Macht man es sich zu einfach wenn man sagt : "Wer auf Betrüger reinfällt ist selber Schuld "?

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6 Antworten

Auf jeden Fall! Das ist Opferbeschuldigung. Stell Dir vor, dass würde man bei anderen Straftaten so sagen (Körperverletzung, Vergewaltigungen, Diebstahl usw.).

Natürlich sollte man einen gewissen gesunden Menschenverstand haben, der einen schützen sollte. Also dass man z.B. nicht auf die .exe-Datei im Anhang einer Mail klickt oder so. Aber es gibt auch raffinierte Betrugsmaschen, bei denen man das den Betrogenen nicht vorwerfen kann.

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So heißt es : " Leg mich einmal rein, Schande über Dich. Leg mich zweimal rein, Schande über mich!"
Woher soll man wissen, was für ein Mensch da vor einem steht, wenn man zuvor nichts mit ihm zu tun hatte ?

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Ja klar. Betrüger versuchen es doch extra schwer zu machen, den Betrug zu entdecken.

Es gibt gute Betrüger und es gibt schlechte Betrüger. Wer auf schlechte Betrüger herein fällt, der ist wohl etwas naiv. Aber selbst oder gerade der Naiveste ist nicht schuld, weil er für seine Naivität nichts kann. 

Im Volksmund gilt aber ganz klar: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das Problem wird wohl damals wie heute gewesen sein, dass man Leute, die unwissend tun, schwer von wirklich Unwissenden unterscheiden kann.

Im Falle des Betrugs ist die "Strafe" das, um das man betrogen wurde. Unabhängig davon hat natürlich der Betrüger immer die Hauptschuld.

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Kommentar von Suboptimierer
31.05.2016, 00:53

Ich meine, dass ist doch diese typische Argumentation der Täter: "Das Opfer wollte es so.", "Selber schuld, wenn der so naiv ist.", "Wenn er nicht gewollt hätte, dann hätte er doch dies und das..."

Alles Ausflüchte und Ablenkung vom eigentlichen Täter.

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JA !

keiner ist allwissend und setzt nicht mindest ein quäntchen vertrauen in seinen gegenüber. betrüger nutzen das aus, täuschen, nähren erwartungen.

dem leichtgläubigen oder dem vertrauensvollen ist eine schuldzuweisung sicherlich nicht unbedingt zu zuweisen. man könnte ihnen höchstens eine gewisse unbedarftheit anlasten,

- aber muß es denn normal sein, hinter jedem busch einen räuber zu vermuten?

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Der Staat ist vor allem schuld, er tut nicht viel um die Bürger zu schützen, ganz im Gegenteil. Durch den hohen Migrantenzustrom ist die Kriminalität extrem angestiegen und falls mal doch einer, bei einer Straftat erwischt wird, passiert ihm nichts, dank des laschen westeuropäische Strafsystems. Früher gab es bei Weitem nicht so viel dreiste Betrüger, wie das heute der Fall ist. 

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Kommentar von casala
31.05.2016, 01:17

was ist denn das für ein stuß? (montags in dresden?)

früher stand es höchstens nicht so schnell in der zeitung, wenn der deutsche nachbar sein umfeld betrog.

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so sehe ich das auch, also holzauge sei wachsam

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