Meine Schwester latscht jetzt doch tatsächlich mit ihrem 2-jährigen Sohn zur musikalischen Früherziehung der hiesigen Musikschule. Ich finde das total affig und meine, dass das viel zu früh ist, oder?

"Affig" würde ich das nicht nennen.
Da in der musikalischen Früherziehung vor allem gesungen, geklatscht und auf Orffschem Instrumentarium rumgekloppt wird, können auch Zweijährige da durchaus mitmachen.
Unsere Zwerge sind aber erst mit 4 Jahren zur musikalischen Früherziehung gegangen.
Ich bin mit meinen auch zur elementaren Musikerziehung gegangen, das sind nur hochtrabende Worte, es beinhaltet einfach nur das nach Musik und Tönen gelauscht wird, das danach gespielt, getanzt, sich bewegt wird. Die Kinder können verschiedene Klangrichtungen hören, erspielen, lauschen. Es werden Bewegungsspiele mit Takt gemacht, es wird nichts erzwungen einfach nur frei und fröhlich bewegt, gelauscht, gehört, erspielt und Musikinstrumente erkundet. Es ist eine schöne Gelegenheit mit dem Kind etwas zu machen, was beiden sicherlich viel Spaß bringt. Warum nicht?

Wenn es dem kleinen Spass macht, warum nicht? An der Musikschule gibt es ja nicht nur Musikinstrumente-Unterricht. Und wenn das Kind Interesse beibehält ist es wunderbar, dass bei ihm auch eine creative, musikalische Seite weiterentwickelt wird und nicht nur auf 'nützliche' Lerninhalte geachtet wird. Wichtig ist nur, dass der Besuch Spass macht...
Volume am 17. August 2007 14:48 Genau, da werden nämlich nicht nur Instrumente gespielt und erlernt sondern auch gesungen und das machen eigentlich alle Kinder gerne.

Es gibt tatsächlich Kinder, mit denen kann man so etwas schon mit 2 Jahren "anstellen". Es kommt auf das Kind und auf den Lehrer an, ob es was bringt. Nur verallgemeinern lässt es sich eben nicht.

Affig finde ich es keinesfalls, wenn ich als Elternteil festgestellt habe, daß da möglicherweise Musikalität in dem kleinen Knirps steckt und es ihm auch Spass macht. Um das genau heraus zu finden, ist musikalische Früherziehung durchaus sinnvoll, allerdings hätte ich damit noch ein Jahr gewartet.
In dieser Früherziehung wird ja noch kein Instrument gelernt, sondern in spielerischer Form an die Musik herangeführt.

Um ein Instrument zu lernen ist das zu früh. Wie sieht denn diese musikalische Früherziehung aus? und macht des dem Kleinen Spass?

Also wenn die Schule auch Angebote für 2jährige Kinder hat, warum denn nicht. Wenn das Kind dabei Spass hat finde ich, dass nichts dagegen spricht, schaden kann es dem Kind nicht, auch wenn Du es persönlich vielleicht affig findest. http://de.wikipedia.org/wiki/Musikalische_Fr%C3%BCherziehung

affig fände ich es, wenn sie mit dem Kind zum Schwimmen, danach zum Yogaunterricht, schnell noch zur Krabbelgruppe, danach zum sychotest und und und ginge... solang es bei einer spielerischen Betätigung bleibt, find ich nichts, was dagegen spricht
Halli Hallo, siehe www.toni-tönchen.de Die Seite ist gerade erst entstanden und noch mitten im Aufbau, aber ich kann deine Frage mit einem glatten "JA" beantworten.
Lieben Gruß
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