Macht es Sinn, eine Randpartei zu wählen?

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12 Antworten

Wenn es eine große Partei gibt, die vielleicht auch so zu 70% deine Interessen widerspiegelt, macht es strategisch sicher mehr Sinn, diese zu wählen. Deine Stimme stärkt dann diese Partei erheblich mehr, sichert ihr im allerbesten Fall sogar einen Sitz und damit eine Stimme mehr im Parlament.

Ich selbst betreibe auch vote-splitting und kreuze bei den Zetteln für's Parlament und für die Direktwahl verschiedene Parteien an. Einfach aus dem Grund, dass mein Favorit bei den Direktwahlen absolut chancenlos ist. Da macht es dann mehr Sinn, eine der beiden *hust* "Volksparteien" *hust* zu wählen. Idealerweise die, welche den eigenen Vorstellungen noch am nächsten kommt.

In manchen Wahlkreisen weiss man einfach schon vorher, dass eine bestimmte Person definitiv nicht gewinnen wird. Damit ist dann jede Stimme an diesen Kandidaten verschenkt.

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Macht es Sinn, eine Randpartei zu wählen?

Das hängt von deinen Prämissen ab:

  • Ja, wenn dir deine Meinung wichtiger als Politik ist.
  • Nein, wenn dir Politik wichtiger als deine Meinung ist; oder wenn du deine Meinung politisch durchsetzen willst, aber bereit bist, Abstriche davon zu machen.

Das aktuelle politische System ist von den "etablierten Parteien" so konstruiert worden, dass Kleinparteien möglichst wenig Macht und Einfluss erhalten. In diesem Sinne ist es ausgesprochen schwierig, über Kleinparteien politischen Einfluss auszuüben. Ganz besonders, wenn diese durch die 5-Prozent-Hürde praktisch vollständig ausgebremst und mundtot gemacht werden.

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In diesem Sinne bleiben dir nur zwei Möglichkeiten: 

Entweder du widersetzt dich dem System und wählst jene, die deine Meinung am ehesten vertreten. Dann musst du aber damit leben, dass sie deine Meinung nicht vertreten können.

Oder du ordnest dich dem System unter und wählst eine der "etablierten Parteien", festigst damit die Macht des Systems und entscheidest dich innerhalb des Systems für "das geringste Übel", in der Hoffnung und Absicht, dass dieses "geringste Übel" wenigstens ansatzweise deine Meinung vertritt.

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Unabhängig davon kannst du aber auch beides vermischen:

Du wählst eine der "etablierten Parteien" aus oben genannten Gründen.

UND du engagierst dich für die kleine Partei, die deine Meinung deutlich besser vertritt. Das muss nicht zwingend eine Parteimitgliedschaft sein. Viele Parteien machen unterschiedlichste politische Arbeit, an der du dich auch als Nicht-Mitglied beteiligen kannst.

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Wenn du die Meinung der Partei unterstüzt lohnt es sich sie zu wählen.

Zusätzlich entlohnst du die Parte auch, denn eine Partei erhält jährlich im Rahmen der staatlichen Teilfinanzierung: 0,70 EUR für jede für ihre jeweilige Liste bei der jeweils letzten Europa-, Bundestags- oder Landtagswahl abgegebene gültige Stimme, sofern sie bei dieser Wahl mindestens 0,5 % (Europa- oder Bundestagswahl) bzw. mindestens 1,0 % (Landtagswahl) der für die Listen insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen erreicht hat.

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Im Prinzip schon. Wenn du denkst, dass sie gut sind dann wähle sie! Wenn 20000 Menschen sich auch dafür entscheiden und nicht einfach irgend ne große Partei wählen, wäre die Partei vielleicht auch keine Randpartei und das ganze würde anderes aussehen! Also nicht die Stimme verschwenden und jemanden geben der sie von dir nicht verdient hat :)

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Ja, das macht Sinn. Stell dir vor, 6% der Bevölkerung wäre für deine Randpartei, aber die meisten würden trotzdem die CDU wählen, weil sie meinen, dass ihre Partei keine Chance hat!

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Nein es macht keinen Sinn, denn durch die 5% Klausel werden diese Stimmen auf die gewählten Parteien verteilt. Dann lieber die Stimme einer Partei der eigenen Wahl geben.

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Ich werbe ja auch für die Liberalen, obwohl sie in manchen Landtagen nicht zu finden sind auch nicht in Zukunft. Du solltest für das stehen, was du möchtest und das wählen was du für richtig hältst.

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Natürlich, wenn jeder so denken würde, gäbe es ja nie neue Parteien, selbst wenn die vorhandenen sehr schlecht sind. Außerdem unterstützt du dadurch deine Partei finanziell, da jede Partei nach den Stimmen Gelder zugeteilt bekommt. 

Gibt es nur marginale Unterschiede zu einer großen Partei, würde ich an deiner Stelle lieber die Große wählen, damit du im Parlament vertreten bist.

PS: mMn ist die 5 Prozenthürde bei gleichzeitigem Fehlen direkt-demokratischer Elemente sowieso Volksverarschung, mir fällt kein anderes Wort ein. Bei der letzten Bundestagswahl wurden 15 Prozent des Volkes durch diese Hürde aus der Demokratie ausgesperrt.

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Hallo,

es würde Sinn machen, dass, wenn man man mit einer Randpartei sympatisiert, dass man die nächstliegende Parte mit Erfolgsausscihten wählt.

Z.B. kann jemand die DKP mögen, weiß aber genau, dass diese partei niemals in einen Landtag oder den Bundestag gewählt wird. Also wählt man die nächstliegende Partei mit zumindest ähnlcihen Ansichten: Die LINKE.

MfG

Steve Armstrong

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Jede Partei die auf dem Wahlzettel gelistet ist draf gewählt werden, egal ob groß oder klein.
Wenn Du davon wählst ist Deiene freie Entscheidung und brauchst Du niemandem zu begründen.

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Die 5% Hürde schaffen sie wenn man sie wählt. 

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die partei des besseren glauben oder die rasenfreunde , sollte man nicht wählen .

man sollte die politikerfahrenen , demokratischen 5 parteien in die engere wahl ziehen .

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