Frage von Ninitima, 52

Macht ein Zweithund immer alles schlimmer?

Hallo liebe Leute, Wir haben einen 5 jährigem Dackelmix und eine 2,5 jährige Tochter . Seid längerem Sprachen wir ( mein Mann und ich) schon darüber mal einen Zweithund zu holen, nun habe ich mich vor einer Woche auf einer Tierschutzseite in eine 2-3 jährige kleine Hündin verliebt . Wir sind schon in Kontakt mit denn Betreuern , aber natürlich hört man nun von allen Ecken verschiedene Meinungen., positive und vieeeeeele negative. Ich möchte dann Ende des Jahres auch wieder Teilzeit arbeiten gehen . - unsere Familie ist jetzt schon sehr perfekt, Hund ist erzogen und Tagesablauf läuft. - Kann ein weiterer Hund es nicht noch perfekter machen und sich auch unserem Ablauf anpassen? - andere Leute haben doch auch mal mehrere Hunde und melden deshalb nicht gleich bankrott. Geh ich zu naiv an die Sache ? Was für Erfahrungen habt ihr vielleicht so gemacht?

Antwort
von sukueh, 10

Nur du alleine kannst entscheiden, ob dir Teilzeitarbeit, eine kleine Tochter und zwei Hunde nicht möglicherweise zu viel werden.

Allerdings weiß ich nicht, wie du darauf kommst, dass ein Zweithund immer alles schlimmer machen soll ? Ich hab immer zwei Hunde gehabt, es ist halt teilweise ein bißchen schwieriger, wenn man alleine mit zwei statt mit einem Hund unterwegs ist, aber wenn beide Hunde gut erzogen sind, sollte das ja auch kein größeres Problem darstellen.

Dass sich die Hunde vorher nicht großartig kennenlernen können - das wird doch vielen so gehen. Wir haben in der Vergangenheit, wenn wir einen zweiten Hund zu einem bereits in der Familie befindlichen dazugeholt haben, auch nicht ewig Kennenlern-Sessions veranstaltet.... Geholt und gut war....

Antwort
von Virgilia, 8

Ist euer Hund mit Artgenossen verträglich, auch Zuhause? Dann könntet ihr bei der Orga fragen, ob ihr den Hund erstmal als Pflegestelle aufnehmen könnt :) 

Wir haben seit einer Woche unsere zweite Hündin aus Rumänien. Leider konnten sich die Hunde im Vorfeld nicht kennenlernen, theoretisch passten sie aber gut zusammen (kommen von der gleichen Tierschützerin). Es hat keine zwei Stunden gedauert, bis beide Rücken an Rücken geschlafen haben. 

Sie orientieren sich aneinander, sowohl bei den guten, als auch (leider) bei den schlechten Eigenschaften. Aber das ist nichts, was man nicht mit liebevoller Konsequenz in den Griff bekommen kann ;) 

Natürlich muss die "Neue" noch viel lernen und unsere "Alte" darf nicht vernachlässigt werden, aber zu zweit ist das ganz gut machbar. 

Für uns war der Zweithund definitiv die richtige Entscheidung. 

Zu den Kosten bei euch kann ich leider nichts sagen. Wir haben das mit der Hundesteuer so geregelt, dass wir quasi alle 6 Monate einen zahlen. Die Futterkosten sind auch überschaubar (15 und 9kg, Barf) und für den Tierarzt legen wir sowieso jeden Monat einen bestimmten Betrag zur Seite, den haben wir zwar erhöht, aber auch die Kosten sind überschaubar. Allerdings haben wir vorsichtshalber noch extra Geld für einen Hundetrainer zur Seite gelegt, falls es doch noch Probleme geben sollte. 

Unser Tagesablauf ist sowieso auf die Hunde abgestimmt und wir haben keine Kinder, daher kann ich dir da keine Tipps geben ^^ 

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 18

Hi,

Bei uns hat es gut geklappt :) Man macht nur alles was man beim ersten gemacht hat nochmal, wie Stubenreinheit, an der Leine laufen lernen usw und darf den ersten dabei auch nicht vernachlässigen ;) 

Und man muss sein Hund auch etwas einschätzen können welchen Hundetyp er so bevorzugt ;) wenn ihr die Möglichkeit habt lernt auch den Zweithund vorher mal persönlich kennen :)

Aber wie immer im Leben gibts zwei Seiten, es kann gut werden, muss aber nicht, die Zukunft kann man nicht vorher sagen ;) Ich würde es versuchen ;)

Antwort
von SimoneBaL, 22

Ein weiterer Hund KANN eine Bereicherung sein, MUSS aber nicht. Es kommt auf den jeweiligen Hund darauf an. Du mußt beachten, dass der neue Hund sich erstmal einleben muss. Das kann ganz schnell gehen, kann aber auch mehrere Monate in Anspruch nehmen. Du müßtest also in den nächsten Monaten viel Zeit in die Erziehung stecken z.B. allein bleiben trainieren usw. Zwei Hunde verursachen natürlich auch mehr Kosten und oft auch mehr Zeit. Denk an Urlaub, Tierarztkosten etc. Wenn es ein örtliches Tierheim ist, dann könnt ihr den Hund bereits im Vorfeld kennenlernen und ihn auf Probe zu euch holen, dann wißt ihr mehr.

Antwort
von Schnabelpferd, 32

Wichtig ist eigentlich nur, dass beide Hunde sich vertragen und du beiden gerecht wirst, also nicht feinen alten Hund vernachlässigst ;)

Kommentar von Ninitima ,

Das würde mein Mann schon verhindern, der behandelt unseren Dackel wie ne Katze.... Sein bester Kumpel;p

Kommentar von Schnabelpferd ,

Dann müssen sich eigentlich nur beide Hunde vertragen

Antwort
von MaschaTheDog, 21

Wir sind auch nicht die Reichsten und haben zwei Hunde,mit dem Geld alles i.o,kostet alles eben mehr,aber ich würde nie sagen dass es das Doppelte geworden ist. Spielzeug haben beide Hunde gemeinsam, Leckerlie auch,Autotransport  haben auch beide zusammen,das einzige was die Hunde nicht zusammen nutzen ist das Futter,Tierarztkosten,Halsband,Leine und weitere Kleinigkeiten.

Manchen Ersthunden geht es mit weiterem Hund nicht gut - Eifersucht,auf einmal muss man alles Teilen,Aggression gegenüber dem anderen wegen Futter usw.

Aber es gibt auch viele Hunde die damit voll zufrieden sind-Spielkamerad,kaum Langeweile zuhause,Rudel,Artgenossen,mehr vom Sozialen Kontakt usw.

Das einzige was ihr machen könnt ist Ausprobieren,nehmt den Hund zur Probe und schaut,wie es läuft.

Die Hunde nur draußen zusammenführen(Ohne Leine-Spielen lassen)danach erst zum Revier vom Ersthund laufen,dann wird der Hund besser akzeptiert.

Viel Erfolg! :)

Antwort
von Ninitima, 13

Leider kommt der Hund aus dem Ausland , daher ist ein kennenlernen nicht möglich:(

Ich hätte es auch gern anders:( aber wenn man sich verliebt hat.

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