Frage von FunnyGirl1512,

Magen- Darm Spieglung wegen Weizen-Gluten unverträglichkeit

Hallo zusammen :)

Also , folgende Frage: Gestern hat eine Ärztin angerufen, wegen Blutwerten. Sie meinte im Blut wurde wohl eine Weizen-und Gluten unverträglichkeit festgestellt, ich solle doch schnells möglich meinen Hausarzt aufsuchen. Meine Sorge ist , das der Hausarzt jetzt eine Magen-Darm Spieglung machen lassen will, wegen den Gewebeproben und so weiter. Ich habe vollkommen Panik vor sowas, und würde es nicht machen lassen wollen. Wäre das ein Problem, wenn ich die Spieglung nicht mache?

Antwort von insalata2,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Die Spiegelung ist in der Regel harmlos und wird auch nicht vom Hausarzt gemacht. Also erstmal hingehen und hören, was er zus agen hat. Ich nehme an, er wird etwas zur Ernährung sagen. Keine Angst also.

Antwort von pferdezahn,

bei einer weizen- und glutenunvertraeglichkeit wird keine magen- und darmspiegelung durchgefuehrt, da man dies an den blurwerten erkennen kann. weizen ist einer der groessten kalorienlieferanten in unserer ernaehrung, nebst mais und soja, die aehnlich schlecht sind. zu viel getreide hat negative auswirkungen auf den blutzuckerspiegel. weizen kann auloeser fuer viele krankheiten sein (reizdarmsyndrom u. reflux).

Antwort von wihaho,

Ja um die Bestätigung zuhaben ist es notwendig. So kann man proben der darmzotten nehmen.die Spiegelung wird unter Narkose gemacht sicherheitshalber. Gastrologen Meine beiden Neffen haben zoeliakie. Schau mal unter www.zoeliakie - treff.de dort findest du viele Infos.

Antwort von emily2001,

Hallo,

gesehen bei www.netdoctor.at unter der Rubrik ZÖLIAKIE .

Am Anfang steht das ärztliche Gespräch mit Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese). Danach wird der Arzt oder die Ärztin eine körperliche Untersuchung durchführen. Besteht der Verdacht auf eine Zöliakie oder Sprue, wird zunächst Blut abgenommen und im Labor auf charakteristische Antikörper untersucht. Positive Antikörper-Tests machen das Vorliegen einer glutensensitiven Enteropathie wahrscheinlich, sind aber nicht beweisend. Ebenso schließen alleinige negative Antikörper-Tests die Erkrankung nicht 100-prozentig aus.

Die Bluttests liefern also nur Hinweise auf das Vorliegen einer glutensensitiven Enteropathie. Daher darf die Diagnose niemals nur aufgrund eines positiven Antikörper-Befundes gestellt werden. Mithilfe einer Blutuntersuchung kann darüber hinaus festgestellt werden, ob eine Anämie oder ein Mangel an Vitaminen, Elektrolyten oder Eiweiß bzw. Veränderungen der Blutgerinnung, des Eisen- und Knochenstoffwechsels oder allgemeine Hinweise auf eine Entzündung vorliegen.

Die einzige allgemein als beweisend anerkannte Untersuchungsmethode ist die Dünndarmbiopsie. Dabei werden im Rahmen einer Spiegelung von Magen und Zwölffingerdarm (Gastroduodenoskopie) kleine Gewebeproben aus dem obersten Dünndarmabschnitt entnommen und anschließend unter dem Mikroskop untersucht. Bei Vorliegen eines positiven Antikörper-Befundes oder bei sonstigem Zweifel muss in jedem Fall eine Biopsie durchgeführt werden, um eine glutensensitive Enteropathie sicher ausschließen zu können.

Ohne eindeutige medizinische Diagnose sollte nie mit einer glutenfreien Diät begonnen werden. Denn die Diät ist nicht nur aufwändig und teuer, sondern kann die Diagnose einer etwaigen Zöliakie oder Sprue auch erschweren. Von einer Selbstdiagnose ist daher dringend abzuraten. Auch Bioresonanz oder ähnliche Diagnose-Methoden eignen sich nicht zum Nachweis einer Gluten-Unverträglichkeit. Nach eigenmächtiger glutenfreier Diät oder in unklaren Fällen muss vor der Blutuntersuchung bzw. der Dünndarmbiopsie eine Gluten-Belastung durchgeführt werden. Dadurch steigen bei Personen mit Gluten-Unverträglichkeit die Antikörper-Spiegel an bzw. werden Entzündungen der Darmschleimhaut ausgelöst, die sich dann nachweisen lassen. Bei allen neu diagnostizierten Fällen sollte zudem eine Knochendichtemessung stattfinden, um krankhafte Knochenveränderungen rechtzeitig erkennen und entsprechend behandeln zu können.

Ich empfehle dir, den ganzen Beitrag zu lesen !

Für eine solche Spiegelung ist wahrscheinlich der Hausarzt nicht ausgerüstet.

Du solltest deshalb eine Überweisung zum GASTROENTEROLOGEN bekommen.

Bei einer Magen-Darm Spiegelung mußt du nüchtern sein, dir wird eine Tablette oder (auf Wunsch) ein Beruhingungsmittel eingesprizt. Du spürst fast nichts, ist nicht schlimm. Schau dir am besten die Bewertung der betr. Praxis bei jameda an, du kannst auch zu einem anderen G.-enterologen gehen, als derjenige, den der Arzt empfhohlen hat, du hast ja die freie Arztwahl.

Gute Besserung, Emmy

Antwort von appletman,

Hallo, Magen- und Darmspiegelung wären schon mal 2 Termine, die nach "Vorbereitung" durch dich von einem Gastroenterologen durchgeführt werden müssten, natürlich nicht ohne deine Einwilligung. Was du brauchst, ist wohl eher eine Art Diät. Bei dir besteht ja wohl kein Verdacht auf Magengeschwüre oder Darmkrebs...

Antwort von Gaukler,

Normalerweise wird da keine Magen oder Darmspiegelung gemacht, aber mach dir schonmal gedanken um eine komplette Ernährungsumstellung.

Kommentar von FunnyGirl1512,

Ja toll :(

Aber danke :)

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