Macht es Sinn für Makro Photographie ein verkehrtes 50mm Objektiv auf ein 18-140mm zoom Objektiv zu geben?

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4 Antworten

so was ähnliches habe ich mit meiner alten Spiegelreflex mal ausprobiert: ein 80-200mm an der Kamera, Umkehrring und daran ein 50mm-Objektiv. Das Gebilde ist unhandlich, ohne Stativ läuft wenig, Blitz wäre sinnvoll.

Funktionieren tut das, da kann man witzige Effekte mit erzielen, allerdings vorzugsweise bei flacheren Motiven (die Tiefenschärfe ist minimal) und bewegt sollten sie auch nicht sein (weil dank mangelnder Tiefenschärfe ist was bewegtes schneller aus dem Bereich gehuscht als man nachregeln kann).

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Das kann man machen, du würdest dann auf einen Abbildungsmaßstab von ca 3:1 kommen. Ich habe mal mit sowas ein wenig herumexperimentiert - 50er 1.8 vor 70-200L. Die Bildqualität wird nicht schlechter, aber man muss halt mit Fokusstacking und Stativ arbeiten. Bei lebenden Motiven in der Natur wirds wohl sehr schwer.

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Kommentar von Herpor
28.05.2016, 13:48

Feine Aufnahme.

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Kommentar von Herpor
28.05.2016, 13:49

Und ein bisschen lichtschwach wird es wohl werden. Braucht man halt einen oder zwei Blitze.

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Das ist in der Tat eine recht kostengünstige Möglichkeit, um Makroaufnahmen zu machen. Man benötigt halt nur einen Retroadapter. Allerdings hast Du dann keine Blendensteuerung, eine recht geringe Tiefenschärfe und der Abstand zum Objekt ist für Insektenfotografie zu niedrig.

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Sinn macht es schon, wenn die Objektive vorhanden sind und eine billige Variante gesucht wird. Allerdings ist ein Makroobjektiv viel besser. Es wird noch lustiger, wenn das 50er darauf gegeben wird. Dann ist der Maßstab größer als 1:1 :)

P.S. Die Ringe, die man für den Zweck braucht, sind erstaunlich schwer zu finden. Ich musste meinen von Ebay bestellen und darauf warten...

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