Frage von nickel2, 89

Macht eine Private Krankenversicherung Sinn für mich?

Hallo Leute, ich bin vor kurzem selbständig geworden und würde gerne in die private Krankenversicherung wechseln. Zumindest rät man mir das immer wieder. Ich habe mich damit jetzt aber nicht wirklich beschäftigt und würde gerne einmal wissen, was eigentlich die Vorteile einer PKV sind? Ist das nicht insgesamt teuer als würde ich in der GKV bleiben? Man hat ja die Selbstbeteiligungen und so. Danke für die Antworten.

Achso, bin Mitte 20, selbständig, gesund, keine Vorerkrankungen

Expertenantwort
von Barmenia, Business Partner, 11

Hallo nickel2,

zunächst möchte ich dir ein paar Vorteile der PKV gegenüber der GKV nennen:

  • die Leistungen werden weitestgehend auf deinen Bedarf abgestimmt bzw. von dir gewählt (z. B.Chefarztbehandlung im Krankenhaus, bessere Unterbringung dort, Zahnleistungen, naturheilkundliche Behandlungenetc.)
  • ein beitragssenkender Selbstbehalt kann vereinbart werden (damit ist der Betrag gemeint, bis zu dem du deine entstehenden Krankheitskosten selbst trägst, erst wenn du über diesen Betrag kommst,"springt" die PKV ein)
  • "Grundtarife" sind wählbar. Diese sind meist preisgünstiger und liegen sogar unterhalb der Beiträge in der GKV.

Kurz gesagt: Der Versicherungsbeitrag in der PKV bemisst daran, welche Leistungen du absichern möchtest und nicht an deinem Gehalt!

Weitere Vorteile sind:

  • PKV-Versicherte bekommen oft schneller Termine bei Fachärzten oder in Spezialkliniken
  • fest vereinbarte Leistungen können - anders als in der GKV - nicht gekürzt oder gestrichen werden
  • unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Beitragsrückerstattung möglich, welche man als PKV-Versicherter von seiner Versicherung erhält, wenn man für ein Kalenderjahr keine Leistungen in Anspruch genommen hat.

Zu bedenken ist bei deiner Entscheidung natürlich auch langfristig deine persönliche Situation, sprich' das Thema Familienplanung. Denn in der GKV können Kinder unter bestimmten Voraussetzungen beitragsfrei mitversichert werden. In der PKV wird für jede Person ein eigener Beitrag - abhängig vom gewünschten Versicherungsschutz, Gesundheitszustand bei Antragsstellung und Eintrittsalter fällig.

Als "Nachteil" der PKV wird teilweise genannt, dass du die Rechnungen selbst bezahlen muss. Das muss aber nicht zwangsläufig negativ sein, denn so kannst du als Patient die Behandlung anhand der Rechnung besser nachvollziehen.Weiterhin gibt es meist eine Zahlungsfrist von 30 Tagen, sodass man die Kosten nicht immer vorstrecken muss, sondern die Erstattung der PKV abwarten kann. Medikamente müssen allerdings in der Apotheke bezahlt werden.

Am besten lässt du dich zu dem Thema persönlich beraten und dir ein Angebot erstellen. Für einen vollständigen Marktüberblick kannst du dich an einen Versicherungsmakler wenden.

Viele Grüße

Anna vom Barmenia-Team

Antwort
von flareb, 12

Natürlich raten dir die Vermittler zu einer privaten Krankenversicherung. Bekommt man ja immerhin eine klasse Provision dafür beim Abschluss.

Ich empfehle dir, dich an einen Versicherungsberater zu wenden (ich meine keinen Makler oder Vermittler.

Hier wirst du fündig: www.bvvb.de 

Kommentar von wolfgang1956 ,

Das bedarf keiner Beratung. Siehe meine Antwort!

Antwort
von TheAllisons, 44

Lasse dir Angebote von verschiedenen Versicherungen machen, prüfe die Kosten und die Leistungen, dann kannst du entscheiden, ob sich eine private Versicherung lohnt

Antwort
von Aliha, 30

Junge gesunde Menschen werden von den PKV mit extrem niedrigen Beiträgen geködert. Später werden die Beiträge dann häufig und kräftig erhöht. Ein Rückwechsel zu einer GKV ist dann nur sehr schwer oder überhaupt nicht mehr möglich. Lass dich also von kompetenter Seite beraten und tue nichts unüberlegtes.

Kommentar von Januar07 ,

Beste Antwort bisher.

Kommentar von frederik989 ,

Das ist nicht wirklich korrekt. Dafür gibt es Altersrückstellungen. Wer früher einsteigt, bleibt auf Dauer günstig. Vor allem dank der jährlichen Rückerstattungen. Ich bekomme jedes Jahr (weil ich gesund bleibe) bis zu 500 Euro der Beiträge zurückerstattet. Das sind vier Monatsbeiträge. Ich rechne dir mal was vor.

Rechne doch mal bitte:

20 Jahre GKV für mich (500€/mon.) = 120.000 Euro

20 Jahre PKV für mich (durchschn. 250€/mon) = 60.000 Euro
20 Jahre PKV Selbstbehalt (600€/Jahr) = 12.000 Euro
- 20 Jahre PKV Rückerstat. (durchschn. 300€/Jahr) = 6.000 Euro

In 20 Jahren spare ich durch meine PKV knapp 60.000 Euro. Damit könnte ich dann die nächsten 10 bis 20 Jahre PKV bezahlen, während ich in der GKV noch mehr Geld rauswerfen würde. Und ich habe hier schon mit einem höheren Durchschn. (250€/mon) und stets vollem Selbstbehalt gerechnet. Also mich sogar schlechter gerechnet als nötig...

Kommentar von Griesuh ,

frederik989, immer diese Mähr von den Altersrückstellungen bei der PKV. Das eine reine Farce und nur heiße Luft um Kunden zulocken.

Und die Beitragsrückerstattungen gibt es auch bei den GKV.

Und deine Aufrechnung ist die absolut schlechteste Milchmädchenrechnung die ich jemals gesehen und gelesen habe.

Dieses Rechenbeispiel ist nur Theoretisch erreichbar , wenn du

a)

NICHT Krank wirst

B)

Die PKV nicht jährlich bis zu 14 % die Beiträge erhöht

und C)

 wenn du nicht älter werden würdest

Kommentar von Aliha ,

Hoffentlich kommt für dich nicht eines Tages das böse Erwachen.

"PKV-Kritiker, wie die Grünen-Politikerin Biggi Bender, stellen zudem fest: „Die Altersrückstellungen der Branche reichen nicht annähernd aus, um den Beitragsanstieg im Alter in Grenzen zu halten.“ Man müsse bedenken, dass es derzeit noch gar nicht viele Hochbetagte in der PKV gibt. Denn die Älteren seien bisher relativ schnell wieder weg aus der PKV gewesen, wenn ihre Beiträge im Alter das GKV-Niveau erreichten oder überschritten. „Die eigentliche Welle von Älteren kommt jetzt erst in der PKV an. Die Folge wird sein: ständig steigende Prämien.“"

http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/private-krankenversic...

Kommentar von Griesuh ,

Aliha, du meinst doch sicherlich frederik989 mit deinem Kommentar, oder?

Kommentar von Aliha ,

Aber sicher!

Kommentar von flareb ,

Also 500 € Rückerstattung sind keine 4 Monatsbeiträge, wenn der bei 250 € liegt, so wie von dir angegeben.

Abgesehen davon: Mit den Rückerstattungen kalkuliert man nicht, man freut sich wenn man eine bekommt. Und am besten packt man die schon mal auf ein separates Tagesgeldkonto (oder ähnliches) und spart das für die Beiträge im Alter.

Thema Altersrückstellungen: Das wird die meisten privat Versicherten noch sehr stark einholen in naher Zukunft - die Beiträge werden zwangsläufig steigen - auch außerhalb der üblichen Anpassungen.

Für deine persönliche Kalkulation würde ich dir empfehlen, mit einem deutlich höheren Beitrag als 250 € zu rechnen. Auch würde ich jedem der sich unbedingt privat versichern muss einen Beitragsentlastungstarif empfehlen.

Man muss außerdem dazu sagen, dass bei weitem nicht in allen Tarifen Rückerstattungen vorgesehen sind, und schon mal gar keine garantierten.

Kommentar von wolfgang1956 ,

@frederik989:

Du kommst schon noch in das Alter, wo deine PKV unbezahlbar wird.

Schon die zweite Zeile deiner PKV-Berechnung ist haltlos!

  • Die Preisanpassungen sind nicht gleichmässig! Mal 1% und dann auch mal 8 %!
  • Rückerstattungen gibt es nur, wenn du keine Rechnung einreichst. Kannst du garantieren, dass du in 20 Jahren keine Rechnung einreichst? Das ist doch mehr als unrealistisch!
  • Die PKV wird auch nicht alles bezahlen, was du einreichst.
  • 600 € Selbstbehalt sind verdammt viel, bevor die PKV überhaupt erst einmal was leistet. Das mußt du zu deinen 60000 berechneten Beiträgen eigentlich addieren und das sind dann keine 250€/Monat sondern schon 300 €/Monat!

Mit der Mathematik hast du es wohl nicht so … :-)

Antwort
von wolfgang1956, 5

Wenn du ein Single-Leben führen willst, kann das anfangs attraktiv sein. Ansonsten kann man von privaten Krankenversicherungen nur abraten.

Solange der Vertrag noch nicht deinerseits unterschrieben ist, wird dir das Blaue vom Himmel inkl. der rosa Wölkchen versprochen. Hinterher sieht die Praxis gerne anders aus:

Wenn du keine Arztrechnungen, Rezepte oder Verordnungen einreichst, kann der Versicherer nicht wissen, was er leisten soll!

Die Tarife werden zum Alter hin immer teurer. Hier muss man sich sehr genau fragen, ob man sicherstellen kann, sich diese Versicherungen im Alter leisten kann. Da sind derzeit schon durchaus mehr als 800 €!! einfach monatlich abzudrücken. Weisst du, wieviel Rente du bekommen wirst?

Selbst wenn du Rechnungen, Rezepte und Verordnungen einreichst, heißt das nicht, dass alles bezahlt wird – da sind Ärgernisse vorprogrammiert! Auch hier ist es zumindest klüger, sich vorher schriftlich! abzusichern. Nichts gegen das Telefon, aber die MitarbeiterInnen der Callcenter sind hier keine Leistungsgarantie! Da hat sich so manche geirrt und andere haben dann Erinnerungslücken – bei 50 … 80 Telefonberatungen pro Schicht?!

Im Fall einer Ehe sind weder die Frau noch die Kinder mitversichert. D.h. hier müsste man ggf. für jedes Familienmitglied einen weiteren Vertrag mit den obigen Folgen abschließen.

Als freiwillig gesetzlich Versicherter hast du es da deutlich einfacher:

Beim Arzt gibst du dein Kärtchen ab und alle ärztlichen Leistungen sind bezahlt. Vorsicht bei Igelleistungen. Es hat seinen Sinn, wenn gesetzliche Kassen nicht alles bezahlen. 99,99 % der Angebote sind überflüssig!

In der Apotheke, bei der Physiotherapie oder im Sanitätshaus musst du nur deine Rezeptgebühren bezahlen und alles ist erledigt.

Gemahlin und die Kinder sind einfach kostenlos mitversichert. Das ist doch alles soooo herrlich einfach!

Lass' dich daher nicht von diesen Beratern blenden! Ich weiss wovon ich schreibe!! Leider kann ich nicht mehr zurück in die GKV!

Kein Mensch kann wissen, wie sich sein Leben entwickeln wird. Ein Autounfall morgen und du bist ab sofort an einen Rollstuhl gefesselt – Selbständigkeit adieu!

Kommentar von frederik989 ,

Kein Mensch kann wissen, wie sich sein Leben entwickeln wird. Ein Autounfall morgen und du bist ab sofort an einen Rollstuhl gefesselt – Selbständigkeit adieu!

Ein Glück gibt es ja so etwas wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung...

Beim Rest dessen, was du geschrieben hast, ist aber auch arg viel Unwissenheit dabei.

Da sind derzeit schon durchaus mehr als 800 €!! einfach monatlich abzudrücken

Jemanden, der selbständig ist, kann man doch mit einer solchen Summe keine Angst machen. Das würde ich aktuell fast schon bei der GKV zahlen...

Wenn du keine Arztrechnungen, Rezepte oder Verordnungen einreichst, kann der Versicherer nicht wissen, was er leisten soll!

Die meisten Versicherer haben dafür Apps. Rechnung fotografieren, Button drücken. 3 Wochen später ist das Geld da.

Weisst du, wieviel Rente du bekommen wirst?

Wer selbständig ist und dir diese Frage beantwortet, hat nicht verstanden, was man als Selbständiger tun sollte...

Leider sehr viele Antworte von Verfechtern des Sozialsystems hier, in dem natürlich alles sehr einfach und "sicher", die Möglichkeiten dafür beschränkt sind.

Kommentar von wolfgang1956 ,

Ein Glück gibt es ja so etwas wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung ...

Wenn du bei dieser Verunsicherung einen Vertrag abschließt, solltest du dich ganz warm anziehen. Wenn da auch nur eine Vorabauskunft falsch war, leisten gerade BU-Versicherungen keinen Cent!

Jemanden, der selbständig ist, kann man doch mit einer solchen Summe keine Angst  machen. Das würde ich aktuell fast schon bei der GKV zahlen...

Spätestens mit 70 flotten Lenzen sind auch Selbständige verrentet. Da bekäme ich  dann schon langsam Angst, wie die Beiträge zu berappen sind!

Die meisten Versicherer haben dafür Apps. Rechnung fotografieren, Button drücken. 3 Wochen später ist das Geld da.

Na klar, damit ich den Abhördiensten noch mehr Daten liefere!

Wer selbständig ist und dir diese Frage beantwortet, hat nicht verstanden, was man als Selbständiger tun sollte...

Natürlich kann man als Selbständiger finanziell „mehr“ mauscheln, man sollte sich aber auch bewusst machen, dass man dann ggf. sein Haus und anderes wiederhergeben darf, sollte der Sozialfall wider erwarten doch eintreten.

Unter Deutschlands Brücken ist noch viel Platz für „Selbständige“ … :-)

Kommentar von flareb ,

Das ist aber pure Schwarzmalerei und spiegelt vielleicht eigene Erfahrungen wieder, weil man irgendwann zu unbedarft an eine Selbstständigkeit rangegangen ist. Ich persönlich habe vor Jahren meine Chance genutzt und bin aus der privaten Krankenversicherung raus, weil die Beitragserhöhungen nicht zu unterschätzen sind. Nichts desto trotz darf man die private nicht gleich verteufeln. 

Wer genug verdient und die passende Zukunftsplanung hat, der ist in der privaten ganz gut aufgehoben.

Im übrigen sind Ihre Aussagen zur BU vollkommen an der Realität vorbei und auch am Gesetzestext. Nach allerspätestens 10 Jahren kann ihnen die Versicherung rein gar nichts mehr anlasten bei vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung. Selbst wenn sie dabei restlos jede Gesundheisfrage falsch beantwortet hätten.

Kommentar von wolfgang1956 ,

Im übrigen sind Ihre Aussagen zur BU vollkommen an der Realität vorbei und auch am Gesetzestext. Nach allerspätestens 10 Jahren kann ihnen die Versicherung rein gar nichts mehr anlasten bei vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung. Selbst wenn sie dabei restlos jede Gesundheisfrage falsch beantwortet hätten.

Wer's glaubt. Ich kenne andere Fälle und in einem Fall war eine Angabe zur Gesundheit länger als 25 Jahre her.

Die Versicherer ziehen sich da raus, wo sie können. Gerade im Kleingedruckten der Verträge liegen sehr viele tickende „Zeitbomben“ – sowohl bei der BU- wie bei der PK-Versicherung! Private können einen potentiellen Kunden sogar ablehnen, wenn die Risiken zu groß sind oder scheinen!

Wer genug verdient und die passende Zukunftsplanung hat, der ist in der privaten ganz gut aufgehoben.

Eigentlich sind nur Beamte und Kinder, die von „Beruf“ Tochter bzw. Sohn sind, in der PKV gut aufgehoben. Bei allen anderen kann man nur raten: Finger weg von der PKV!

Ich persönlich habe vor Jahren meine Chance genutzt und bin aus der privaten Krankenversicherung raus, weil die Beitragserhöhungen nicht zu unterschätzen sind.

Sieh' mal einer an. Gut, dass auch du das zugibst!

Genau das sehen einige völlig falsch. Die PKV hat bei mir nicht immer „normal“ erhöht, sondern auch mal einfach 24 % draufgeschlagen. Genau deswegen rate ich allen Fragern ab, die abschließen möchten. Nur bis zum Vertragsbeginn ist alles „schön und gut“. Wenn dann ein paar Jahre ins Land gingen, kommt es unvermeidlich zu Ärgernissen.

Es gilt auch wirklich, die persönliche Lebensplanung zu beachten!

Antwort
von Griesuh, 19

Jetzt in jungen Jahren ist ohne Zweifel eine PKV günstiger.

Die Beiträge steigen jedcoh je älter du wirst.

Bedenke jedoch, dass du alle Krankheits und Behandlungskosten vorlegen musst um dann mit Belegen zurückerstattst bekommst. Und bedenke auch, dass die PKV, entgegen der Äusserung vieler Vertreter der PKV, im Alter nicht mehr bezahlbar ist. Lese einmal dazu die Berichte von Rentern in der PKV.

Mein Tpp: versichere dich freiwillig in der GKV.
Für mich ist die TK die derzeit beste GKV.

Dort in der GKV wird der Beitrag immer prozentual von deinem Einkommen berechnet, auch wenn du in Rente bist.

Und du kannst deine Frau und Kinder, solange sie kein eigenes Einkommen haben in der GKV kostenfrei Familienmitversichern.

In der PKV kostet das alles extra.

Und in den Leistungen der PKV und die GKV unterscheiden sich kaum noch bis auf ein paar extras. Da musst du dich aber fragen brauche ich das?

Wie du dich letztendlich versichern willst, diese Frage kann dir keiner abnehmen.


Antwort
von frederik989, 38

Wenn man selbständig ist, sollte man fast immer in die PKV wechseln – zumindest meine Meinung. Die Beiträge sind gering (vor allem, wenn man wie du Mitte 20 ist) und die Leistungen sehr gut. Teurer ist es auf keinen Fall. In der GKV würde ich aktuell ca. 500 Euro mon. zahlen. In der PKV ist mein Beitrag bei 130 Euro mon. + 600 Euro Selbstbehalt pro Jahr. Danach übernimmt die Kasse alles. Rechnungen müssen halt vorverauslagt werden, aber das wars.

Weitere Vorteile sind:

  • Bevorzugte Behandlung
  • Schnellere Termine
  • Chefarztbehandlung
  • Bessere Erstattungen (die GKV bezuschusst meist nur und wenn
    dann wenig)
  • Freie Arztwahl
  • Etc.

Vllt. hilft dir auch der Text hier: https://www.versicherungen-online.de/private-krankenversicherung-sinnvoll/

Aber ich würde dir die PKV empfehlen.

Kommentar von Griesuh ,

frederik989, das was du da aufzählst ist schon lange vergangenheit.

Insbesondere das mit den Beiträgen zur PKV

Einzig der Chefarzt ist noch aktuell.

Und selbst das kannst du als freiwilligversicherter in der GKV mit Zusatzversicherungen haben.

Findest du den  Handschalg des Chefartzes,  der dich einmal pro Woche aufsucht,  so wichtig?

Der Chefarzt arbeitet auch bei GKV versicherten im Hintergrungd mit und zwar bei den Patientenbesprechungen.

Kommentar von frederik989 ,

Da ich seit Jahren Mitglied in der PKV bin, kann ich denke ich aus erster Hand sehr wohl gut einschätzen, was tatsächlich so ist und was nicht. 

Und wenn ich sehe, dass meine bei der GKV versicherte Freundin auf einen Termin beim Hautarzt 2 Monate warten muss und ich für den nächsten Tag direkt einen Termin bekomme, dann beweist es das... Ruf mal bei einem Facharzt an und mach einen Termin. Dann rufst du noch einmal am nächsten Tag an und sagst direkt du bist Privatpatient und frage nach einem Termin.

Beiträge sind bei mir stabil. Bin seit 5 Jahren dabei und mein Beitrag hat sich seitdem um sage und schreibe 15 Euro erhöht - von 115 auf 130 Euro. Meine Rückerstattungen betragen jährlich zwischen 300 und 500 Euro. Ich bekomme einen kostenlosen jährlichen Check-up. Der Leistungskatalog meiner Versicherung/Tarif ist deutlich dicker, als der einer GKV.

Bei der PKV muss ich für den Chefarzt aber keine Extraversicherung abschließen. Stattdessen bekomme ich 50 Euro für jeden Krankenhaustag, an dem ich auf eine Chefarztbehandlung verzichte...

Kommentar von flareb ,

Für 115 € Monatsbeitrag bekommt man auch als Jahrgang 1989 keine private Krankenversicherung. Entweder hast du eine sauhohe Selbstbeteiligung oder bist Beamter und erhältst Beihilfe oder du rechnest nur mit deinem persönlichen Anteil wenn du Angestellter bist.

Kommentar von frederik989 ,

Bin Baujahr 1994 und zahle nun einmal was ich gesagt habe. Bin kein Beamter, sondern selbständig und bei der Hanse Merkur versichert. Als Gesellschafter-Geschäftsführer gibt es keinen Arbeitgeberanteil meiner Versicherung. Der genannte Betrag ist der volle Betrag.

Kommentar von wolfgang1956 ,

Und wenn ich sehe, dass meine bei der GKV versicherte Freundin auf einenTermin beim Hautarzt 2 Monate warten muss und ich für den nächsten Tag direkt einen Termin bekomme, dann beweist es das...

Bei Schmerzen und Akuterkrankungen bekommt man eigentlich immer sofort einen Termin. Frau muss sich da eben zu helfen wissen!

Der Leistungskatalog meiner Versicherung/Tarif ist deutlich dicker, als der einer GKV.

Bist du dir da wirklich sicher?

Bei der PKV muss ich für den Chefarzt aber keine Extraversicherung abschließen.

Ist ein Chefarzt denn wirklich ein besserer Arzt? Der darf doch nur mehr abrechnen. Bezüglich der Medikamente hat er deswegen nicht unbedingt „bessere“ Medikamente im Angebot.

Übrigens 600 € Selbstbehalt sind 50 €/Monat!

Kommentar von frederik989 ,

Weil ja auch alle Termine stets "Schmerz- und Akuttermine" sind... Wenn man einen Ausschlag hat, Juckreiz oder was weiß ich, lassen die einen durchaus Wochen damit rumrennen. Ist weder lebensbedrohlich, noch wirklich akut. Aber eben auch alles andere als schön...

@Leistungskatalog: Ja.

@Chefarzt: Nein, deshalb würde ich das auch bei der Gelegenheit ablehnen und mich über das schöne Geld freuen.

@Selbstbehalt: Korrekt, gut gerechnet ;) Wenn ich also den vollen Selbstbehalt brauche, bin ich bei  180€/Mon. Das ist immer noch tausendmal günstiger, als die GKV.

Habe das auch noch einmal nachgerechnet. Als Gesellschafter-Geschäftsführer zahle ich ja beide Seite - Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ist ja mein Unternehmen... Mein Beitrag in der GKV lege da gegenwärtig bei satten 739,12 Euro pro Monat. Absolut lächerliche Summe.

Antwort
von robi187, 33

würde ich nie machen? als selbständiger auf andere hören?

wie alt willst du denn werden? im alter wirst dir das nicht mehr leisten können?

Kommentar von rockylady ,

4 Fragezeichen in einer Antwort ..-.-

Kommentar von robi187 ,

na und? besser als die besserwissen die nur packete verkaufen können? aber nie eine neutrale beratung?

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