auf gar keinen Fall Trockenfutter bekommen.

Nassfutter - und da auch nur die Reinfleischdosen noch besser gleich rohes Futter.

Bei den Nassfuttersorten ist darauf zu achten, das 80 % Fleischanteil ist und das genau drauf steht, was drin ist. Eine Dose wo drauf steht Fleisch und tierische Nebenprodukte kannst du getrost im Regal lassen.

Premiere hat Dosenfutter, rein Lamm, rein Rind und rein Huhn. Auch andere Marken haben Reinfleischdosen - immer darauf achten was drauf steht.

Such stellen aus, wo sehr saures Gras wächst, das ist meist in den feuchteren Teilen einer Wiese so. Auch hilft Baumrinde zum benagen sehr gut. Apfelbaum ist gut.

Die Heilerde hilft, aber sie tut das nicht von Heute auf Morgen, es dauert 2 bis 4 Wochen bis man eine Besserung sieht. Auch die Umstellung auf ein anderes Futter geht nicht über Nacht. Um den Magen Darm Trakt noch etwas mehr zu schonen und zu heilen hat sich Wermutkraut gut bewährt.

P.S. dein Hund darf keine Kohlehydrathaltigen Lebensmittel bekommen solange die Kur dauert. Und später nur wenige. Also kein Brot, Nudeln, Kartoffeln, Süßkartoffeln.

Antwort
von Namikiar, 72

Das Gleiche hat mein Hund auch, wir haben auch sämtliche Tierärzte befragt und keine Ursachen finden können. Eine deutliche Verbesserung trat aber auf , als wir uns auf ein Trockenfutter festgelegt haben und er seitdem nurnoch dieses bekommt (hat aber auch lange gedauert, bis er sich an DIESES Futter gewöhnt hat). Fett verträgt er überhaupt nicht, also in Form von Schinkenknochen oder Salami, die mal wer fallen lässt. Er geht auch nurnoch unter Beobachtung in den Garten, weil er wirklich alles aufsammelt. Das Bett muss auch täglich von Haaren befreit werden, da er diese sonst nachts frisst. Mit diesen Punkten konnten wir das Erbrechen gut eindämmen.

 Deine Hündin hat auf deiner Arbeit vielleicht einen Rückzugsort, aber kann vielleicht doch nicht abschalten, weil andere Menschen negative Energie in Form von Stress ausstrahlen und sich das auf sie überträgt. Es gibt Hunde, die sehr sensibel auf sowas reagieren.

Oder hast du mal über längere Zeit ein Tagebuch über ihr Futter, stressige Situationen, Läufigkeitsintervalle und ihr Erbrechen geführt?  So könnte man vielleicht ein Muster erkennen, das auf eine Unverträglichkeit oder eine plötzliche Schwankung in ihrem  Hormonhaushalt  hindeuten kann.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Wohnung. Bist du vielleicht schon einmal eine Weile mit ihr in den Urlaub gefahren und hast dort einen Unterschied festgestellt? Manchmal können auch Pilze, die sich in den Wänden oder Pflanzen ablagern und vom Menschen nicht wahrgenommen werden, solche Reaktionen auslösen. Dann ist ihr permanent schlecht und sie sucht Mittelchen wie Gras, um sich übergeben zu können.

Den "Stressmagen" würde ich nicht so hinnehmen. Bei Menschen mit Verdauungsproblemen wird das auch immer behauptet, um nicht weiter forschen zu müssen und als Arzt etwas dazu gesagt zu haben. In den meisten Fällen gibt es konkrete Auslöser für solche Reaktionen, Stress kann letztendlich nur die Anfälligkeit begünstigen.

Kommentar von Nele235 ,

Danke für deine Antwort.

Läufig wird sie nicht mehr. Wir mussten sie nach der zweiten Hitze kastrieren lassen, weil sie da bereits die 2. Gebärmuttervereiterung hatte. 

In der Pflegefamilie (andere Wohnung, anderer Ort) ist es genau so. 

Futter bekommt sie grundsätzlich immer dasselbe. Wir haben jetzt seit ca. 9 Monaten diese Sorte. Vorher 5 Jahre ein anderes. Zwischendurch selbst Gekochtes, wenn es mal ganz schlimm war. Keine Änderung.

Tagebuch habe ich nicht geführt. Sie erbricht auch nicht. 

In der Arbeit hat sie häufig Kundenkontakt und entscheidet sich meist, die Leute zu begrüßen und sich streicheln zu lassen. Hat sie keine Lust drauf, legt sie sich ins Büro und schläft. Sie ist meist die entspannteste im Betrieb. 

Nele

Kommentar von friesennarr ,

Er geht auch nurnoch unter Beobachtung in den Garten, weil er wirklich alles aufsammelt.

Ihr hindert euren Hund aktiv daran, sich selbst zu Therapieren?

Kommentar von Berni74 ,

Ihr hindert euren Hund aktiv daran, sich selbst zu Therapieren?

Wie meinste das?

Kommentar von friesennarr ,

Hunde wissen ganz instinktiv, nach was sie Suchen müssen. Verwurmte Hunde suchen z.B. gezielt Wermut auf. Ein gesunder Hund würde kein Wermutkraut freiwillig fressen, ein verwurmter tut das.

Auch verschiedene Erden, saure Gräser, Rinden, Kräuter usw. werden vom Hund zielgerichtet gefressen, wenn er diese benötigt.

Kommentar von Namikiar ,

Die Sache ist, dass er ohne Ende ALLES frisst. Damit reizt er dauerhaft seinen Magen, sammelt deswegen wieder neues Zeug um wieder zu erbrechen und kommt nicht aus diesem Teufelskreis raus. Ein gesunder Hund frisst nur mal hier und da ein bisschen Gras. Er aber würde kiloweise pro Tag fressen.

Kommentar von Nele235 ,

Gras und Schnee fressen haben ALLE Tierärzte verboten, weil das den Magen noch mehr reizt. 

Sie frisst ja nicht nur Gras, sondern auch Moos, Teppichflusen, Holzstücke, Mulch.... was eben so zu finden ist. Dann ist mir Maaloxan doch lieber als "selbst therapieren."

Kommentar von friesennarr ,

Und Hunde therapieren sich selbst durch die Aufnahme von Moos, Erde, Gras, und Rinde.

Wenn du ein gutes Kräuterbeet im Garten hättest, würde sie vermultich selbst raus suchen was sie braucht.

Die Teppichflusen natürlich nicht, die gibt es im Garten aber nicht.

Dir ist sicher das Maaloxan lieber. Aber dein Hund geht nach Instinkt und der sagt eben was anderes.

Wenn dein Hund diese o.g. Sachen übertreibt, dann sollte mal ein Bluttest auf Nährstoffmangel hin gemacht werden.

Kommentar von Namikiar ,

Dem Hund ist schlecht und er sucht was zum Erbrechen können. Und je mehr er Schlechtes frisst, umso dreckiger geht es ihm. Dann sucht er weiter nach Magen-reizenden Sachen. Hört sich an wie Bulemie, ist bei meinem Hund auch so zu verstehen. Ein gereizter Magen wird sich aber auf diesem Wege nicht erholen. GESUNDE Hunde suchen das, was sie brauchen, das ist klar. Hier haben wir es aber nicht mit einem gesunden Hund zutun.

Kommentar von friesennarr ,

Der gesunde Hund wird eben nicht nach Mitteln suchen.

Gras z.B. wird nicht nur zum Erbrechen gefressen, sondern auch um die Darmpassage von Knochen oder unverdaulichem zu beschleunigen und zu vereinfachen. (Manchmal machen sie Haufen, die komplett in Gras eingewickelt sind).

Rinden haben eine hohen Anteil an Gerbsäuren, die den Magen und Darm Beruhigen.

Was du so schreibst, hat dein Hund vermulich einen massiven Mangelzustand.

Antwort
von adventuredog, 44

Hallo

diese Krankheit nennt sich Licky Fits. 

Wir kennen das häufig bei Malinois oder deren Mixen, die sind schnell auf 180, leicht nervös zu machen oder supersensibel. Es ist also schon etwas psychosomatisch oder nervlich bedingt, aber auch eine genetische Disposition kann in frage kommen, da man hier einige Schäferhundefamilien kennt, in denen dies häufig vorkommt - aber dann erkranken schon die sehr jungen Hunde.

Irgendwas muss ja bei Euch vor 3 Jahren gewesen sein,  das als Auslöser in Betracht kommen könnte? Wurde eine Helicobacter Infektion ausgeschlossen? diese fiesen Magenkeime lösen nämlich oft Licky Fits aus, auch sollten die Verdauungsenzyme getestet werden. Sprich mal deinen Tierarzt darauf an (falls noch nicht geschehen).

Und frag mal deinen Tierarzt auch nach Barium. Das Mittel für die ganz schlechten Tage....  man nimmt es eigentlich als Kontrastmittel zum Röntgen. Es kleidet den ganzen Magen u Darm mit einer Schutzschicht aus. 

Säureblocker kannst du bedenkenlos längere Zeit geben, egal ob Maaloxan, Omeprazol, Ulcogant, Riopan usw,  versuche einfach, welche ihr am besten helfen (falls sie es nicht pur nimmt, am besten mit einer weichen "feuchten" Scheibe Wurst)  Immer noch besser, als ohne Medi ein Magengeschwür zu entwickeln oder wegen irgendwelcher Unratfresserei am Fremdkörper zu verenden. Licky Fits Hunde können sich nicht "selber therapieren". Sie sind in diesen Situationen völlig hilflos und wie von Sinnen. Man nimmt sie zu sich, auf den Schoss, gemeinsam auf dem Boden sitzend, Ruhe ausstrahlend, lenkt sie ab und achtet darauf das sie nichts ungenießbares fressen.

Futterumstellung hast du ja schon  gemacht? Ob sie besser  Rohfleischfütterung, Fertigfutter (Happy Dog Afrika zB) - ich kenne eine betroffene Hundehalterin, die hat nach langer Leidenszeit und viel Ausprobieren einschl. BARF, ihre Hündin auf Bosch Trockenfutter, welches Mais enthält, umgestellt und nun hat die Hündin Ruhe -  oder leicht gekochtes wie zB Hühnchenfleisch (an den besonders schlimmen Tagen) verträgt musst du auch ebenfalls ausprobieren. Dafür gibt es kein allgemeingültiges Rezept! Die einen vertragen besser das gewolfte rohe Fleisch, die anderen müssen es gekocht bekommen, wieder andere können nur mit hypoallergenem Fertigfutter überleben. Aber: das Futter sollte immer feucht sein! und in mehreren kleinen Portionen gegeben werden. Jegliche Reizung des Halses und der Speiseröhre sollte unterlassen werden! denn es löst sofort neue Schluckanfälle aus, harte Kausachen, säurehaltiges wie Äpfel oder krümeliges wie Brot oder Heilerde ebenfalls.

Diese Erkrankung zerrt sehr an den Nerven und ist für den Hund enorm anstrengend. Ich wünsche eine rasche Besserung und hoffe dir einige Denkanstösse gegeben zu haben. Alles Gute!




Antwort
von Nele235, 32

Vielen Dank an alle, die mir geantwortet und damit ein Stück weiter geholfen haben! 

Ein wenig Verwirrung ist schon dabei, da die Tipps teilweise in die entgegen gesetzte Richtung gehen. 

Wir haben beschlossen, dass wir auf Fleisch als Alleinfutter umsteigen werden, und zwar ganz langsam, und es mit der Heilerde probieren werden. 

Letztlich muss alles auch noch mit unserem Alltag kompatibel sein, denn wenn ich Extremstress habe, weil der Hund..... helfe ich ihr auch nicht. 

Heute war ein guter Tag- ganz ohne Medikamente und ohne Probleme.

Nele

Antwort
von Weisefrau, 44

Hallo, manche Hund bekommen diese Probleme wenn der Magen leer ist. Geb dem Hund alle 3 Stunden etwas zu fressen. Ich hatte schon Hunde in Pflege denen es dadurch besser ging. Vielleicht hilft das.

Kommentar von Namikiar ,

Ich habe eher das Gegenteil gelernt. Einmal am Tag füttern und dann eine größere Menge, damit sich der Magensaft optimal abbauen kann. In der Natur läuft auch nicht alle 3 Stunden ein Hase vorbei. Wölfe fressen oft mehrere Tage nicht.

Kommentar von Weisefrau ,

Das ist leider falsch! Es hat sich jetzt herausgestellt das es ein Irrtum ist den Hund mit dem Wolf in so vielen Bereichen gleichzusetzen. Langzeitbeobachtungen mit Wölfen und Hunden in Österreich haben das bewiesen.

Hund sind keine Wölfe, weder in ihrem Sozialen Verhalten, ihrer Intelligenz noch in ihrer Futterverwertung. 

Antwort
von Moeckchen, 52

Problem haben wir auch. Seit dem er gebarft wird klappt es besser. Neumünster scheint es allerdings nur der leere Magen zu sein. Sprich nach ca. 12 Stunden nach dem füttern fängt er damit an.

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 43

Hast du mal versucht rauszufinden, wie lange die Zeit zwischen fressen und den Attacken ist?

Hast du mal einen Allergietest auf alles, was im Futter vorkommen kann, machen lassen?

Wurde mal eine Kotuntersuchung gemacht?

Hast du es mal mit Heilerde probiert?

Kommentar von Nele235 ,

1. Ist sehr unterschiedlich. Manchmal liegen mehrere Stunden dazwischen, manchmal nur 30 Minuten.

2. keine allergischen Reaktionen. Wir wechseln das Futter auch nicht und geben keine Leckerchen.

3. Nicht deshalb. Sie hat alle 3 Mon. einen kompletten Check, weil sie mit im Betrieb ist. Da ist das mit dabei. Aktuell habe ich das nicht wieder machen lassen. 

4. Heilerde werde ich mir besorgen. Habe ich noch nicht probiert. 

Danke für den Tipp!

Kommentar von friesennarr ,

Für Magensäureprobleme ist die Argiletz Heilerde und die Fangocur Heilerde am besten. Die braune Heilerde bringt da recht wenig, die ist eher was für Durchfallerkrankungen.

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 56

Siehst Du einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Aufenthalt bei der Familie, die sie betreut?

Kommentar von Nele235 ,

Anfangs dachten wir (Tierärztin und ich), dass sie den "Abschied" von ihrem Pflege- Rudel nicht gut wegsteckt. Jetzt war sie aber nicht in der Pflegefamilie. 

Kommentar von Naninja ,

Am Halsband (Kehlkopfreizung) kann es nicht liegen?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten