Frage von animiegirl, 54

Machtwechsel Lenin ----> Stalin?

Hey liebe Community, Ich hätte da eine bitte die wäre, könntet ihr mir vlt den Machtwechsel von Lenin zu Stalin erklären. Ich halte morgen ein Referat über dieses Thema und ich finde leider nichts im Internet.

Antwort
von JBEZorg, 38

Es gab keinen Machtwechsel von Lenin zu Stalin. Lenin ist gestorben und es gab einen länglichen Machtkampf innerhalb der Partei. Der Machtwecsel nach dem Tode Lenins erfolgte praktisch zu einer Parteieliteund nicht zu Stalin. Später erst konnte Stalin einge Leute aus dieser Elite hinter sich bringen und war dennoch noch weit entfernt von der mächtigen Stellung, die er später hatte. Der Machtkampf erfolgte eher kollegial. Es gab offizielle Sitzungen, in denen diskutiert wurde üer den zukünftigen Kurs der Partei und über eben Personalentscheidungen. Staln hat geschickt sene Position ausgenutzt Parteisekretär zu sein, also für Kaderfragen veranwortlich. Er knnte Vorschläge für Personalentscheidungen einbringen und war bestens informiert über alles und jeden in der Parteiführung. Letzendlich war es ein Machtkampf zwischen dem radikalen Flügel hinter Trotzki(und Sinowjew ab 1926), der ideologisch das Wetertreiben radikaler revolutonärer Entwicklungen mit Weltrevoltion, Relgionsekämpfung, ideologische Umerziehung, Terror gegen Konterrevoltinäre befürwortete und den gemässigteren Bolschewiki, die hauptsächlich die Festigung des jungen sozialistischen Staates, seiner Wirtschaft als Ziel sahen(bezeichnenderweise hat Saln bereits 1924 den "Aufbau des Sozialismus in einem Land" formuliert). So richitg die Macht hat Stalin nicht vor ungef.1929 übernommen, also 5 Jahre nach Lenins Tod.

Der Machtkampf war gezeichnet durch Seitenwechsel durch manche wichtige Akteure, teils absurde Beschuldigungen, Denunziatonen und ideologische Streitereien. Eine besondere Bedeutung hatte die Tatsache, dass nach der Revolution eine grosse Masse von Menschen aus den Unterschichten in die Partei aufgenommen wurden, der sog. "Aufruf Lenins"(zum Eintritt in die Partei für einfache Leute). Für diese Leute waren die Diskussinen an der Parteispitze aus dem einfachsten Grund nicht verständlich. Die waren nicht gebildet genug dafür. Dennoch durften sie ja auch abstimmen. Das hat Stalin letzendlich auch ausgenutzt. Seine gut zugeschnittenen nd einfachen Parolen erkauften ihm den Zuspruch der Basis.

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