Wenn ja warum? ich selbst gehe auch immer erst gegen 24 uhr ins bett und esse oft so gegen 22 uhr. Setzt das dann trotzdem an? Ich habe das Gefühl, dass das so ist - wie kann das denn sein?

Nein.
Es kommt auf die Gesamtmenge dessen an, was man isst und nicht auf den Zeitpunkt. Spätes Essen kann einem allerdings das Einschlafen erschweren. Viel wichtiger als der Zeitpunkt des Essens ist die tägliche Bewegung, mindestens aber 3x pro Woche 30 min Laufen, Schwimmen oder Radfahren. Dann setzt auch nix an.
Sofern sich die Forschungsergebnisse von Mäusen auf den Menschen übertragen lassen - möge jeder für sich selbst herausfinden ;-)), dann - so scheint es - macht spätes Essen dick und noch viel mehr: es eröffnet einen Teufelskreis ins "dick" werden:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/285114.html
Zitat hieraus: >"Fettes Essen bringt die innere Uhr aus dem Takt, haben amerikanische Forscher in einer Studie an Mäusen gezeigt: Ähnlich wie ein Mensch, der mitten in der Nacht den Kühlschrank plündert, konsumieren fettreich ernährte Tiere ungewöhnlich viel Futter[.........]Gleichzeitig bringt das fetthaltige Futter das Timing bei verschiedenen Stoffwechselwegen durcheinander und dämpft zudem die ansonsten gleichmäßig mit der Tageszeit an- und absteigende Stoffwechselaktivität. Sollte sich dieser Effekt auch beim Menschen nachweisen lassen, könnten sich neue Ansätze für die Behandlung von krankhaftem Übergewicht und seinen Folgen ergeben, hoffen die Forscher [......]"<
Wissenschaftlich gesehen gibt es keine Belege dafür wie genau das Essen dick macht. Wissenschaftlich belegt hingegen ist, dass die Körperfunktionen einem Tagesrhythmus unterworfen sind. So haben Spätaufsteher(= Morgenmuffel) einen anderen Biorhythmus als Frühaufsteher. Der Körper stellt sich auf einen individuell gelebten Rhythmus so ein, dass z.B. Verdauungssäfte immer dann verstärkt gebildet werden, wenn der Körper "gewohnt" ist, dass er Nahrung zugeführt bekommt. Ein Hinweis dafür, was uns guttut oder nicht, ist das eigene Körpergefühl. Für meinen Fall kann ich klar sagen: spätes Essen sorgt bei mir für Gewichtszunahme, es sei denn ich esse "nur" Salate, Gemüse und mageres Fleisch und Fisch. Mein Stoffwechsel ist abends wohl träger als zu anderen Tageszeiten.

Höre ich auch immer wieder. Aber durch meinen eigenwilligen Arbeitsrhythmus esse ich meistens erst zwischen 21 und 2 Uhr zu Abend. Mein Gewicht ist noch im Normalbereich und mindestens seit ca. 5 Jahren stabil. Wichtig ist, dass man nicht unmittelbar nach dem Essen zu Bett geht. Damit sollte man dann schon mindestens 2 Stunden warten.

Man muss den Koerper einfach als ein geschlossenes System betrachten. Am besten stelle man sich einen Wuerfel vor. Diesen zeichne man sich auf ein Blatt Papier. Jetzt zeichne man an diesen Wuerfel zwei Pfeile, wobei der eine Pfeil in den Wuerfel hinein zeigt und der andere hinaus. Der hineinzeigende Pfeil symbolisiert die in den Koerper eingefuehrte Energiemenge (also Kilokalorien) und der herauszeigende Pfeil die vom Koerper "verbrannte" Energie. Betrachten wir den Wuerfel jetzt zum Beispiel ueber einen Zeitraum von 24 Stunden. Bei einem Menschen der zunimmt, ist die Energiemenge am zufuehrenden Pfeil groesser als die verbrannte. Bei einem Menschen der sein Gewicht konstant haelt, sind die Pfeile gleich gross. Und wenn ein Mensch abnimmt, dann ist natuerlich der Pfeil mit der verbrannten Energie groesser als der mit der zugefuehrten. Das Ganze ist auch als Energiebilanz aus dem Physikunterricht bekannt.
Ich setze mir einfach einen Zeitrahmen. Das kann im besten Falle ein Tag sein, aber auch eine Woche oder einen Monat. Dann wird "abgerechnet" und die Energiebilanz aufgestellt. An welchem Pfeil stehen die meisten Kalorien? Der Bilanz, die am Ende die nackte Wahrheit darstellt ob man ab- oder zugenommen hat, ist es egal, wann ich in diesem betrachteten Zeitraum, sagen wir 24 Stunden, etwas gegessen, also Energie zugefuehrt, oder etwas Energie verbrannt habe.
Ein Beispiel: Ich betrachte meine Energiebilanz taeglich von 03 Uhr Nachts bis 02:59:59Uhr des naechsten Tages. Sagen wir ich verbrauche als Mensch taeglich etwa durch Arbeit, Sport und zur Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen 3000Kcal. Nun habe ich die Angewohnheit und stehe jede Nacht um 2Uhr auf und esse 3 fette Eisbeine mit insgesamt 2950kcal. Nun betrachte ich auch taeglich um 3 Uhr nachts meine Energiebilanz und werde feststellen, dass ich auf Dauer abnehmen werde, da ich immer (taeglich) weniger kcal zu mir genommen habe als ich verbraucht habe. Energie kann nie aus dem nichts entstehen, auch nicht Nachts. Habe ich am Ende ab- oder zugenommen, ist immer nur eine Frage dieser einen Bilanz und der Energiemengen, die an den beiden oben erwaehnten Pfeilen stehen. Natuerlich hat das Beispiel den Haken, dass ich nach dem Genuss der drei Eisbeine fuer fast 24 Stunden keine Kalorien mehr zu mir nehmen, also nichts essen darf. Aber im Normalfall ist man ja auch keine 3 Eisbeine auf einmal.
Man kann auch schreiben:
A(X) - B(X) = C(X) , wobei
X = der gewaehlte Zeitraum (zB 24 Stunden)
A = Summe aller im Zeitraum X zu mir genommenen Kalorien
B = Summe aller im Zeitraum X vom Koerper "verbrannten" Kalorien
C = Ergebnis
Ist C gleich 0 halte ich das Gewicht, ist C groesser als Null so nehme ich zu und ist es kleiner als 0 so nehme ich ab.
Kommt drauf an wer du bist ! Jeder Mensch ist einzigartig und hat daher auch eine individuelle Art zu essen und zu verdauen, die in keiner Weise mit der Art der anderen übereinstimmen muss.Unser Körper kann nur dann richtig arbeiten wenn er die Nährstoffe ,die er braucht auch bekommt.Bei der korrekten individuellen Ernährungsweise nimmt sich das Verdauungssystem was es braucht wenn die Einzigartigkeit Beachtung findet.Es geht niemals um die Nahrung sondern immer um die Verarbeitung der Nahrung.Unser Verdauungssystem ist von Bedingungen und Umständen abhängig je nach Individuum.Dies ist Bestandteil des Personal Health System im Human Design System. Allgemeine Regeln sind absoluter Unsinn !! LG HaPe
Dein Gefühl trügt dich nicht-Diätberater und andere raten dasvon ab-einfach weil der Essklumpen die ganze Nacht im Magen nicht so verdaut wird wie tagsüber.(Details warum das so ist lass i mal weg. Morgens essen wie ein König -mittags wie Bürger abends wie Bettelmann.

Es kommt darauf an, was Du isst. Isst Du gegen 22 Uhr 3 Äpfel setzen die genau so wenig an wie um 15 Uhr. Sind es aber um 15 Uhr 3 Currywürste, machen die genau so dick wie um 22 Uhr. Auf die Kalorien- und Fettmenge kommt es an.
Das kommt ganz einfach auf die Kallorienmenge an, die du schon den ganzen Tag zu dir genommen hast!!!

Mach dir keine Sorgen , denk an die Italiener , Spanier oder Franzosen . In diesen Ländern ist es doch fast normal abends um 22.00 h zu essen und sind die Alle dick ? Wie Johan Crasemann schon sagt , es kommt auf die Menge und die Umstände an .
MAn hat das einmal behauptet, aber das inzwischen widerlegt. In Wahrheit wird die Gesamtmege des Essens gerechnet, die man über den Tag zu sich nimmt. Der Körper tut sich allerdings am Abend bei schweren MAhlzeiten schwerer mit der Verdauung, aber am Zunehmen ändert das nichts. Es ist auch der alte Grundsatz: Morgens wie ein Kaiser, Mittags wi eein König und Abends wie ein Bettelmann damit wiederlegt. Steht aber auch in dem netten Buch über die größten Irrtümer unserer Zeit...
Ja bemühe mich um den Sport, bin allerdings nicht ganz so zielstrebig. Werde mich bessern.
Das Gegenteil scheint zu stimmen, sofern sich die Forschungen an Mäusen auf den Menschen übertragen lassen. Damit meine ich nicht die Frage nach dem Sport. Sport regt den Stoffwechsel an und wirkt damit entweder gewichtsstabilisierend oder bei Abnehmversuchen unterstützend.