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Macht eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs auch mit über 40 noch Sinn?

gefragt von seepferdchen am 20.11.2007 um 16:25 Uhr

Eine Freundin hat sich jetzt mit knapp über 40 noch gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen. Macht das überhaupt Sinn, in der Regel hat man sich doch dann mit dem auslösenden Virus doch schon angesteckt und trägt ihn zumindest in sich?


Reply


schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 20. November 2007 16:30
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So, wie es in den Medien gesagt wird, soll diese Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr stattfinden.


reggiani
beantwortet von reggiani am 20. November 2007 16:36
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Die Empfehlung lautet wohl, dass die Impfung vor dem ersten Geschlechtsverkehr am wirksamsten ist. Es spricht allerdings auch nichts dagegen sich danach und in einem späteren Alter noch Impfen zu lassen - am Besten man spricht darüber mal mit seinem Frauenarzt. Interessant ist, dass die gesetzliche Krankenkasse die Impfung nur trägt bei Mädchen zwischen 12 udn 17 Jahren. Eine Kostenübernahme im höheren Alter ist nicht unbedingt gewährleistet und muss deshalb abgeklärt werden ... was ich damit sagen will ist, inwieweit eine Impfung in einem höheren Alter noch zum ausreichenden Schutz beiträgt, kann ich leider nicht genau sagen. Für die Frauenärzte spielt eventuell auch der Verdienst eine Rolle, den sie machen, wenn sie es auch älteren Frauen empfehlen. Am besten den Arzt des Vertrauens aufsuchen - da ist man auf der sicheren Seite, denke ich.


mcgegner
beantwortet von mcgegner am 20. November 2007 17:18
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da gibts eine Internetseite mit dem PRO und KONTRA zu dieser Impfung:

http://www.impfschaden.info/impfen/hpv-impfung.html


guwill
beantwortet von guwill am 20. November 2007 18:39
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Nachstehend Pro und Kontra. Da entscheide Jeder selbst.

Eine Seite für die Impfung! Aus dem Internet. Quelle: hpv-impfung.net

Herzlich Willkommen! Wie Sie vielleicht aus den Medien erfahren haben, gibt es seit einigen Wochen eine neue Impfung in Österreich. Diese Impfung richtet sich gegen eine Infektion mit den humanen Papilloma-Viren (HPV). Eine Infektion mit HPV gilt als Hauptursache für die Entstehung von Krebsvorstufen (Zervixdysplasien) bzw. Krebserkrankungen (Gebärmutterhalskrebs = Zervixkarzinom) im Bereich des äußeren Muttermundes bzw. für die Entstehung von Feigwarzen (Condylomata cuminata) im Bereich des äußeren Genitales. Mittels eines jährlichen durchgeführten AP-Abstrichs war es bis dato möglich, diese Krebsvorstufen frühzeitig zu erkennen. Mit der neuen HPV-Impfung ist es möglich, eine PV-Infektion zu verhindern. Die Impfung ist derzeit für Frauen bzw. Mädchen vom 9. bis zum 26. Lebensjahr zugelassen. Es scheint jedoch absehbar bzw. logisch, dass auch Frauen, die Alter als 26 Jahre sind, von dieser Impfung profitieren. Es gilt zu betonen, dass weitere regelmäßige gynäkologische Untersuchungen bzw. ein regelmäßiger PAP-Abstrich durch diese Impfung nicht zu ersetzen sind. Da wir an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien in der Entwicklung und Einführung des HPV-Impfstoffs in Österreich massgeblich mitbeteiligt waren, haben wir für Sie diese Homepage und dementsprechende HPV-Impf-Sprechstunden eingerichtet. Wir hoffen, Sie finden auf dieser Homepage viele nützliche Informationen und stehen Ihnen selbstverständlich jederzeit für weitere Rückfragen zur Verfügung. Hochachtungsvoll Univ.-Prof. Dr. Lukas Hefler o.Univ.-Prof. Dr. Sepp Leodolter Prim. Univ.-Doz. Dr. Christian Kainz

Was es alles für Gerüchte und Fragen zu dem Thema gibt unter anderem unter diesem Blog zu lesen: blogmed.de/impfung-gegen-gebaermutterhalskrebs

Eine Seite die eine Impfung als "bedenklich" einstuft!

Quelle: Stand 25. Oktober 2007 sueddeutsche.de/gesundheit/artikel/691/136422/

Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs Voreilige Vorsorge Vor einem halben Jahr wurde der Impfstoff zur Vorbeugung von Gebärmutterhalstumoren zugelassen. Nun gibt es harsche Kritik. Von Christina Berndt, Artikel in der SZ vom 6.10.2007 Die Euphorie war groß. Ein Traum der Menschheit schien sich zu erfüllen, als der Impfstoff Gardasil gegen Warzenviren im vergangenen Jahr auf den Markt kam. Erstmals schien eine "Impfung gegen Krebs" möglich zu sein. Denn Warzenviren gelten als Verursacher von Gebärmutterhalstumoren. In Windeseile warben manche Krankenkassen damit, dass sie ihren Versicherten den teuren Impfstoff freiwillig bezahlen. So schnell wie selten zuvor hob die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert-Koch-Institut die Impfung gegen Warzenviren schon im März 2007 in den Impfkalender und zwang damit auch alle übrigen Kassen, die Kosten von 465 Euro pro Impfling zu übernehmen. Gardasil ist einer der teuersten Impfstoffe überhaupt, und das Konkurrenzprodukt Cervarix, das in Kürze auf den Markt kommt, wird kaum billiger ausfallen. Ein halbes Jahr später regt sich nun harsche Kritik an Stiko und Zulassungsbehörden. "Die Zulassung des Impfstoffs erfolgte auf sehr schmaler Wissensbasis", beklagt Wolfgang Becker-Brüser in der Zeitschrift Gute Pillen - Schlechte Pillen, die Verbraucher pharmaunabhängig über Medikamente aufklärt. "Als Gardasil auf den Markt kam, waren die beiden entscheidenden Untersuchungen zur Wirksamkeit noch nicht einmal abgeschlossen." Vielmehr habe die Zulassung auf vorläufigen Daten beruht sowie auf Daten aus früheren Studien, die zum Teil mit einem Prototypen von Gardasil durchgeführt worden waren. Zahlreiche Versprechungen rund um den "unverschämt teuren" Impfstoff seien nicht zu halten. Manche Kritiker befürchten sogar, dass Mädchen und Frauen durch die Impfung indirekt gefährdet werden. Warzenviren, auch Humane Papillomviren (HPV) genannt, gibt es mehr als hundert verschiedene. 16 von ihnen sind offenbar in der Lage, den Gebärmutterhals so anzugreifen, dass Krebs entsteht. Weil die Viren beim Sex übertragen werden und der Impfstoff nur vor der Ansteckung hilft, sollen der Stiko zufolge alle Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren geimpft werden. Pro Jahrgang kostet das eine halbe Milliarde Euro - entsprechend einem Prozent der Arzneimittelausgaben insgesamt. Es klingt, als wäre Gebärmutterhalskrebs eine Volksseuche. "Impfung ersetzt die Früherkennung nicht" Tatsächlich infizieren sich sieben von zehn Frauen im Laufe ihres Lebens mit Warzenviren. Doch die Infektion verläuft ohne Beschwerden und heilt bei 90 Prozent der Frauen von allein wieder aus. Nur ausnahmsweise droht sie chronisch zu werden. Dann können Zellen entarten und Krebs entstehen. Das aber wird in den allermeisten Fällen mit Hilfe des Pap-Tests beim Gynäkologen rechtzeitig erkannt. Im Frühstadium sind die Heilungschancen extrem gut. "Dass dennoch 1700 Frauen im Jahr in Deutschland an Gebärmutterhalskrebs sterben, liegt daran, dass nur jede zweite zur Früherkennung geht", so Becker-Brüser. Die Früherkennungsuntersuchungen werden aber auch mit Impfung nötig bleiben. Gardasil schützt den Körper vor den HPV-Viren 16 und 18. "Gegen mindestens 14 weitere gefährliche HPV-Typen hilft der Impfstoff aber überhaupt nicht", betont Rolf Rosenbrock, Mitglied im Gesundheitssachverständigenrat der Bundesregierung. Der Hersteller Sanofi Pasteur MSD behauptet zwar, HPV-16 und -18 seien zusammen für 70 Prozent der Tumoren verantwortlich, doch solche Zahlen stammen aus Entwicklungsländern, wo der Krebs weiter verbreitet ist als in den Industrienationen. Unter gesunden Frauen in den USA sind Infektionen mit HPV-16 und -18 mit 2,3Prozent aber gering (Jama, Bd.297, S.813, 2007). Empfehlung der Stiko kam zu schnell "Die Impfung ersetzt die Früherkennung nicht, und umgekehrt braucht die, die regelmäßig zur Früherkennung geht, keine Impfung", sagt Rosenbrock. Heinz-Harald Abholz von der Universität Düsseldorf befürchtet sogar negative Auswirkungen der Impfung: "Die Frauen denken, sie seien bereits genügend geschützt, sagte Abholz dem ARD-Magazin Plusminus. Daher benutzten sie womöglich seltener Kondome und gingen nicht mehr zur Früherkennung. "Die Impfung könnte zudem die Besiedlung mit anderen gefährlichen Viren fördern", gibt Becker-Brüser zu bedenken. Durch das Eliminieren zweier Typen entstehe eine Lücke, die andere Viren nur zu gern besetzen. "Darauf deuten große Studien bereits hin", sagt der Pharmazeut (New England Journal of Medicine, Bd.356, S.1915 und 1928, 2007). Vor diesem Hintergrund ging die Empfehlung der Stiko nach Ansicht zahlreicher Experten viel zu schnell, unter ihnen auch Ulrich Bonk von der Bremer Krebsgesellschaft. Impfkritiker werfen der Stiko häufig vor, sie sei von Pharmafirmen unterwandert. In diesem Fall hat ihr Vorsitzender diesen Eindruck nicht gerade entschärft. Vier Monate vor der Markteinführung von Gardasil ließ sich Heinz-Josef Schmitt einen mit 10000 Euro dotierten Preis verleihen - "für sein besonderes Engagement zur Förderung des Impfgedankens". Der Preis wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin verliehen, aber vom Gardasil-Hersteller finanziert. "Von einem Vorsitzenden einer öffentlich eingesetzten Kommission wäre zu erwarten gewesen, dass er den Preis entschieden ablehnt", sagt Becker-Brüser. Solchen Konflikten ist Ex-Stiko-Chef Schmitt inzwischen nicht mehr ausgesetzt. Er arbeitet mittlerweile in der Impfstoffsparte des Pharmakonzerns Novartis.


Edgar Muthmann
beantwortet von Edgar Muthmann am 21. November 2007 09:02
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HPV-Impfung?

Dann mal die Meldeliste der Nebenwirkungen ansehen:

http://www.impfschaden.info/news/Gardasil-Meldungen-2007-08-31.pdf

Ausserdem gibts in den USA bereits 10 Todesfälle, in Deutschland einer.







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