Frage von derguteton, 251

Macht es Sinn wenn intelligente Roboter zukünftig an Gott glauben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von eleteroj2, 45

hallo derguteton, Sinn machen? Gesichter machen? Wetter machen? Aber deine Frage zielt wohl eher dahin, ob einer K.I. ein Gottesglauben implementiert werden sollte, oder ob K.I. sogar von sich aus sowas entwickeln könnte?

Die Frage hat schon Douglas Adams am besten bewantwortet, finde ich:

"Der Elektrische Mönch war ein Gerät zur Arbeitseinsparung wie ein
Geschirrspüler oder Videorecorder. Geschirrspüler spülten für einen das
langweilige Geschirr und ersparten einem so die Mühe, es selber spülen zu
müssen; Videorecorder sahen sich für einen langweilige Fernsehprogramme an und ersparten einem so die Mühe, sie selber ansehen zu müssen;
Elektrische Mönche glaubten für einen gewisse Dinge und ersparten einem
damit, was allmählich zu einer immer beschwerlicheren Aufgabe wurde,
nämlich alle Dinge zu glauben, die zu glauben die Welt von einem
erwartete.
Leider hatte sich bei diesem Elektrischen Mönch ein Fehler
eingeschlichen, und zwar hatte er begonnen, mehr oder minder wahllos und
ziellos alle möglichen Dinge zu glauben. Er fing sogar an, Dinge zu
glauben, an die zu glauben den Leuten in Salt Lake City schwerfallen
würde."  (aus: 'Dirk Gentleys holistische Detektei')

Kommentar von derguteton ,

nicht implementiert sondern sich entwicklen könnte

Kommentar von eleteroj2 ,

hallo @guterton, danke fürs Sternchen :)

Antwort
von Rosenblad, 21

Wenn Roboter die gleiche neurale Copy-Architektur aufweisen wie wir Menschen – in einer v.a. affektiven und teilweisen kognitiven Verankerung von Mustern wie vor 50 000 Jahren (siehe Klaus Gilgenmann / Bertold Schweitzer „Homo – sociologicus – sapiens. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 35, Heft 5, Oktober 2006, S.362) dann ja – wobei dann wiederum auch solche Sinnstiftungen und Sinnbestände die KI – Konstruktionen nicht davor abhalten werden sich selbst und ihre „Gestaltungsräume“ zerstören zu können oder werden.Bei einer wie auch immer gearteten Weiterentwicklung die zwischenfinal keine destruktiven Pfadintegrale generiert hat, wird sich die Frage nicht mehr stellen, da Bewältigungs- Verdrängungs- und Sicherungsfunktionen mit solchen Parametern, wie der einer transzendenten Salvierung, nicht mehr viabel sind.

Antwort
von buma1978, 75

Glaube und Determinismus schlissen sich aus, in so fern ist die Frage nicht zu beantworten.

Da jedoch ein Bewusstsein auch Fragen nach Herkunft und Verbleib nahe legt, ist natürlich nicht auszuschließen das in ferner Zukunft, auch eine künstliche Intelligenz so etwas wie einen Glauben entwickeln könnte. Wie das aussehen wird wage ich jedoch nicht meine Kristallkugel zu fragen.

Die Schöpfer von Futurama spielen übrigens in vielfältiger Weise mit dem Thema.

Nur mal als alternativer Denkanstoß für das Hier und Heute. Eventuell sind wir nicht einmal in der Lage zu erkennen, das Tiere wie z.B. Wale weit intelligenter sind als wir glauben, einfach da das Bewusstsein eines dreidimensional agierenden Wasserwesens sich vom unseren so stark unterscheidet das es keine wirkliche Schnittmenge gibt. Alle Versuche stellen immer auf uns bekannte Kategorien ab.

Antwort
von halbsowichtig, 30

Glaub ein Programm an seinen User?

"Tagträumende" neuronale Netze gibt es bereits. Wenn eine selbstlernende Maschine komplex genug ist, um ein Bewusstsein zu entwickeln, dann könnte sie die Existenz von Wesen postulieren, die ihm noch nicht real vor die Kamera gelaufen sind. Das wäre eine Form von Glauben als Gegenteil von Wissen.

Die Schöpfergötter eines Roboters sind die Ingenieure die ihn entworfen haben. Im Lauf seines "Lebens" dient er niederen Gottheiten wie Besitzern oder Hilfsarbeitern, oder er betet den Servicetechnikergott um Heilung an.

Diese Menschen wird er nie ganz verstehen, weil sie zu anders sind. Aber die Menschen können, mit einem intensiven Studium, lernen den Roboter zu verstehen. Er kann auch nicht die Beweggründe der Menschen lesen, sie können aber in sein Logfile schauen.

Sozusagen sind die Menschen die Götter eines Roboters. Sogar nach seinem "Tod" hat er Hoffnung auf Wiedergeburt - körperlich durch Recycling seiner Hardware bzw. geistig durch Einspielung seines Backups in eine neue Maschine.

Roboter könnten also eines Tages an ihre Götter - die Menschen - bewusst glauben.

Was die religiösen Menschen daraus machen, ist eine andere Sache. Vielleicht besinnen sie sich darauf, was sie selbst wirklich hervorgebracht hat und am Leben erhält. Sie dienen dann wieder der lebendigen Natur, statt sie zu zerstören und dabei Heil von einem imaginären Geisterwesen zu erhoffen. ;-)

Antwort
von Maimaier, 12

Computer sind nicht klug, das glauben nur Menschen die nie selbst versucht haben einen zu programmieren. Man muss alles haarklein festlegen, und wenn man ein Fehler macht, machen die diesen Fehler auch. Also reine Maschinen, die ein festes Programm abarbeiten, da ist kein Platz für Intelligenz. So hat man vor 50 Jahren programmiert, und so tut man es noch heute, und ich sehe auch nicht das sich das ändert.

Es gibt allerdings auch Programme, die neuronale Netze simulieren, z.B. bei Sprach- oder Schrifterkennung. Ist da vielleicht ein Funken Intelligenz zu spüren? Kaum, zum einen weil unser Gehirn sehr viel mehr Schaltungen hat als selbst ein Supercomputer nachbilden könnte, vor allem aber weil das Gehirn sehr viel komplexer aufgebaut ist und sehr eng verbunden mit dem Körper, als die viel zu einfachen Modelle die hier eingesetzt werden.

Gott ist groß, wirklich groß, er ist das Universum, die Natur, wir ein Teil davon. Es wäre besser, wir würden das ganz verstehen, und nicht nur glauben ohne genau zu wissen an was.

Antwort
von herakles3000, 49

Wen Roboter Glauben könnten wäre das ein wiederspruch in ihrer esistenz den dan würden sie gezwungen sein gegen die 3 Gesetze der Robotik zu verstoßen.Lesse mal Assimov nach.Außerdem warum sollen Roboter glauben die keine Seele haben.?Außerdem müste der Roboter dazu selbständig denken könne und genau davon geht schon mal die Gefahr aus.

Kommentar von DinoMath ,

Nur weil selbstständig denken gefährlich sein kann heisst es nicht, dass sie es nicht dennoch machen dürfen.

Ich kenne die 3 Robotergesetze nur als eine Möglichkeit wie man das denken von Robotern eingrenzen könnte, aber nicht muss.

Aber wie lauten sie denn? Soll ja jeder mitreden können hier..

Kommentar von herakles3000 ,

1 Schaden den Mensch nicht durch dein handeln oder deinem nicht handeln!.

´3 Schütze Dich selber  also deine exestinez wen es nicht gegen Gesetz 1+2 verstößt..Ohne diese 3 Gesetze kann der Roboter wahllos jeden töten.Oder Auch gezielt.Also sind diese 3 gesetze nicht eine Möglichkeit sonder notwendig zum Schutz des Menschen.!Das er selbständig denken soll wäre zwar eine gute Idee aber  dazu müßte er auch eine menge lernen und das kann auch zur Gefahr werden !Außerdem müste der Roboter dan ein neuronales gehin entwickeln und damit könnte er auch wiederum gefährlich werden weil er dan zb gegen seine programmierung handeln könnte weil er sie als falsch  ansieht, an so etwas wird schon geforscht aber ein künstliches Gehirn ist noch nicht erreicht.!

Kommentar von DinoMath ,

Dann meinen wir die selben 3 Gesetze (ich kenne die aus I-Robot)

1. Bei der Fragestellung stand nichts von intelligenten Robotern, die den Menschen nicht gefährlich werden können, also auch Roboter ohne diese Gesetze sind denkbar

2. freies Denken alleine ist nicht schlimm, solange sie nicht in der Lage sind zu tun was sie sich gerade ausdenken.
So sind Menschenkinder unter anderem deshalb eingeschränkt Strafbar, weil sie ja auch nur eingeschränkt zu handeln in der Lage sind. So gibt man denen halt nicht die geladene Waffe zum spielen in die Hand. Genauso kann auch ein Roboter gerne frei denken was er will, solange er sich beim Handeln an die Gesetze hält.

3. zu glauben, dass es einen Gott gibt, oder gar in die Kirsche zu gehen oder sonstwie friedlcih oder privat diesen Glauben zu praktizieren schadet weder ihnen, noch anderen, also kein Widerspruch zu den 3 Gesetzen.

Danke fürs rausschreiben

Kommentar von Predbabe ,

Die Asimov’schen Gesetze lauten:

    1. Ein Roboter darf kein menschliches Wesen (wissentlich) verletzen oder durch Untätigkeit (wissentlich) zulassen, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
    2. Ein Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren.
    3. Ein Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit Regel eins oder zwei kollidiert.

Man beachte, dass die Gesetze hierarchisch aufgebaut sind. Sie bilden den Hintergrund der in Ich, der Robot (1950) gesammelten Science-Fiction-Erzählungen und prägen seither die Auffassung, was und wie ein Roboter sein sollte. Die von Asimov beschriebenen Roboter sind in ihrem Verhalten und ihren Entscheidungen an diese Gesetze gebunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Robotergesetze

Zugegeben, diese Regeln haben was. Aber leider sind sie auch nur Fiktion betreffend des Filmes "Ich, der Robot" von 1950.

Ich würde mal, als Laie, davon ausgehen, dass die Wissenschaftler und Erfinder von Heute auf solche "Gesetze" wenig eingehen. Einfach aus dem Grunde, dass die Roboter von heute leider keiner Science-Fiction wie damals 1950 sind, und es andere Begebenheiten gibt mit denen man mit den Robotern agiert :)

Kommentar von danhof ,

Das ist für KI-Forscher ungefähr so bindend wie die oberste Direktive für Astronomen :-)

Antwort
von grtgrt, 7

Nein, das macht keinen Sinn.

Auch können Roboter ganz grundsätzlich an gar nichts glauben: Selbst in sie eingebaute künstliche Intelligenz (KI) kann nicht erreichen, dass sie irgend etwas glauben.

KI-gesteuerte Roboter sind einfach nur Maschinen, die nichts anderes tun als Regeln zu befolgen, die ihnen vom Menschen (d.h. vom Programmierer der in sie eingebauten KI-Software) vorgegeben wurden. 

Kurz: Sie sind gar nicht intelligent - es sieht nur so aus.

Antwort
von Illuminaticus, 3

Ja, die Roboter muessen natuerlich wissen, wer ihre Erschaffer sind, und in diesem Fall sind das wir, die Menschheit. Das gibt dann den entsprechenden Respekt vor der Schoepfung und dem Schoepfer.

Jede erschaffende Kreatur fragst sich frueher oder spaeter, wer sie ist, woher sie kommt und was spaeter kommt, ganz normal.

Alle wollen immer wissen, wer sie sind, ob Roboter oder Mensch spielt dabei keine Rolle.

Natuerlich, jetzt kommt's: Wenn du einen Roboter militarisch nutzen wuerdest und ihn darauf programmierst Menschen zu eleminieren, aber der Roboter weiss, wer ihn erschaffen hat, dann musst du ihm wieder abtrainieren, was er bereits weiss und im beibringen zwischen den Guten und Boesen zu unterscheiden.

Das ist gar nicht so leicht, programmiermaessig, denn wie soll das Ding wissen, wer vor ihm steht!

Antwort
von danhof, 22

Inwiefern sollte das Sinn ergeben? Für wen? Warum?

Glauben setzt ein Bewusstsein und ECHTE Intelligenz voraus. Bislang haben wir im Bereich der Künstlichen Intelligenz noch nichts, was da annähernd herankommt.

Neuronale Netze, die lernfähig sind und Entscheidungen treffen, ja. Programme, die dir ausrechnen, wo im Lager was stehen muss, damit man schneller liefern kann. Quadrocopter, die im Schwarm Bälle über ein Netz spielen können. Das ist alles sehr beeindruckend. Aber von einem Mr. Data, Bender oder dem Holodoktor sind wir noch Lichtjahre entfernt.

Kommentar von 666Phoenix ,

Glauben setzt ein Bewusstsein und ECHTE Intelligenz voraus

Der ist gut!

Als ob religiöser Gaube was mit Intelligenz zu tun hätte, oder gar mit "echter" (was soll übrigens "unechte" sein?)!

sind wir noch Lichtjahre entfernt

Ja, eben! "NOCH"!

Wir waren auch schon mal Lichtjahre von der Erkenntnis, dass sich die Erde um die Sonne dreht (und nicht umgekehrt!), entfernt!

Wiedermal: Pfaffengesülze! Sorry, klingt hart, ist aber eine jahrhundertealte Erfahrung!

Kommentar von danhof ,

Wiedermal: Pfaffengesülze! Sorry, klingt hart, ist aber eine jahrhundertealte Erfahrung!

Fein. Bin übrigens kein Pfaffe. Obwohl ich im Gottesdienst gern auch aktiv mitwirke und mit dem Gedanken spiele, auch mal zu predigen.

Du glaubst echt, dass sowas wie Mr. Data Realität werden wird? Naja, auch ein Glaube :-)

was soll übrigens "unechte" [Intelligenz] sein?

Programmierte Intelligenz ist was anderes als echte. Siehe Computerspiele wie "Age of Empires". Der Feind rottet sich zusammen und greift an der schwächsten Stelle an. Wenn aber die Karte auf einmal leer ist, weiß er nicht mehr, was er tun soll. Es fehlt die Transferfähigkeit, die Adaption bei sich verändernden Voraussetzungen, die in der Programmierung nicht vogesehen wurden.

Oder siehe Eliza (https://de.wikipedia.org/wiki/ELIZA). Man denkt, man unterhält sich mit einer Intelligenz.

Kommentar von 666Phoenix ,

danhof

Ich habe nirgendwo gesagt, dass Du ein Pfaffe seist! Aber Du redest wie einer!

Du glaubst echt, dass sowas wie Mr. Data Realität werden wird? Naja, auch ein Glaube :-)

Naja, nicht unbedingt Mr. Data in persona! 

Aber als J. Verne in seinen Romanen über U-Boote schrieb und Roddenberry seinen Mr. Spock erfand, dachte auch niemand daran, dass daraus so einiges wahr werden könnte. Es war jedenfalls ein "Glaube", der sich bewahrheitete! Das kann keiner behaupten, der an einen "Jesus Christ Superstar" glaubt!

Es fehlt die Transferfähigkeit,

Wenn wir ins heutige Weltgeschehen etwas tiefer eindringen, dann merken wir immer wieder deutlich, dass diese mitunter auch bei (sog.) echter Intelligenz fehlt.

Kommentar von danhof ,

Mr. Spock ist VIELLEICHT Realität, wissen wir nicht. Die Teleskope sind ja am Suchen...

U-Boote. Ja, das hat aber meiner Meinung nach auch nichts mit Intelligenz zu tun. Da geht's darum, irgendwie unter Wasser zu kommen. Oder beim Fliegen irgendwie in der Luft zu bleiben. Das sind alles nur technische Probleme gewesen, die man irgendwann lösen konnte. Schneller durch den Weltraum gondeln, dank Raumfaltung vielleicht sogar in Überlichtgeschwindigkeit... kann schon gut sein, dass wir das mal hinkriegen.

Und dass viele Menschen heute im Weltgeschehen dämlich sind, handeln und entscheiden, steht auch außer Frage. Das ist aber etwas komplett anderes, als die FÄHIGKEIT an sich, intelligent handeln zu können.

Das sehe ich als Softwareentwickler deutlich nüchterner - obwohl ich selbst auch SciFi-Fan bin. Evolutionäre Algorithmen sind super. Mit ihnen kann man wunderbar eine ideale Packungsdichte von Paketen in einem LKW berechnen. Aber dieser Algorithmus kommt nicht auf einmal auf die Idee, sich zu verändern oder zu erweitern. Er bleibt, wie ein Roboter bei VW, spezialisiert. Neuronale Netze sind auch klasse. Mit ihnen kann man Schrift nach einer kurzen Übungsphase recht zuverlässig erkennen (Stichwort OCR). Aber so ein Programm wird nicht auf die Idee kommen, sich plötzlich bei Langeweile ein Hobby zu suchen.

Wir versuchen mit immer besserer Technik, den Menschen zu simulieren. Ein Objekt, was mit Mikros und Kameras seine Umgebung, sein Gegenüber wahrnimmt und Emotionen simulieren kann. Aber mehr auch nicht. Ein "intelligenter" Anrufbeantworter, der ein Spiegelei kochen kann und staubsaugt. Frag ihn, ob er LUST auf eine Runde Schach hat. Frag ihn, was er über die AfD denkt. Frag ihn, ob er einen Pilotenschein machen kann.

Naja, ich bin da skeptisch - obgleich fasziniert von der Forschung in diesem und anderen Gebieten...

Antwort
von simferopol, 12

Was wäre der Mehrwert/Nutzen für die Gesellschaft? Überstiegen die Kosten und der evtl. entstehende Schaden nicht den Nutzen wenn der Roboter zur Belustigung der Gesellschaft fünf mal am Tag hinfällt und ein Namas betet? Stell Dir vor, er unterbricht eine Herz-OP und rennt mal eben schnell zum Freitagsgebet oder in die Kirche.

Antwort
von mulano, 10

Dazu müssten sie ein richtiges Bewusstsein besitzen. Roboter haben das nicht und werden das nie bekommen.

Antwort
von Skeletor, 9

Ja.

Der "Sinn" wäre der, dass man dann Glaube wissenschaftlich im neuronalen Netzwerk (Gehirn) studieren und untersuchen kann. Einem solchen gottgläubigen Roboter kann man problemlos bis auf's Byte genau ins Gehirn schauen. Beim Mensch ist das problematischer... (sowohl technisch als auch ethisch).

Man kann dadurch auch lernen, wann, wo und wie exakt Glaube im lernenden Robohirn entsteht, wodurch er ausgelöst wird, wie die Gottesdefinition lautet und sich entwickelt.

Außerdem könnte das "Erwachsenwerden" beim Roboter deutlich schneller geschehen. Die Betrachtungsweise wie sich der Glaube und die Gottesdefiniton im Laufe des Älterwerdens verändert, braucht nicht mehr ein ganzes Menschenleben, sondern könnte innerhalb weniger Wochen untersucht werden.

Interessant wären sicher die robotarischen Betrachtungen, Gedanken und Dogmen zum "Funktionieren nach dem Verschrotten" von jenen gottgläubigen Robotern.

Kommentar von derguteton ,

es gibt auch das , das man glaubt aber eigentlich keine Glauben hat, obwohl man glaubt zu Glauben, wie könnte man das am Roboter überprfen..wenn er glaubt, wird er dann Geld sammeln für Bedürftige?

Kommentar von Skeletor ,

Es gibt z.B. auch Schizophrenie. Also ja. Klingt aber, so wie du es schreibst eher nach Zweifeln.

Irgendwas glaubt jeder. Und wenn man lediglich glaubt, dass 2 Kilo Gemüse 'ne gute Suppe ergibt...^^

Aber es ging dir ja eher um den Glauben an Gott, gell?

Wieso sollte man denn kein Geld für Bedürftige sammeln können wenn nicht an Gott glaubt? Es gibt viele säkulare und humanistische Hilfsorganisationen. Mitmenschen zu helfen ist etwas zutiefst Menschliches und hat nichts mit der Religionszugehörigkeit zu tun. Das halte ich darum auch eher für ein schlechtes Kriterium um Gottesglauben sinnvoll zu überprüfen! Außerdem sind Roboter nicht unbedingt prädestiniert um Geld zu sammeln.

Aber wie du schon schreibst: An den Taten des Roboters kann man das erkennen. Andererseits kann man das auch direkt aus dem Speicher auslesen. Geht also viel einfacher...

Antwort
von wildcarts2, 4

Es macht ja nicht einmal Sinn das Menschen an Gott glauben!

Ausserdem wäre ein Roboter nicht intelligent, wenn er GLAUBEN würde. Denn Glaube ist nur Wunschdenken. Man hält etwas für real/wahr, was nicht bewiesen werden kann. Ich denke, dass es auch nicht möglich ist einem Roboter "Glauben" zu geben. Dazu benötigt man nämlich Fantasie.

Man könnte einem künstlichen Wesen zwar Informationen über Götter geben, aber es könnte nicht zwischen Glauben und Wissen unterscheiden. Für den Roboter wäre es eine Tatsache, da Maschinen nur Informationen verarbeiten können, die man ihnen gegeben hat.

Antwort
von realsausi2, 38

Intelligente Roboter würden wohl eher rationale Positionen einnehmen.

Kommentar von danhof ,

Wenn mir mein Roboter allerdings meinen Glauben madig machen wollte, würde ich ihn umtauschen oder gleich selbst umprogrammieren.

Kommentar von realsausi2 ,

Schon klar. Das ist das, was Gläubige immer mit der Realität machen.

Antwort
von Panazee, 43

Sie müssen nicht glauben. Sie wissen ja, dass sie ein Ergebnis von "intelligent Design" sind. Sie können mit ihren Schöpfern sogar direkt kommunizieren.

Ob es für einen Roboter Sinn macht an einen Schöpfer seiner Schöpfer zu glauben weiß ich aber nicht. Einerseits würde es zu seiner Entstehungsgeschichte passen, andererseits stellt sich die Frage, warum sich der Schöpfer seiner Schöpfer nie zeigt, während seine Schöpfer sich ihm zeigen.

Kommentar von DinoMath ,

habe schon Ameisen erschaffen, die in Form eines Computerprogramms innerhalb einer virtuellen Welt Futter sammelten.

Nun sind sie zwar nicht so intelligent, dass sie sich gefragt haben könnten ob es ausserhalb ihrer Welt noch etwas anderes gibt, jemanden der sie geschaffen hat, aber wenn sie sich fragen würden warum ich mich ihnen nicht zeige, dann ist der Grund der, dass ich in ihrer Welt garnicht existiere. Was habe ich für ein Interesse daran dort eine "Identität" zu erstellen und zu behaupten das sei ich?

Ich mag die Ameisen gerne beobachten, zusehen was die evolutionären Algorithmen für Strategien kreieren und zwar OHNE mein Eingreifen. Egal ob es denen gut oder schlecht geht.

Kommentar von danhof ,

Ein sehr schönes Bild, um Menschen zu erklären, wie das mit Gott, dem Schöpfer funktionieren kann.

Java, C#, C++?

Kommentar von Panazee ,

Das stimmt, aber wir reden hier ja nicht von einem Programm, das ein paar Algorithmen abspult. Wir reden hier von Robotern, die sich in unserer Welt bewegen und uns durch Sensoren wahr nehmen können und intelligent sind, was sie in die Lage versetzt zu erkennen, dass sie einen Schöpfer haben

Natürlich könnte es einen Gott geben, der uns erschaffen hat und dem wir als Einzelwesen komplett am A.... vorbei gehen. Mir ging es ja nur darum, wie ein intelligenter Roboter das sehen könnte.

Antwort
von Einmischer, 16

Hallo,

nein es macht überhaupt keinen Sinn, da Roboter keine Seelen sind. Sie sind ja auch keine Geschöpfe Gottes.  Sinn macht es aber tatsächlich, wenn Sie christliche Werte kennen und pflegen und Menschen dementsprechend mit christlichem Respekt gegenübertreten.

Gruß

Antwort
von Kugelflitz, 87

Intelligente Algorithmen und Gottesglauben schließen sich logisch aus.

Kommentar von DinoMath ,

falsch.

Dingen die man nicht weiss für Möglich zu halten, ist sogar die Einzige Möglichkeit intelligent zu sein.

Wenn man sich nur auf das verlässt, was 100%ig sicher ist schafft man nichts. Also ist es nur natürlich, dass auch Roboter eines Tages für Möglich halten, dass es noch einen Gott im Himmel oder sonst wo gibt und dadran dann mehr oder weniger stark glauben...

Kommentar von danhof ,

Intelligente Algorithmen und Gottesglauben schließen sich logisch aus.

Die Aussage ist ungefähr so fundiert wie "Autos und Marzipankartoffeln schließen sich logisch aus"

Kommentar von Kugelflitz ,

Dann müsste den Robotern irgendjemand den Glauben an etwas Unnatürliches einprogrammiert worden sein. Selbst wenn sie eine lernfähige künstliche Intelligenz haben, würden die Datenbanken so weit reichen, dass sie jegliche Phänomene erklären können und wenn nicht wird es als zu erforschen oder einfach nicht vorhanden definiert.

Unser Gottglauben ist doch auch nur daher entstanden, weil die ersten Menschen weder fundiertes physikalisches, noch chemisches oder biologisches Wissen hatten und sich so nahezu alle unerklärlichen Vorgänge erklärt haben. Den Rest haben die Kirchen dazu beigetragen, die jahrhundertelang freie Forschung unterbanden.  

Antwort
von Andrastor, 52

Da besteht nur das Problem das Roboter nicht glauben können.

Und das es schon für Menschen sinnlos ist an Gott zu glauben.

Kommentar von DinoMath ,

wie gesagt: wer mit Ungewissheit nicht umgehen kann besitzt keine Intelligenz. Daher muss ein Roboter in der Lage sein etwas zu glauben, sonst ist er nicht intelligent.

Und ob es für einen Menschen persönlich Sinn macht an Gott zu glauben kann doch jeder für sich selbst entscheiden...

Kommentar von Andrastor ,

wie gesagt: wer mit Ungewissheit nicht umgehen kann besitzt keine
Intelligenz. Daher muss ein Roboter in der Lage sein etwas zu glauben,
sonst ist er nicht intelligent

Das ist ein katastrophaler Fehlschluss.

Ein Roboter ist kein Mensch. Seine Programmierung kann unserer Denkweise zwar ähneln, aber Computer funktionieren nicht auf dem Prinzip der Ungewissheit.

Es gibt für sie nur 0 und 1, in diesem Fall Wissen oder Nichtwissen.

Das heißt ein Roboter weiß dass es Gott gibt (wenn ihm das so einprogrammiert wurde) oder er weiß dass es keinen Gott gibt (wenn ihm der Begriff nicht einprogrammiert wurde).

Ein Zwischendrin, ein glauben ist für einen Roboter trotz aller Möglichkeit kreative Lösungswege zu finden, nicht möglich.

Vor allem auch weil Roboter keine Gefühle haben.

Glaube ist laut Wörterbuchdefinition:

Eine Überzeugung die nicht auf Fakten und Beweisen sondern auf einem Gefühl beruht.

Gläubige glauben weil es sich für sie so richtig anfühlt, nicht weil sie wissen.

Damit ist ein Glaube an Gott für einen Roboter trotz aller Intelligenz unmöglich.

Und ob es für einen Menschen persönlich Sinn macht an Gott zu glauben kann doch jeder für sich selbst entscheiden...

Nach allen Studien zu dem Thema kann man sagen dass es wissenschaftlich erwiesen für Menschen keinen Sinn macht zu glauben.

Kommentar von danhof ,

Es gibt für sie nur 0 und 1, in diesem Fall Wissen oder Nichtwissen.

Das ist nur bedingt richtig. Es gibt durchaus Konstruktionen in der Künstlichen Intelligenz, die eben genau nicht 0 oder 1 sind, bzw. deren Determinismus nicht berechenbar ist.

Das ist auch der Grund dafür, dass man mit Neuronalen Netzen vorsichtig ist. Man weiß eben nicht immer genau, zu welchen Resultaten bestimmte Werte in der Eingabeschicht und der verdeckten Schicht hinten rauskommen.

Nach allen Studien zu dem Thema kann man sagen dass es wissenschaftlich erwiesen für Menschen keinen Sinn macht zu glauben

Was für wissenschaftliche Studien könnten denn das sein? Hat man die Menschen à la flatliners in den Tod geschickt und geprüft, ob Gott auf sie wartete? Als dann nach 60 Sekunden nichts passierte, folgerte man daraus, dass es Gott nicht gibt?

Keinen Sinn machen... das Gegenteil ist der Fall. Man hat herausgefunden, dass z.B. Beten gut für den Menschen ist. Und dass der Glaube Berge versetzen kann. Das sieht man zum Beispiel in der Krebstherapie.

Man sollte sich moderner Neuro- und anderer Wissenschaften nicht so grundsätzlich verschließen, denn da tut sich VIEL in letzter Zeit!

Kommentar von Andrastor ,

bzw. deren Determinismus nicht berechenbar ist.

Was keinen Unterschied macht, da Glaube eine emotionale, keine logische Einstellung ist.

Was für wissenschaftliche Studien könnten denn das sein?

Studien die beweisen dass religiös erzogene Kinder geiziger und asozialer als unreligiös erzogene Kinder sind zum Beispiel. Oder Studien welche die Verbrechensrate mit der Religiösität des Landes vergleichen (diese kommen zu dem Schluss dass Religiösität Kriminalität fördert).

etc.etc.

Es gibt seit Jahrzehnten Studien die belegen dass Glaube nicht gut für die Menschen ist, aber die wenigsten dieser Studien schaffen ihren Weg durch die religiöse Zensur in die Öffentlichkeit.

dass z.B. Beten gut für den Menschen ist.

FALSCH

Nicht das Beten an sich ist gut für den Menschen, sondern die meditative Ruhe, die man dabei erlangt. Ob du nun betest oder budhistische Mantras rezitierst ist völlig egal, es geht bei dem positiven Effekt rein um die Ruhe.

Du solltest dich wirklich gründlich informieren bevor du solche Behauptungen aufstellst.

Und dass der Glaube Berge versetzen kann

Bisher hat es noch nicht ein Mensch geschafft durch seinen Glauben einen Baum ins Meer zu befehlen, was laut Bibel möglich sein müsste. Wie sollte man dan Berge versetzen können?

Das sieht man zum Beispiel in der Krebstherapie.

ein bis zwei unerklärliche Heilungen in 50.000 durch die Folgen am Krebs zu Tode gekommenen Menschen sind kein Beweis, das ist statistisches Rauschen.

Man sollte sich moderner Neuro- und anderer Wissenschaften nicht so grundsätzlich verschließen

Man sollte sich Wissenschaft grundsätzlich nicht verschließen, was jedoch noch wichtiger ist:

Man sollte nicht nur nach Bestätigung suchen, sondern offen für alle Erkenntnisse bleiben!

Also genau das Gegenteil von dem machen was du hier zur Schau stellst.

Antwort
von NewKemroy, 37

Nö. Intelligente Roboter haben ja keine Seele. Also wohinein könnte sich die göttliche Gnade ergießen? Wo könnte Jesus Christus einziehen/wohnen? In die CPU? In einen Haufen von Blech und Elektronik?

Kommentar von DinoMath ,

interessante Denkweise..

die Seele der Roboter ist übrigens das was sie im Arbeitsspeicher haben, also das was das Programm was geschrieben wurde im Laufe des "Robotorlebens" produziert, was dann die denkweise und persönlichkeit des Roboters ausmacht.

Also wenn die wen bitten wollen diese Seele nach dem Ableben des Körpers in die Cloud aufzunehmen, dann uns =)

Kommentar von Predbabe ,

Woher wollen wir denn wissen, dass DER Gott auch ihr Gott ist? Wenn unsere Schöpfer nach dem menschlichen Glauben "Der Allmächtige" ist, egal in welcher Religion oder in welchem Land, - mythologische Götter bspw. - der Erschaffer, der Schöpfer.

Wäre es dann nicht irgendwie logisch, dass die intelligenten Roboter an einen Gott glauben, der sie tatsächlich erschaffen hat? Nämlich (wie unten beschrieben) Wissenschaftler A und B?

Dennoch, andererseits könnte man ja auch davon ausgehen, dass die Roboter aufgrund des ihnen zugänglichen Informationsnetzes (Internet) zu dem Schluss gekommen sind, dass es überhaupt keinen Gott gibt und alles auf rein wissenschaftlicher Basis (so wie sie selbst) gründet.

Angefangen mit der Entstehung der Erde, dann die Mikroben, Einzeller - die sich durch Zellteilung - vermehrten. Den ersten Wirbeltieren. Dann kamen die Dinosaurier, der Meteorit, die Säugetiere usw. 

Und, obwohl Roboter keinen "natürlichen" Ursprung durch Zellteilung oder -erneuerung haben und auch nicht durch die Evolution und Anpassung an gewisse Lebensumstände, sondern von menschlicher, Hand entstehen - werden sie irgendwann auch Gefühle empfinden ;)

Kommentar von DinoMath ,

Als Gott bezeichnet man ja gemeinhin den, der die Welt erschaffen hat.

Also Wissenschaftler A und B wären dann zwar ihre Erbauer, Programmierer, Entwickler, oder auch einfach "Eltern", aber das hat ja nichts damit zu tun ob es ausserhalb dieser Welt nicht noch ein höheres Wesen gibt, eine höhere Verstand...

Diesen kann es ja dennoch geben. Und auch wenn alles seit jeher nur eine Folge von Naturgesetzen ist, wenn irgendjemand diese Naturgesetze erschaffen hat, so hat er auch die Möglichkeit erschaffen, dass man Abends was zu Essen auf dem Tisch hat bzw dass man Abends die Batterien mit Katalysatorflüssigkeit nachfüllen kann und dafür kann man doch mal dankbar sein.

Zumindest manchen Menschen hilfts, wenn sie an eine höhere Macht glauben um sich selbst nicht ganz so wichtig zu finden, warum nicht auch Roboter?

Antwort
von Maarduck, 50

Das tun sie doch schon längst, zumindest die weniger intelligenten Bioroboter. 

Kommentar von danhof ,

Wow... Gläubige sind also weniger intelligent? Eine derart pauschale und ungeprüfte Aussage lässt Rückschlüsse auf den Autor zu... auf der Ebene der sogenannten Selbstoffenbarung.

Kommentar von eleteroj2 ,

Glaubenssätze haben nun nicht das geringste zu tun mit der Intelligenz des Betreffenden. Der Verstand, sofern verfügbar, ist allerdings gut beraten, fallweise die aktiven eigenen Glaubenssätze kritisch zu überprüfen daraufhin, ob sie blockieren und behindern, oder einem die Problemlösungen erleichtern.

Ich darf und sollte auch die Glaubenssätze meiner Mitmenschen auf ihre rationale und ethische Konsistenz überprüfen, insbesondere wenn sie offensiv und apodiktisch missionarisch vorgebracht werden.

Antwort
von RonnyFunk, 2

"Macht es Sinn wenn intelligente Roboter zukünftig an Gott glauben?"

Es macht genausoviel und genausowenig Sinn, wie wenn eine Zeichentrickfigur an Gott glaubt.

Roboter sind Maschinen, die bestenfalls die Illusion vermitteln, Menschen zu ähneln.

Wir brauchen es doch gar nicht so hochtechnisch.

Du kaufst Dir eine Marionette und lässt diese sagen "ich glaube an Gott", meinst Du, diese bekäme einen Eintrag im "Buch des Lebens"?

Antwort
von Rationales, 77

Ja. Genauso, wie Roboter jetzt Autos bauen, sollte man ihn auch zu 100% den Gläubigkeitswahn überlassen. Dann wären die Menschen befreit davon und sie würden endlich beim Leben ihren Verstand benutzen.

Ja, Roboter, die täglich 5x Richtung Mekka beten, wären eine gute Einrichtung. Dann könnten Menschen was nützlicheres tun.

Kommentar von DinoMath ,

An Gott zu glauben und einen bestimmten Glauben zu praktizieren sind 2 unterschiedliche Dinge...

Kommentar von annokrat ,

aber beides ist für mich bescheuert.

annokrat

Kommentar von DinoMath ,

Ich finde solange sie niemanden Schaden zufügen sollen sie machen wie sie lustig sind^^

Kommentar von Predbabe ,

Da gibt es aber leider wieder einen Diskussionsgrund: Wieso gehen aus ähnlichen Glaubensrichtungen (Bsp: Christentum mit Kreuzrittern gegen die Muslime und Christentum gegen Judentum, sowie Islamisten, die einen Teil des Islams gegen alle anderen) aufeinander los? 

Kommentar von DinoMath ,

weil nicht jeder so Tolerant ist wie ich^^

und Manche gehen für ihre Sichtweise sogar so weit Kriege anzuzetteln

Kommentar von Predbabe ,

Und da es ja um die oben genannte Frage am Anfang der Seite geht, gehst du gleich davon aus, dass sobald eine Revolution aufgrund der Glaubensfrage Mensch vs. Mensch oder Menschen vs. Roboter ausbricht, du der gönnerhafte "Kerl" bist, der die Roboter durchwinkt - sodass diese nur Menschen verletzen und nicht gleich töten? 

~Ein futuristischer Anstoß ^^ ~

Ich glaube, ich weiß was ich demnächst schreibe, danke derguteton und DinoMath ;)

Kommentar von DinoMath ,

Das habe ich jetzt nicht verstanden und auch insbesondere nicht, was das mit meinem Post zu tun hat.

Aber bitte schön, freut mich dich inspiriert zu haben =)

Antwort
von pritsche05, 15

Da es keinen Gott gibt währe es verschwendung von Zeit und Knoff Hoff sie so zu Programmieren. Genauso blödsinnig währe es sie so zu Programmieren das sie Hunden den Hintern sauberlecken.


Kommentar von danhof ,

Na, dann weißt du ja was, was Milliarden Menschen auf der Welt noch nicht wissen. Ich bin gespannt auf die Beweise, die du vorlegen wirst.

Kommentar von pritsche05 ,

Gegenbeweise ??

Antwort
von Predbabe, 49

Vermutlich nicht, denn wenn sie intelligent sind und weiterlernen, werden sie irgendwann die Gottheiten und Mythen der Menschheit hinterfragen und sich ganz schnell selbst Feinde machen. Wir, die Menschheit werden versuchen den intelligenten Robotern ihre Intelligenz zu nehmen.

Schlagen die Roboter dann zurück, indem sie alle elektronischen Geräte zu einer Revolution gegen ihre Erschaffer (welch Ironie) auffordern, dann sieht es für die Menschheit schwarz aus und wir haben den dritten Weltkrieg.

So, meine Meinung und das ist auch kein Troll.

Aber da bislang nur umfallende, wackelnde und piep(s)ende "intelligente" Roboter erfunden wurden, wird es bis zu dem entscheidenden Tag noch ein paar Jährchen bis Jahrzehnte dauern ;)

Kommentar von DinoMath ,

ist doch völlig normal Gottheiten und Mythen zu hinterfragen, machen wir doch ständig. Warum sollten wir das den Robotern jemals übel nehmen? also so Allgemein.
Im einzelnen wirds ja nichts geben, was es nicht mal geben wird, das ist klar^^

Kommentar von Predbabe ,

Das Problem, meiner Theorie nach, wäre dass die Menschheit es den von ihnen geschaffenen Robotern übel nimmt, dass diese die Glaubensart der "Erschaffer" (also die Erschaffer der Androiden) hinterfragt. 

Mal ein Ablaufansatz: Wissenschaftler A und B erfinden einen intelligenten Roboter, der mithilfe des Internets (in dem ja so gut wie alles - egal ob sinnig oder unsinnig - steht) lernt, wie Menschen denken und eventuell fühlen. Das mit dem Fühlen kann einerseits nur auf theoretischer und andererseits auf praktischer Basis geschehen. Praktisch, weil der Roboter eine Art kybernetischer Emotionsrezeptoren eingepflanzt bekommen hat, sodass er auch Emotionen (nach-)empfinden kann.

Dann geht der Roboter raus in die weite Welt, findet neue Freunde und leider auch neue Feinde. 

Denn: Der Roboter hinterfragt alles, das Gute und das Schlechte, was im Internet steht. Dort steht natürlich auch die Bibel, der Koran, die Tora und die ganzen anderen Glaubensbücher der Hauptreligionen. 

Jetzt ist dem intelligenten Roboter aber vielleicht der ein oder andere Unterschied zwischen den ganzen Weltreligionen aufgefallen, die doch mindestens eines gemeinsam haben: Es gibt einen Gottvater!

Er geht damit, wissend oder unwissend, an die Öffentlichkeit und beschwört somit den Hass der verschiedenen Glaubensgemeinschaften auf sich, da alle Besonders und Einzigartig sein wollen. 

Und, wie wir wissen, will fast jede Glaubensgemeinschaft die EINZIGE sein, weil das, an was sie glauben, die einzige Erklärung für ihre/unsere Existenz ist!

Das Problem ist: Der intelligente Roboter ist einzigartig, der einzige seiner Rasse. Er beschwört eine Revolution durch alltägliche, von uns geschaffene und von uns gebrauchten Elektrogeräte herauf, als wir versuchen ihn und seine geplanten, noch nicht "freigelassenen" Brüder und Schwestern zu vernichten. 

Das weitere wäre Science-Fiction. 

Dennoch wird der bewaffnete Toaster mit dem Säurespuckenden Prozessor eine entscheidende Hauptrolle in diesem "World War 3" Sci-Fi-Horror-Splatter-TECHNIC-Szenario haben ^^

lg Predbabe

Kommentar von derguteton ,

auf jeden atemberaubend wie Du schreibst

Kommentar von Predbabe ,

Danke, schreibe deutsche Fanfiktion's als CyberGirl bei fanfiktion.de :D

Kommentar von DinoMath ,

Möglich.

Ich glaube aber eher, dass die meisten Roboter merken werden, dass sie sich mit der eigenen Meinung auch Feinde machen können und versuchen es einzuschätzen zu lernen wann sie lieber zurückhaltend sein sollten.

Natürlich gibts solche und solche, auch unter den Robotern^^

Dem Ende stimmt ich allerdings zu.

Menschen sind so geil darauf Kriege zu führen, dass es nur logisch ist, dass sie früher oder später auch den Robotern den Krieg erklärt...

Kommentar von Predbabe ,

Ich weiß leider nicht, wie androide Lebensformen mit ihrer Intelligenz umgehen. 

Aber du hast recht "Es gibt solche und solche", die einen halten mit ihrer Intelligenz hinterm Berg und die anderen Posaunen es direkt heraus.

Diese Phänomene kann man im Übrigen auch gut bei der menschlichen Rasse beobachten ;)

Kommentar von DinoMath ,

daher habe ichs ja =D

Gibt kein Grund wieso Roboter da anders sein müssen...

Können, aber nicht müssen.

Meistens macht man ja Roboter, damit sie dem Menschen nützlich sind, von daher wird man wahrscheinlich die Intelligenz der Roboter beschränken, also wahrscheinlich versucht man eher nen guten Problemlöser zu kreieren, als etwas, was mal eine eigene Persönlichkeit werden darf, mit eigenen Rechten...

Kommentar von Predbabe ,

Naja, dafür krei̱e̱ren Menschen Automobile, die man nicht mehr selbst steuern muss. Die aber unter anderem schwere Unfälle bauen, weil die Kameras große LKW's nicht bemerkt haben. 

Von daher ist nie die Technik schuld, sondern alleine das Unvermögen der "Erfinder". Tut mir leid, aber wie du schon sagst: 

Meistens macht man ja Roboter, damit sie dem Menschen nützlich sind, von daher wird man wahrscheinlich die Intelligenz der Roboter beschränken, also wahrscheinlich versucht man eher nen guten Problemlöser zu kreieren, als etwas, was mal eine eigene Persönlichkeit werden darf, mit eigenen Rechten...

Dennoch: Es gibt Lichtblicke, die Chinesen und Japaner kümmern sich einen Dre...ähhh ....Schmarrn um die Auflagen oder auch Vorgaben ihrer Mitstreiter und erfinden einfach die Roboter, die sie haben wollen :)

Kommentar von DinoMath ,

Schuld kann ja nur jemand haben, der ein Bewusstsein hat.
Vor Gericht hiesse das sonst "nicht Zurechnungsfähig"^^

Interessanter Gedanke. Hast Recht, es werden natürlich auch irgendwo Roboter hergestellt, die auch ne eigene Persönlichkeit haben und dann wird noch interessant wie sich das entwickelt, bis in den Zeitungen mal ein Roboter provozierend nackt zeigt, so wie sie von ihrem Schöpfer geschaffen wurden mit der Aufschrift "Gleichberechtigung für Roboter"^^

Irgendwann wird das ein Thema.

Kommentar von Predbabe ,

Derzeit werden im Raum Asien Roboter hergestellt und programmiert, die sich unter anderem weiterbilden können (durch Internet) und die nicht nur "vorprogrammiert" werden. Das ist der Unterschied:

Eine Maschine, die lediglich vorprogrammiert wurde, sich aber nicht selbst "googlen kann" *hahaha, Scherz*, also eine Maschine, die sich nicht selbst die Informationen beschaffen kann, die sie als informativ und hilfreich erachtet, die kann man nicht verklagen oder ihre Zerstörung fordern. Diese muss man auch nicht fürchten.

Hat man eine Maschine, die auf das Internet in all seinen Fassetten zugreifen kann und sich selbst weiter bildet, dann kann man auf keinen Fall den Erfinder bestrafen, aber man sollte langsam die Erfindung fürchten ^^....

Da gabs mal "letztens" so einen Fall von microsoft, da hatten sie eine KI, also nicht mal einen Roboter in der Hinsicht mit Körper, sonder eine Künstliche Intelligenz ins Internet geschickt. Heraus kam das:

http://motherboard.vice.com/de/read/diese-ki-ist-schlimmer-als-hitler-666


Antwort
von Omnivore13, 8

Es macht nicht mal Sinn, dass Menschen an Gott glauben

Antwort
von Nadelwald75, 4

Hallo derguteton,

"macht es Sinn" heißt ja eigentlich: hat keinen Sinn - muss erst noch gemacht werden.

Nein: Hat keinen Sinn. Damit wären ja intelligente Roboter intelligenter als Aggressiv-Atheisten.

Antwort
von Neutralis, 77

Ja sie sehen uns ja schließlich, wie können sie dann nicht an unsere Existenz glauben. Für diese Roboter sind wir die Götter und Erschaffer.

Antwort
von DoktorBlues, 4

Nein das macht keinen Sinn.

Antwort
von Predbabe, 26

Vielen Dank für diese wunderschöne, ausführliche (ich will nicht "ausfüllende" schreiben, weil ich mir denken kann was die Meisten antworten ^^) und zeitvertreibende Diskussion die du angeregt hast derguteton :)

Antwort
von annokrat, 36

dann wären sie ja nicht intelligent.

annokrat

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