Macht es einen Unterschied, ob ich lebendige oder tote Nahrung zu mir nehme?

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12 Antworten

Die Nahrung stirbt sowieso, sobald sie im Magen ist. Von wenigen Mikroorganismen abgesehen - die sind aber oft Krankheitserreger.

Wenn man eine gesunde Darmflora hat, muss man hier nicht für Nachschub sorgen.

Die nötigen Nährstoffe zersetzen sich nur langsam, sodass das, was man braucht, auch mit toter Nahrung bekommt. (Solange man nicht nur konservierte Nahrung zu sich nimmt, wo z. B. die Vitamine größtenteils zersetzt sind.)

Bis jetzt sind wir noch nicht so weit, dass es wirtschaftlich ist, Nahrung vollsynthetisch herzustellen. Immerhin können wir hoffen, dass man aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt hat - es hat sich immer wieder herausgestellt, dass man doch nicht alle notwendigen Nährstoffe kannt.

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Ok, Thread durchgelesen.

Du meinst also mit Deiner Frage, ob Rohkost generell gesünder ist als gegartes Obst und Gemüse?

Bei Obst sage ich einfach ja, weil viele Vitamine durch Erhitzen zerfallen.
Bei Gemüse kommt es auf die Sorte an, rohe Möhre ist z.B. besser verdaulich mit einem Schlückchen Olivenöl.
Es ist also durchaus sinnvoll, Salate anzumachen.

Manche Gemüse müssen einfach gegart bzw für die Verdauung vorbereitet werden, z.B. Kohl, Kartoffeln oder Bohnen.
Manche eignen sich überhaupt nicht für das Garen, z.B. Rettich oder Radieschen.
Manche können roh oder gegart gegessen werden, Tomaten, Sellerie, Zwiebel...

Generell verliert natürlich auch jedes Gemüse Vitamine beim Garprozess.
Und es kommt auf die Garung selber an: Dünsten oder Dämpfen ist schonender als Kochen oder Braten mit hoher Hitze.

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Kommentar von Imago8
13.05.2016, 19:29

Du meinst also mit Deiner Frage, ob Rohkost generell gesünder ist als gegartes Obst und Gemüse?

Nein. Aber danke trotzdem für die informative Antwort.

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Durch das kochen gehen vor Allem die B Vitamine und das Vit. C verloren. Allerdings kannst du die durch Obst bzw. Rohkost wieder reinholen. Einige Vitamine vermehren sich auch erst durch das Kochen, z.B. vit. A. Mal abgesehen davon werden durch das Kochen viele Lebensmittel erst genießbar! Reis, Kartoffeln und Hülsenfrüchte kannst du sonst vergessen

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Außer Austern schlürfen ist normalerweise nicht mehr drin in Sachen Verzehr lebendiger Nahrung. Möchtest du gern chronischer Austernschlürfer werden? Treibt dich dieser Gedanke um?

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Kommentar von Imago8
13.05.2016, 19:11

Viele Pflanzen oder Pflanzenteile leben ja noch, wenn wir sie roh essen. Frisches Obst, Gemüse, Wurzeln, Samen usw...

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Der Verzehr toter Nahrung ist der bessere. Zumindest dann, wenn du die Nahrung garst, also zubereitest, wie durch Kochen, Backen, Braten etc.

Diese Vorgänge lösen nämlich wichtige Nährstoffe aus ihren Verbindungen und machen sie für den Körper leichter verdaulich, sprich du kannst dadurch mehr Nährstoffe aufnehmen und das mit weniger Aufwand (in Bezug auf Körperfunktionen).

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Solch eine Unterscheidung in "lebend und tot" bei Nahrungsmittel zu machen scheint mir wenig sinnvoll.

Spontan wüsste ich da kein sinnvolles Beispiel auf das man da eingehen könnte.

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Kommentar von Imago8
13.05.2016, 18:53

Beispiel:

Apfel frisch vom Baum = lebendig

Apfel zubereitet zu Apfelmus = tot

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Vor längerer Zeit hat es einmal einen wissenschaftlichen Artikel gegeben, in dem es um die Ernährung unserer Ur-Ur-Ur-..... Vorfahren ging und deren Anfänge der geistigen Entwicklung. So ganz kriege ich die Zusammenhänge "nicht mehr auf die Reihe", nur eins: Erst mit der "Erfindung" des Feuers und der damit verbundenen Möglichkeit, die Nahrung zu erhitzen, haben sich die geistigen Fähigkeiten des Menschen entwickeln können. Das sollte uns doch zu denken geben ....

Ich sehe heute meinen Sohn, der sich damals näher damit befasst hat. Vielleicht hat er den Artikel noch. Falls ja, werde ich dich kontaktieren und ihn dir zur Verfügung stellen.

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Kommentar von Imago8
14.05.2016, 10:02

Diese These ist mir zwar nicht neu, aber bin trotzdem interessiert an dem Artikel...vielleicht hast du ja auch einen Link.

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Wahrscheinlich hat so manche "lebende" Nahrung eher Nachteile.

In Asien isst man z.B. ja auch gern mal noch lebendige Baby-Kraken, da sind wohl schon einige dran gestorben weil die sich noch bewegenden Tentakel sich im Hals festsaugen können wenn man sie nicht sehr gut kaut.

Auch was Pflanzen angeht gibt es ja so einige, die "lebendig" (also roh) durchaus giftig bzw zumindest recht unverträglich sein können und durchs garen ("töten"^^) erst genießbar werden, z.B. Kartoffeln.

"Tote" Nahrung hat aber zumindest ziemlich sicher keinen Nachteil, hierzulande essen wir ja in der Regel fast nur solche Lebensmittel, vor allem was tierische Produkte angeht, das einzige "lebende" was mir da spontan einfiele wären ggf Austern.

Zwischendurch auch mal was "lebendes" (im Sinne von frischem Obst oder Gemüse) kann aber imho auch nicht schaden.

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Ich glaube kaum, dass Lebewesen, während sie leben, aus anderen Stoffen bestehen, als wenn sie tot sind, aber noch nicht zersetzt wurden.

Selbst wenn, wäre es ethisch nicht vertretbar, solche Szenarien wie in diesem Video zu sehen, hinzunehmen: 

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Was meinst du denn bitte mit lebendiger Nahrung? Willst du einen noch zappelnden lebenden  Fisch vertilgen ? 

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Kommentar von Imago8
13.05.2016, 18:51

Ich meine z.B. lebendige Pflanzen und deren Früchte, Wurzeln, Samen usw...

Lebendige Tiere esse ich eher selten.

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Tote Nahrung kann verdorben sein!

Lebende Nahrung ist immer frisch und braucht keinen Kühlschrank!

Aber auch Schweinefleisch braucht keinen Kühlschrank, wenn man die Sau leben lässt.

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Mit toter Nahrung hat die Menschheit bis heute blendend überlebt, und sie wächst und gedeiht immer noch. Konsumenten lebendiger Nahrung haben sich durch natürliche Selektion immer wieder etwas reduzieren lassen, da sich das Essen gewehrt hat.

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