Maden in Kirschen - was kann man machen?

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3 Antworten

Das ist inzwischen nicht mehr nur die Kirschfruchtfliege, bei der es immer nur einen Wurm in jeder Kirsche gab. Viel schlimmer ist die seit einigen Jahren aus Asien eingeschleppte Kirschessigfliege, die Batterien von Fliegeneiern in so eine Frucht legt. Wenn man auf eine befallene Frucht drückt, kommt der Saft aus allen möglichen Löchern. Eine Frucht, die heute noch gesund aussieht, fällt nach spätestens 2 Tagen komplett zusammen.
Diese Kirschessigfliege ist nicht nur während der Süßkirschenreife aktiv. Sie fällt das ganze Jahr über alle Stein-und Beerenfrüchte her, die es überhaupt gibt. Sie ist eine Landplage im Obstbau.
Als nichtchemisches Mittel gibt es zunächst nur ein richtig geschlossenes Netz für den Baum, aber das ist teuer und mühsam.
Man kann rund um den Baum Apfelessigfallen anbrigen: Trüben Apfelessig mit Wasser im Verhältnis 1 zu 2  -  in durchsichtige Plastikbecher mit Deckel und am oberen Becherrand 2 mm große Löcher hineinbohren. Das mindert den Befallsdruck etwas.
Ansonsten würde nur Chemie helfen. Mospilan und SpinTor. Man sollte aber zu deren Anwendung den Sachkundenachweis Pflanzenschutz besitzen. 


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Kommentar von Blumenacker
16.07.2016, 04:38

Danke für den Stern!

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Ich glaube wirklich effektiv ist nur ein Netz. Man kann es aber auch mit Fruchtfliegen-Fallen versuchen. Eine weitere Möglichkeit wären chemische Mittel, dann ist das ganze aber nicht mehr Bio ;).

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