Frage von Fuloli, 50

Macht es für den Arbeitgeber einen Unterschied, ob man sein Studium in 6 oder 8 Semester abgeschlossen hat?

Wie wichtig sind im Vergleich zur Studiendauer die Noten? Viele sagen, die Noten sind wichtig, die Studiendauer nicht. Trotzdem denke ich, dass es "besser rüberkommt", wenn man sein Studium zügig abgeschlossen hat und nicht so viele Verzögerungen hatte.

Antwort
von wictor, 32

Eine längere Studiendauer ist nicht wichtig, wenn diese rechtfertigen kannst. Z.B. durch Auslandsaufenthalte, Sprachkurse, Job, Zusatzqualifikationen etc. Es kommt nur nicht gut rüber, wenn der Eindruck entsteht, dass du aus Faulheit oder Nichtkönnen so lange gebraucht hast. Solange dein Lebenslauf keine Lücken aufweist, ist alles gut.

Antwort
von wilees, 19

Ein Student, der sich sein Studium selbst (teil-)finanziert wird dies i.d.R. nicht mit 6 Semestern schaffen und das kann man einem potenziellen Arbeitgeber auch vermitteln.

Antwort
von Ostsee1982, 4

Es würde einen gravierenden Unterschied machen ob du 6 oder 12 Semester brauchst. Je länger das Studium umso mehr wird man in Erklärungsnot geraten, natürlich wird das hinterfragt. Im Arbeitsleben ist es ja nicht unwichtig, zuverlässig und selbstständig sein, man etwas vorwärts bringt und sich nicht Zeit lassen, dass man einem beim laufen die Schuhe neu besohlen kann und die Noten spielen auch eine Rolle. Es ist das Gesamtpaket das einen Gesamteindruck hinterlässt.

Antwort
von laurent1709, 18

Ich denke es ist beides wichtig also in dein Beispiel 6 oder 8 Semester sind immerhin 30 % länger.

Kommentar von Rubezahl2000 ,

Ich denke, die nehmen lieber einen mit 8 Semestern, als einen, der Prozentrechnung nicht beherrscht ;-)

Kommentar von laurent1709 ,

die Differenz von 8 und 6 ist 2 und 2 von 6 ist ein Drittel also etwa 30 % aber gut zu wissen danke für die geistreiche Bemerkung

Antwort
von Harlech, 17

Wahrscheinlich kommt es besser rüber ... aber ... na und?

Ich glaube nicht das man studieren sollte um einem potenziellen Arbeitgeber zu gefallen. Wenn man länger braucht dann ist das so. Es geht ja um "mehr" als nur das Lernen.

Letzten Endes juckt es Niemanden wielange man studiert hat, die Noten sind relevant. Gut ewige Studenten werden sicherlich den einen oder anderen Kommentar bekommen, aber die Geisteswissenschaften sind ja genügsam :)

Antwort
von TailorDurden, 16

Ich hatte 2 abgebrochene Studiengänge und jetzt erst mit 30 einen abgeschlossenen Master. Überall, wo ich mich beworben hatte, haben sie zwar kurz nachgefragt, aber nach ganz knapper Rechtfertigung war das keinerlei Thema. Alle wollten mich haben.

Kommt sicher auch etwas auf die Branche an und wie viele Leute gerade auf dem Markt sind, aber generell ist das überhaupt gar kein Problem. Es ist ja auch eher eine große Ausnahme, dass jemand in der Regelstudienzeit fertig wird :D

Antwort
von NadimFalastin, 17

Ein besseren Eindruck macht es Selbstverständlich, wenn du es in der Regelstudienzeit schaffst. Aber es is nich allzu schlimm, wenn du ein oder zwei semester drauflegen musstest. Hauptsache guter Abschluss

Antwort
von Otilie1, 13

es kommt auch besser wenn man das studium zügig abschließt und seine zeit nicht ewig an der uni verplempert.

Antwort
von stubenkuecken, 10

Wer früher fertig studiert hat ist auch jünger. Jung und billig ist in der Arbeitswelt immer gerne gesehen.

Antwort
von Messkreisfehler, 16

Ich achte schon darauf wie "schnell" ein Bewerber sein Studium durchgezogen hat, natürlich spielen die Noten hierbei auch eine Rolle.

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