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Macht eine Restschuldversicherung bei einem Privatkredit Sinn?

gefragt von karle am 14.12.2007 um 12:46 Uhr

So hoch sind diese Kredite doch gar nicht! Was ist der Vorteil einer solchen versicherung?


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heidekasper
beantwortet von heidekasper am 14. Dezember 2007 12:51
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Die Definition des Begriffs Restschuldversicherung lautet: Eine Versicherung zur Absicherung der Kredit Restsumme oder eines Teils davon, bei Arbeitsunfähigkeit, Arbeitslosigkeit, Unfall und Tod. Wird der Kreditnehmer arbeitslos, bevor die Schulden zurück bezahlt sind, kann er seine Restschuldversicherung in Anspruch nehmen. Je nach Vertrag übernimmt die Versicherung den gesamten noch ausstehenden Kreditbetrag oder auch nur einen Teil der Summe.

Kommentar von wasserwall am 8. November 2009 19:10

Würde auch sagen, dass eine Restschuldversicherung sinnvoll ist. Man muss sie jedoch nicht unbedingt gekoppelt mit dem Kreditvertrag abschließen. Es gibt nämlich auch weitaus günstigere Modelle. Siehe dazu z.B.: www.kredit-absichern.de


MacJohn
beantwortet von MacJohn am 14. Dezember 2007 12:51
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Dennoch macht eine solche Versicherung Sinn. In unser heutigen Zeit ist die Gefahr, den Job und das Einkommen von jetzt auf gleich zu verlieren, deutlich gewachsen. Und wer seinen Kredit nicht bedienen kann, ist bei der SCHUFA unten durch.

Kommentar von 059b22cda081fc7a9b553505bc03a2e3smallChiChaCho am 2. November 2009 23:38

anonym
beantwortet von Klabauter am 14. Dezember 2007 12:52
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Der Vorteil ist eigentlich nur für die Versicherer, nicht für die Versicherten. Sofern Du mit den Raten/Rückzahlungen in Verzug kommst, kann diese Versicherung den Ausfall übernehmen. Restschuldversicherung war mal unabdingbar bei Bausparkassenkredit, ob heute auch noch? Ich würde auf Restschuldversicherung verzichten, das Geld für diese Prämie lieber in die Tilgung des Kredites fließen lassen.


vollyhn
beantwortet von vollyhn am 14. Dezember 2007 13:13
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Die seriösen Banker sehen sie als überflüssig an. Die Kosten für die Restschuldversicherung sind sehr hoch. Dabei sind zahlreiche Haftungsausschlüsse drin. Bei Arbeitslosigkeit zahlt die Versicherung frühestens nach drei Monaten. Voraussetzung, das Arbeitsverhältnis beim letzten Arbeitgeber dauerte mindestens 6 Monate (also nichts für Leute, die von einem Zeitarbeitsunternehmen zum nächsten und übernächsten wechseln). Gerade in kurzen Arbeitsverhältnissen ist das Risiko der Kündigung hoch. Bei der RSV wegen Erkrankung wird für eine Karenzzeit von 42 Tagen nichts bezahlt. Die erste Rate gibt es ab dem Monat, der auf den Ablauf der Karenzzeit folgt, wenn man nicht wieder gesund ist. Jeder Tag Gesundheit läßt die Karenzzeit neu laufen, auch wenn wegen Fortsetzungszusammenhangs die Lohnfortzahlung nicht beginnt, sondern man beim Krankengeld bleibt. Und schließlich ist die Leistung der RSV auf 12 Monatsraten aus dem Darlehensvertrag begrenzt. Dafür, dass die Versicherung einen bei Darlehensaufnahme im voraus zu leistenden Betrag von ca 4 Monatsraten oder einem Drittel der Jahresraten für das Darlehen kostet, sind diese Leistungen arg schwach. Hinzu kommt, dass die Versicherungsprämie auf die gewünschte Darlehenssumme aufgeschlagen wird, das Darlehen also um die Prämie erhöht wird, und man hierauf dann noch den Darlehenszins bezahlen muss. Wenn man die Wahl hat, sollte man zu einem Kreditinstitut gehen, das auf diese Versicherung verzichtet. Viele Verbraucherbanken bestehen aber darauf, weil damit natürlich nochmal verdient wird.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 14. Dezember 2007 13:48
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Mit der Restschuldversicherung geht wertvolles Kapital, dass für Tilgung und Zins eingestzt werden könnte verloren. Diese Versicherungen sind recht teuer. Wichtig zur Absicherung eines hohen Kredits ist eine Risikolebensversicherung, eine Berufsunfähigkeits- oder Grundfähigkeitsversicherung. Auch Dread-Desease-Policen bieten heir gute Hilfen.

Arbeitslosigkeit zu versichern ist auf alle Fälle teuer.



wj2000
beantwortet von wj2000 am 14. Dezember 2007 12:49
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Privatkredite haben hohe Zinsen, deswegen macht es vielleicht doch Sinn!


Indy72
beantwortet von Indy72 am 14. Dezember 2007 12:50
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Jein! Wenn Du in vom Zahlungsausfall bedroht wärest, würde dir die Bank kein Geld geben wollen. Wenn die Bank dir bereitwillig Kredit gewährt, so wird das Ausfallrisiko von der Bank als "gering" eingestuft und diese versicherung wäre eigentlich nicht nötig. Sie deckt dann nur das Restrisiko ab. Dafür ksotet sie recht viel.


anonym
beantwortet von christine28 am 14. Dezember 2007 12:51
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Das Problem daran ist das viele Kreditgeber einen Kredit nur geben wenn diese Restschuldversicherung abgeschlossen wird.


anonym
beantwortet von Pumuckel100 am 25. August 2008 09:22
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Verwende das Geld lieber für die Tilgung des Kredites. Bei kleinen Kreditsummen würde ich erst recht keine Restschuldversicherung abschließen.

Der hier genannte Punkt, dass Banken Kredite nur vergeben wenn eine RSV abgeschlossen wird, stimmt übrigens nicht.

Das dürfen Sie gar nicht machen. Man muss nur manchmal etwas nachboren... Hier findest Du noch einige Informationen zur Restschuldversicherung plus einem Video über einen Test der Stiftung Warentest: http://www.geld-magazin.info/finanzwissen/restschuldversicherung


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