Ist es nicht so, dass wenn es mehr Möglichkeiten gibt (Zitrone, Himbeer, Vanille), dass dann weniger von den anderen Sorten gekauft wird und es dann ein Verlust wird, weil die Auswahl schon zu groß ist? Denn wer kauft schon drei verschiedene Geschmacksrichtungen. Man sieht die Leute immer nur mit einer Sorte Rittersport nach Hause gehen. Also ist es nun ein Verlustgeschäft oder kann es auch wirklich der ganz große Cup werden?
Hallo,
Gegenfrage. Stell Dir vor Du bekommst nur eine Geschmacksrichtung, die isst Du jeden Tag. Wie lange dauert es bis sie Dir zum Hals raushängt? 2.Frage: Wenn Du einem Freund von einem Riegel erzählst, nehemn wir Schoko Geschamck, er einen Riegel sucht aber keinen Schokogeschmack mag... was meinst Du worüber er sich freuen wird?
Also Vielfalt belebt das Geschäft, man trifft den Geschmack vieler Leute und somit ist das Standbein gesichert.
Ähnliches ist im Bereich der Finanzen auch gut. Eine Anlage in KFZ-Aktien hat bei Verkusten in der Industrie schlechte Aussichten. Legt man in Elektronik, Umwelt, KFZ, Logistik an, so kann eins ausfallen und der Rest läuft weiter.
Grüße Andi

Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Also bedeuten mehr Sorten auch logischerweise mehr Marktanteil. Und nicht zu vergessen: Als Creator einer brandneuen Geschmacksrichtung hat man ausserdem als Innovator Reputations- udn Imagevorteile. (P.S. Es heißt Coup und nicht Cup, aber was Du meintest, nennt man Strategie!)
Das Zauberwort heißt hier Quersubventionierung. Ich habe mal einen Artikel dazu über Ritter Sport gelesen. Die wenigsten der besonderen / saisonabhängigen Produkte werfen Gewinn ab. Die müssen von den normalen Riegeln wie Vollmilch, Zartbitter etc. mit getragen werden.
Warum machen sie das? Ganz einfach, sie bringen sich wieder ins Gespräch, können mit den neuen Sorten werben und es kurbelt auch den Absatz der normalen Sorten an.

Aber Du sprichst eine Vielzahl von Geschmäckern an. Wenn Du nur eine Sorte machst, dann wird die von 10% Kunden akzeptiert. Kommt eine zweite Sorte dazu, dann triffst Du den Geschmack von 15% der potentiellen Kunden usw.

Kommt darauf an wie die Sorten bei den Verbrauchern ankommen, es kann ein ganz großer Flopp werden, aber auch gut und es verkauft sich jede Sorte.