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Macht sich ein Tierarzt strafbar, wenn er im Notfall einen Menschen behandelt?

gefragt von CanyonGrandCanyonGrand am 28.08.2009 um 22:02 Uhr

Damit meine ich nicht erste Hilfe, sondern wirklich medizinische Versorgung. Angenommen er kommt zu einem Unfall auf einer abgelegenen Straße, Rettungskräfte sind noch nicht in Sicht. Darf er in diesem Fall einem Menschen Spritzen geben (z.B. zur Stabilisierung des Kreislaufs)? Manche Tier-Medikamente sind ja auch für den Menschen verträglich, obwohl sie eigentlich dafür nicht ausgelegt sind.


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anonym
beantwortet von chicaBlue am 28. August 2009 22:04
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Er macht sich strafbar, wenn er Nicht hilft.

Kommentar von A478ae03b04e492f32191c91bdb29bf4smallfirstguardian am 28. August 2009 22:06

DH


legnAkraD
beantwortet von legnAkraD am 28. August 2009 22:03
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Nein darf er nicht , und ja er würde sich Strafbar machen

Kommentar von De6ecbe58ff842f7635afc8ae2e09fc8smalltomatensosse am 28. August 2009 22:05


totto1998
beantwortet von totto1998 am 28. August 2009 22:03
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in Notfällen darf jeder Mensch einen helfen.


tomatensosse
beantwortet von tomatensosse am 28. August 2009 22:03
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Ich denke , bei solchen Fällen , macht man eine Ausnahme , wenn man so ein Menschen leben rettet , dann darf man das bestimmt.


anonym
beantwortet von Helpless am 28. August 2009 22:04
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Niemand macht sich strafbar, wenn er im NOTFALL mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mitteln einen Menschen richtig "behandelt."

Kommentar von E8ff0f914457f1c913e5f855d8d42a8asmalllegnAkraD am 28. August 2009 22:05

Wenn du nicht berechtigt bist Medikamente zu verabreichen machst du dich sehr wohl Strafbar...!!!

Kommentar von Helpless am 28. August 2009 22:15

Aber doch nicht wegen der richtigen Behandlung!

Kommentar von cathroch am 28. August 2009 22:17

Ähm hallo? Ein TierARZT ist befugt! Viele Medikamente sind identisch mit der aus der Humanmedizin


pippi60
beantwortet von pippi60 am 28. August 2009 22:07
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Vielleicht gibt es diese Möglichkeit bei absoluter Lebensgefahr! Aber in Deutschland kommen die Rettungskräfte binnen Minuten, zur Not auch mit dem Hubschrauber. Eine sehr gute Frage!


TadashiYamaoka
beantwortet von TadashiYamaoka am 28. August 2009 22:08
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Wenn er weiß was er tut, also wenn er weiß dass dieses oder jenes Medikament auch beim Menschen hilft und keine großen Nebenwirkungen hat, und er diesem Menschen in dem Moment womöglich damit das Leben retten kann, dann wird das doch bestimmt nicht verboten sein. Er ja schließlich ne Medizinische Ausbildung.


blume08
beantwortet von blume08 am 28. August 2009 22:08
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wenn es eine "menschenspritze" ist und das eine lebensbedrohliche situation darf er die spritze geben, so meine ich dass. aber wenn es eine "tierische" spritze ist und der betroffene KEINE spritze möchte ist es verboten und damit macht er sich strafbar.


anonym
beantwortet von cathroch am 28. August 2009 22:16
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Ist dir bekannt, dass jeder Tierarzt auch ne Allgemeine Ausbildung als Arzt hat?! Dh: er kennt sich auch mit Humanmedizin aus! Und wenn er und ein Hund verletzt sind (z.B.), macht er sich wegen unterlassener Hilfeleistung strafbar wenn er nicht dem Menschen hilft. Denn ein Tier zählt vor dem Gestz immernoch als "Sache".


anonym
beantwortet von emlderbeste am 29. August 2009 13:57
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Er macht sich Strafbar wenn er gar nicht hilft §323c StGB Wenn er mehr hilft, als er darf, greift der "Rechtfertigende Notstand" §34 StGB Wenn er dem Patient jedoch nachweislich schadet, ist das Körperverletzung Wenn der Patient einwilligt (mutmassliche Einwilligung im Notfall) kann es sich auch nicht um Körperverletzung handeln (z.B. Einstichstelle der Spritze)

Anmerkung: Als Rettungsassistent und Referent für Erste Hilfe rate ich jedem (auch jedem Arzt) sich erst auf die Lebensrettenden Maßnahmen zu konzentrieren und nicht auf irgendwelche Spritzen zur Kreislaufstabilisation etc.


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