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Macht ein Federball beim Badminton auch für Hobbyspieler Sinn?

gefragt von elke51 am 06.09.2008 um 12:17 Uhr

Ich spiele einmal in der Woche Badminton und das eigentlich immer mit einem Kunsstoffball. Das hat sich so eingeschleift, wahrscheinlich weil er einfach länger hält. Die Leute auf dem Nahcbraplatz dagegen spielen mit einem Ball aus Naturfedern. Er solle ja wesenltich bessere Flugeigenschaften haben. Merkt man das auch als Hobbyspielerin? Lohnt es sich von Zeit zu Zeit auch mal mit diesen Bällen zu spielen und dafür mehr Geld auszugeben?

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Hobby x 1.508 Badminton x 113 Federbälle x 3

Mismid
beantwortet von Mismid am 6. September 2008 12:19
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"besser" ist immer relativ, auf jeden Fall hat ein solcher Ball andere Flugeigenschaften. Bendenke daß 5 Gänse für einen Federball sterben müssen ;-)

Kommentar von 937a28e864748aeb9d01c7a780dc456esmallfundive am 7. September 2008 09:10

Das ist ja grober Unsinn. Keine Gans muss sterben, damit man Badminton spielen kann. Ganz im Gegenteil, die Federn brauchen den natürlichen Fettgehalt der lebenden Gans. Gänse werden schon seit Menschengedenken "gerupft", d.h. man reisst ihnen eine gewisse Anzahl der Federn heraus. Allgemein wird behauptet, dass das den Gänsen nicht weh tut. Ob das stimmt, ist fraglich. Jedes Daunenbett etc. entsteht so. Müsste man dazu die Gänse jeweils töten wären Daunen und Federn deutlich teurer, da eine lebende Gans ja ständig Nachschub produziert.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 7. September 2008 10:28

Das ist die Wahrheit, kein Unsinn! In Deutschland ist Lebendrupfung verboten. Das Rupfen ist äußerst schmerzhaft. Hast du schon mal beim Rupfen zugesehen? Die Gänse werden komplett gerupft und sind dann nakt und blutig. Die meisten sind danch traumatisiert und laufen stundenlang gegen Hindernisse. Nicht wenige überleben diesen Schockzustand nicht! In Staaten, in denen Tierschutz ein Fremdwort ist (Polen, Ungarn usw) interessiert dies natürlich niemand. Natürlich wäre es teurer wenn die Gänse getötet werden müssen. Und dazu sind die Menschen natürlich nicht bereit. Lieber ein paar Euro sparen - was interessiert mich ob dabei ein Tier leiden muß! Für Federbälle können übrigens pro Gans nur eine geringe Anzahl Federn (ca. 5) verdendet werden, da diese von besondere Eigenschaften haben müssen. Das Lebendrupfen von Gänsen können nur bestialisch, gestörte Menschen ausüben. Für eine Gans haben die Arbeiter 30 Sekunden Zeit. Man kann sich ja vorstellen, daß die dabei kaum zimperlich vorgehen. Du kannst dir aber mal alle Kopfhaare ausreisen lassen, dann weißt du ungefähr wie es ist! Nur du machst es dann freiwillig und weißt was auf dich zukommt!


fundive
beantwortet von fundive am 7. September 2008 09:16
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Ein Naturfederball hat erheblich besser steuerbare Flugeigenschaften als ein Plastikball. Beim Badminton ist der Naturfederball auch offiziell vorgeschrieben. Lediglich "Hobbyspieler" nutzen vor allem aus kostengründen Plastikbälle. Du wirst beim ersten Spielen mit Naturfederbällen fetstellen, daß diese z.B. vorne am Netz nicht einfach "dopsen", sondern daß Du auch viel gezielter spielen musst. Es erfordert also mehr Technik und auch Übung um gezielt zu spielen. Aber Du kannst den Shuttle wesentlich besser steuern und die Flugeigenschaften sind besser (stabiler). Die sehr weit verbreiteten Yonex Aerosensa 20 Bälle kosten im Dutzend derzeit ca. 15 Euro. Es gibt natürlich billigere und teurere, die billigeren fliegen oft jedoch nicht so gut, weswegen diese Preisklasse oft als "minimum" angesehen wird. Wenn Du dir jetzt vorstellst, daß ein solcher Ball nur selten mehr als ein Spiel übersteht, bei Profispielern oft sogar ein ganzes Dutzend verbraucht wird, erkennst Du schnell, daß auch Badminton spielen ganz schön ins Geld gehen kann. Und das wollen viele Hobbyspieler nicht so ohne weiteres ausgeben.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 7. September 2008 10:31

bei Profitunieren hält ein Ball nur ca. 5 Punkte


anonym
beantwortet von alexx12 am 10. September 2009 13:58
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auch ich spiele einmal die woche badminton, etwa seit 4 jahren, seit gut 2 jahren spielen wir nur noch mit naturfederbällen, weil die flugeigenschaften um vieles besser ist, jedoch haben wir (4 personen) eine gemeinsame bestellung eines günstigen modells gemacht und kommen so auf kosten von etwa EUR 0,90/pro Ball und jeder ball hält etwa 30 Minuten, sodass jeder Spieler einen Ball pro Badminton abend "verbraucht". Die besten der alten Bälle heben wir auf, mit denen wird dann beim nächsten Termin anfangs eingeschlagen, bis sie dann ganz hinüber sind. zwischen naturfederbällen und kunstbällen zu switchen halte ich für keine gute idee, denn sie haben erheblich unterschiedliche flugeigenschaften.


anonym
beantwortet von gerdramsdorf am 8. September 2009 02:42
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Hallo,

die besten aber leider auch teuersten Federbälle sind die aus Naturfedern. Mittlerweile haben fast alle Hersteller Angaben zu Geschwindigkeit und Güteklassen (A-C) auf der Packung angegeben. Die besten Federbälle sollen die von Yonex sein, es gibt aber noch gute Hersteller:

http://www.federball.info/federbaelle.htm

Schöne Grüße, Gerd


Maienblume
beantwortet von Maienblume am 6. September 2008 13:57
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Macht viel mehr Spaß als ein Kunststoffball!

Probiere das doch mal aus!!!


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