Frage von MrSporty85, 114

Macht Infrarotheizung vs Nachtspeicherheiung in den Gesamtkosten inkl allgemeiner Stromnutzung eine spürbare Kostenersparniss?

Hallo alle da draußen!

Mein Vater ist im Besitz eines Hauses. " Wohnungen zu je 3 Zimmer mit insg 70m² Wohnfläche.

Es wird seit den 70er Jahren mit den Nachspeicheröfen geheizt. In jedem raum stehen 1-2 Stück davon! Küche und Bad jeweils nicht.

Ich sitze öfters im frischen, mir geht diese Heizung voll auf den Piss (sorry für diese Wortwahl). Ich habe trotz kälte einen Stromverbrauch von ca 8000- 10.000kwh die letztens 3 Jahre aufm Bockel gestämmt, denn ich lag immer so um die 160Euro, und das wird wohl nächstes Jahr noch mehr dank der Preise UND mehr Stromverbrauch trotz kalter Butze.

Meine Eltern Heizung ganz gut, und haben inkl Nutzstrom (Steckdose, Küche, Warmwasser und Heizung) rund 230Euro MONATLICH!

Wie könnte das ganze anders aussehen mit Infrarotheizung? Es wurde sich die letzten Jahre Zeit genommen und in jedem Zimmer des Hauses befindet sich eine Wärmedämmung von ein paar Millimetern. Äußenwände und Wände zum Treppenhaus.

Bei sinnvoller Anschaffung eines Infrarotsystems für beide Wohnungen (Ich derzeit knapp 10.000kwh und meine Eltern ca 15.000, vllt sogar 17.000) inkl Haushaltsstrom, wo kann ich etwa landen? Ich bin echt üerfordert von zig Informatonen de es zu lesen gibt darüber!

Kann da jemand helfen und weiß konkrete Berechnungen oder eigene Erfahrungen? Copy Paste?! :-)

Beste Grüße Florian

Antwort
von skgfbl, 112

Zum glück muss man sich nicht mehr selbst den Kopf zerbrechen, hier gibt es z.B. einen Heizkostenrechner direkt vom Hersteller:

http://roemer-energiesparheizung.de/heizkostenrechner-fuer-infrarotheizungen.htm...

Die Wärme pro Kilowattstunde ist bei allen elektrischen Heizgeräten fast gleich, effizienter ist die Infrarotheizung in der erzeugung also nicht, dafür lässt sie sich besser steuern, gibt wärme direkt "auf Knopfdruck", und speichert keine Energie, die, wenn die Heizung eh nicht gebraucht wird, beim Nachtspeicher einfach zum Fenster hinaus fliegt.

Antwort
von joemcmougle, 103

Moin Florian Berechne zunächst die m3 je Raum Nimm im Altbau mindestens 30 watt je m3 besser 32 oder etwas mehr Nimm mal als Obergrenze 1000 bis 1100 Betriebsstunden an. Dann haste aber warm. Keinesfalls billig zeug kaufen. Qualität zahlt sich immer aus. Das sieht man bereits an der verarbeitung der geräte

Antwort
von bayer87, 47

Hallo Florian,

also das mit den Berechnungen ist so eine Sache. Grundsätzlich kann man sich den eigenen Bedarf für eine Infrarotheizung selber ausrechnen. Das dient zumindest mal als Anhaltspunkt. Aber auch nicht mehr.

Welche Infrarotheizung nun passt, benötigt aber mehr als nur die Raummaße. Wichtig sind dabei u.A. Altbau, Neubau, wie ist das Haus isoliert etc. Zahlreiche Infos findest du beispielsweise unter http://www.infrarotheizung-kaufen.de - auch einen Rechner und sehr viel nützliche Informationen.

Meine Erfahrungen dort sind gut - die Beratung ebenfalls. Einen Ausstellungsraum gibts auch, falls du in der Nähe wohnst. Außerdem kannst du dir auch eine Infrarotheizung zum Ausprobieren zusenden lassen.  So wird aus der Theorie dann die Praxis. Insgesamt spüre ich in meiner 70m² Wohnung (Altbau, mäßig isoliert) einen deutlichen Rückgang der Heizkosten (Gas). Zudem habe ich einen günstigen Stomanbieter gefunden.

LG Rüdiger

Antwort
von NicoleMauser91, 37

Hallo Florian

Ich vermute, dass dein Problem immer noch akut ist? Ist ja schließlich noch rattenkalt in Deutschland.

Also deine Analyse ist etwas undurchsichtig. Verbrauchst Du nun 8000-10000 kw/h NT (Nachtstrom) pro Jahr ? (ich denke schon, sonst hättest du eine SUPER Dämmung)

In was für einem Haus wohnst Du denn? Du sprichst von ein paar Millimeter Dämmung? Wieviel Aussenwände hast Du? Ich denke Du hast Altbau, weil du von einem Nachtspeicher sprichst. Die Größe und Dämmung deckt sich ungefähr mit meinen Werten. Ich habe 46 qm mit Nachstrom gehabt und hatte einen Jahresverbrauch von ca. 6000 kw/h. Bei einem Altbau mit Gasbeton kannst du locker mit 27-30 Watt/m3 für die nötige Aufnahmeleistung der Infrarotheizungen rechnen....das ist einer der denkbar schlechtesten Dämmungen. Allerdings kannst Du auch bei dieser Art von Dämmung Schätzungsweise ca. 30 % sparen (hab ja jetzt auch so ne Infrarotdingens) und hast es dafür aber schön warm - solange Du mit einem intelligenten Thermostat arbeitest. Ohne vernünftige Absenkung bei Abwesenheit heisst Du doch sonst für die Katz.

Ich war gerade auf http://infrarotheizung-vergleich.info/heizleistung-in-kubikmeter-berechnen/ und dort steht etwas von der Berechnung ganz detailiert. Auf der Startseite steht aber auch noch eine ganze Latte Infos. Kannst es Dir sogar vorher selbst ausrechnen mit den Tabellen. Am besten Du holst Dir noch zusätzlich einen Berater ins Haus - der alles nochmal durchmessen tut :)

Konnte ich Dir denn soweit helfen?

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