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Macht es überhaupt Sinn, ein hochbegabtes Kind auf eine normale Schule gehen zu lassen?

gefragt von jojo100 am 21.12.2007 um 19:03 Uhr

Unser Sohn hat ein hochbegabtes Mädchen in der Klasse. Dies wurde erst kürzlich festgestellt und die Eltern wollen das Mädchen noch bis zum Ende der Grundschulzeit auf der normalen Grundschule lassen, das sind noch 3 Schuljahre. Macht das überhaupt Sinn oder wäre es nicht besser, das Kind jetzt schon auf eine Schule für Hochbegabung -ist auch eine hier in der Nähe- zu schicken?


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butz1510
beantwortet von butz1510 am 21. Dezember 2007 19:08
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Wenn es eine Grundschule für Hochbegabte gibt, wäre es sicher besser, das Mädchen gleich dorthin zu schicken. Hochbegabte sind ja meistens "asozial" (im Wortsinn) und nicht alltagstauglich. Ich kenne einige, die an der normalen Schule mit normalen Kindern höllische Probleme haben und hatten und immer irgendwann ausgegrenzt wurden. Wenn aber die Hochbegabten-Schule erst ab 5. Klasse beginnt, muss das Kind halt schon die ersten paar Jahre - oder bis es eben reif genug ist - auf eine normale Schule gehen.


anonym
beantwortet von ayo000 am 21. Dezember 2007 19:09
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Ich würde den Eltern dann auch eher die Schule für Hochbegabte empfehlen, die haben einfach mehr Fördermöglichkeiten.


marialuisa
beantwortet von marialuisa am 21. Dezember 2007 19:17
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Carla, ein hochbegabtes Mädchen aus meinem Bekanntenkreis hatte nicht die Möglichkeit in eine Spezialschule gehen zu können. So hat sie noch nebenbei Englisch gelernt, hat Griechisch als Bettlektüre genommen, ist zum Tanzen.........dieses Kind hat soviel gelernt in kurzen Jahren wozu ich wohl ein ganzes Leben gebraucht hätte, so ich es überhaupt erlernen hätte könne. Carlas Mutter ist selbst Lehrerin und hatte anfangs Angst, das Kind wäre überfordert. Carla hat die Zeit so überstanden, bis sie dann mit 14 anfangen konnte zu studieren, da sie Klassen halt überspringen durfte ( und konnte ).


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 21. Dezember 2007 19:13
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Liegt zwar an den Eltern, aber ich würde mein Kind ganz schnell in eine entsprechende Schule bringen, da ich aus eigener Erfahrung ( Mitschüler meines Sohnes ist hochbegabt ) sagen kann das die Lehrer in " normalen Schulen " mit hochbegabten Schülern total überfordert sind, da diese Schüler sich beim Regelunterricht sehr schnell langweilen und dem Unterricht nicht mehr folgen ( unkonzentriertheit, stehen auf und laufen herum, widersprechen oftmals den Lehrern ) werden diese Schüler gerne als hyperaktiv, aufsässig und dumm tituliert und angesehen. Auch wenn die Lehrer von der Hochbegabung wissen haben sie nicht die Möglichkeit diese Kinder im Regelunterricht zu fördern. Diese Kinder gehören ihrer Begabung nach speziel geschult sonst verlieren sie die Lust an der Schule.

Kommentar von 90d403d723aa221c992a7c09d16139aasmallsheela2011 am 21. Dezember 2007 19:15

Zusatz, sieh hier einmal nach:

http://www.logios.de/hochbegabung.htm

Kommentar von Simple_avatar4smallMonikaAr am 22. Dezember 2007 13:11

Es gibt aber auch Ausnahmen.Bei einer Entscheidung was zu tun ist, sollte man alle Faktoren zusammen betrachten. Manchmal ist es auch schlicht nicht möglich, die Schule zu wechseln, weil die finanziellen Mittel nicht da sind, oder die Schule zu weit entfernt liegt. In diesem Falle rate ich Eltern, zusammen mit Schule, Lehrer und Schulamt auf eine besondere Förderung zu drängen. Oft gibt es hierzu sogar schulgesetzliche Bestimmungen.

Kommentar von 90d403d723aa221c992a7c09d16139aasmallsheela2011 am 22. Dezember 2007 15:49

Ist mir klar, meine Tochter hat mit heute erzählt das sie vor einigen Tagen einen Bericht im Fernsehen sah wo eine Familie eine zweijährige Tochter haben die Hochbegabt ist, ( Familie ist HarzIV Empfänger und haben noch drei ältere Kinder ) das Kind kann schreiben, lesen, rechnen mit zwei Jahren und die Eltern sind nicht in der Lage dieses Kind zu fördern, auch Aufgrund der finanziellen Möglichkeiten und ihrer schulischen Ausbildung. In solchen Fällen wäre es gut wenn es Fördermaßnahmen von bestimmten Einrichtungen gäbe ( Staat, Schulamt, etc. )


anonym
beantwortet von Lissa am 21. Dezember 2007 19:21
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Oft ist es so, dass es für Hochbegabte keine gute Förderung am Ort gibt.

Deshalb ist es manchmal schwierig, eine passende Schule zu finden.

Wenn das Mädchen gute Kontakte und eine gute außerschulische Förderung hat, kann sie die normale Schule besuchen oder ggf. ein Jahr überspringen.

Hilfen gibt es hier:

http://links.grundschulmaterial.de/Hochbegabung-50.htm



darkangel82
beantwortet von darkangel82 am 21. Dezember 2007 19:11
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Wenn das Mädchen sich in der normalen Schule nur langweilt weil es unterfordert ist sollte sie schon auf die Schule für Hochbegabte gehen.


MonikaAr
beantwortet von MonikaAr am 22. Dezember 2007 13:06
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Das hängt ganz vom Einzelfall ab !

  1. 1)Ist die Feststellung von butz1510 falsch, dass Hochbegabte Kinder asozial sind. Dies ist eine absolut unzulässige Verallgemeinerung. Und unter Asozialiät versteht man eine indviduelle Unfähigkeit mit seinen Mitmenschen - gemäß der Normen unserer Gesellschaft - harmonisch zu verkehren. Es kann sein,dass soziale Probleme entstehen, weil "normale" Kinder das hochbegabte Kind nicht verstehen und dieses Kind so nicht als zur Gruppe gehörig empfunden wird. Es gerät in eine Außenseiterposition und hat ggf. deswegen psychische Probleme.Dies kann, muß aber nicht sein.

  2. 2) Sofern das hochbegabte Kind einen guten Anschluß in der Klassengemeinschaft hat und von seinen Lehrern gefördert wird oder in der GS die Möglichkeit hat eine Klasse zu überspringen, d.h. es sich dort rundum wohlfühlt, sollte man nicht an einen Schulwechsel denken.

  3. 3)Sofern latente Probleme mit Mitschülern und Lehrern bestehen, das Kind mit einem Schulwechsel einverstanden ist, wäre die Grundschule für Hochbegabte die erste Wahl.


anonym
beantwortet von Felix7 am 29. Februar 2008 19:17
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Man kann ein Jahr oder auch zwei springen. Meine Tochter ist 1 gesprungen. Dann habe ich sie auf eine realschule angemeldet, trotz besserer Empfehlung. Sie wurde nach 1nem Jahr aufs Gym versetzt. Das reicht zur Zeit erstmal. Weil, sie kann es besser verkraften hoch zu gehen wie runter. Bei ihrem carakter war es der bessere weg für sie.


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