Frage von DBKai, 25

Macht ihr andere von euch abhangig?

Ihr wisst/könnt etwas, was im Alltag von Bedeutung ist.... helft ihr anderen Menschen dabei das auch zu erlernen, damit sie euch in Zukunft dabei nicht mehr brauchen.. unabhängig von euch sind/werden... oder übernehmt ihr die Tätigkeit immer für diese Leute und sorgt damit gewissermaßen dafür, dass sie sich immer wieder bei euch melden müssen...weil sie sonst nicht wissen, wie etwas geht? Oder es ihnen nicht erlaubt ist etwas ohne euch zu tun....wie bei Kleinkinder, die ohne Eltern noCh nicht viel dürfen, weil sie sich auf der Welt noch nicht gut auskennen.... und sich verletzen oder sterben konnten... eine Schaden verursachen könnten, unter dem dann alle zu leiden haben... Wie wäre die Welt ohne Abhangigskeitsverhaltnisse? Jeder braucht Wasser und Nahrung... Luft.... diese Abhängigkeit ist von Natur aus bei uns allen vorhanden (zumindest kenne ich persönlich keinen, der ohne auskommt)... hier kann durch gutes Management und durch eine Ordnung und Regeln für ein gutes Miteinander für ein angenehmes Dasein gesorgt werden. So gut wie jeder Mensch kann aber alles erlernen, was er können will, wenn die Möglichkeiten dafür geschaffen sind.. und es ist auch gut für eine Gesellschaft wenn möglichst viele Leute im Regelfall selbstständig durCh den Alltag kommen können. Oder nicht?

Warum machen manche Menschen andere von sich abhängig? Auf negative Weise? Wie kann man unabhängiger werden?

Die Bettler-Problematik fällt mir dazu ein... viele scheinen kaum sprechen zu können. ..wo ist die SuppenKüche? Wo sind Plätze für den Winter? Verhütung - Aufklärung über das Problem der Überbevölkerung. . Wenn man selber so lebt, sind Kinder wohl auch keine gute Idee.... da kann es ja keinem wirklich gut gehen... warum sich und andere also unnotig belasten???? Können diese sich weiterbilden und einfachen gemeinnützigen Tätigkeiten nachgehen und sich dadurch etwas verdienen??? Sie können schon auch von sich aus aktiv werden - nur ist deren Horizont oft sehr eingeschränkt - sie machen oft täglich das gleiche und probieren nix neues aus... daher sind sie wohl sehr ahnungslos....und da sie so auch zu etwas kommen, fehlt wohl der Anreiz mal etwas anders zu machen.... ausserdem findet ein Bettler nicht schnell Gehör! Weil er eben immer nur kommt und etwas haben will - aber nix dafür tut/tun will... nix tun kann oder nix tun will... es bräuchte auch hier Möglichkeiten...und Information. . Schulung... Ignorieren und wegschicken löst das Problem ja nicht... Geld und Essen spenden und Information über Unterkunft und SuppenKüche sind gut - das Problem besteht trotzdem noch... besser wäre es, wenn man im Regelfall nicht betteln muss... wenn einem gesagt werden kann: gehen sie da und da hin... dort erhalten Sie eine Grundbildung und die Möglichkeit einer gemeinnützigen Arbeit nachzukommen... dann kannst du dir dort selbst etwas erarbeiten.... man müsste betteln unnötig machen. Möglichkeiten und Alternativen schaffen. Man kann die Leute auCh dort hin begleiten!

Antwort
von lindgren, 15

Irgendwie verworren, diese Frage. Ich habe mir schwer getan, diese zu lesen und zu verstehen.

Okay. Es geht dir primär um Abhängigkeit.  Abhängig sind wir unser Leben lang! Die Menschheit ist aufgebaut wie ein riesiges Zahnradsystem. Sämtliche Räder greifen ineinander, kleine und große. Alles muss sich drehen. Sobald eines stockt, geht gar nichts mehr.

Es wird immer Menschen geben, die Hilfe brauchen. Ich sehe das nicht als Abhängigkeit. Sondern es ist menschlich, denen zu helfen, die es nötig haben.

Abhängigkeit ist ein Wort, welches ich nicht gerne benutze. Aber wie du willst - ja wir sind abhängig. Abhängig von Strom, vom Leitungswasser. Abhängig vom Arbeitgeber, der dir den Lohn zahlt.

Andere sind eben von der Gnade der Menschheit abhängig, Bettler, Obdachlose oder auch einfach die Flüchlinge.

Ich nenne das Menschlichkeit. Helfen ist menschlich.

Menschen gibt es in allen Facetten und in allen Lebensformen. Und jeder Mensch kann leben, wie er es für richtig hält. Toleranz.



Kommentar von DBKai ,

Ich habe mir schwer getan, diese zu lesen und zu verstehen.

Was hast du nicht so gut verstanden?

Es wird immer Menschen geben, die Hilfe brauchen. Ich sehe das nicht als Abhängigkeit. Sondern es ist menschlich, denen zu helfen, die es nötig haben.

Ich sehe das schon als Abhängigkeit... Wenn ich nicht mehr selber einkaufen gehen kann, dann bin ich davon abhängig, dass das jemand für mich tut... tut es keiner, werde ich früher oder später verhungern.

Helfen wenn man helfen kann und wenn Hilfe gebraucht wird... das verstehe ich schon... aber vor allem Hilfe zur Selbsthilfe... sonst wird man am Ende nur ausgenutzt... und die Leute werden nicht dazu angeregt mal selbstständig zu werden...

Warum benutzt du das Wort "Abhängigkeit" nicht gerne? Ist doch ein ganz normales Wort zur Beschreibung eines Zustandes... ?

 Und jeder Mensch kann leben, wie er es für richtig hält. Toleranz.

Ja - jeder kann leben wie er will... handelt er aber böse/schlecht/zum Schaden anderer, braucht er sich nicht wundern wenn es früher oder später zu Widerständen kommt...  Solange mir keiner ernstlich schadet, kann von mir aus jeder tun und lassen, was immer er will... Er kann auch jeden Tag nackt herum laufen... was juckt mich das... und wenn mich etwas stört, versuche ich eh es anzusprechen... man kann ja über alles reden... eigentlich...

Kommentar von lindgren ,

Hilfe zur Selbsthilfe ist nicht immer möglich. Alte, kranke Menschen kann man häufig nicht mehr so helfen, dass sie sich dann selbst helfen können. Du magst es als Abhängigkeit sehen, ich sehe das nicht so. Sondern als Hilfe und nichts weiter. Der alte oder kranke Mensch kann ja auch - wenn es ihm möglich ist -  Wünsche äußern und es obliegt dann dem Pfleger, diese zu berücksichtigen. Dies nur als Beispiel.

Antwort
von Mignon4, 15

Hilfe zur Selbsthilfe ist angesagt. Wenn ich jemanden von mir abhängig mache, dann übernehme ich gleichzeitig Verantwortung für diese Person. Darüber muss man sich im klaren sein. Wichtig ist, dass man die Abhängigkeit und Verantwortung nicht zum eigenen Vorteil und zum Nachteil des anderen Menschen ausnutzt und mißbraucht.

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