Frage von Neutralis, 33

Macht das Leben Spaß, wenn man nicht probiert sich wie jemand anderes zu verhalten?

Ich habe die ersten 14 Jahre meines Lebens so gelebt, dass ich mir Vorbilder genommen habe und probiert habe diese so gut wie es ging zu kopieren. Habe dann damit aufgehört für 4 Jahre und wenn ich mir jetzt vorstelle mich wieder so wie ein Vorbild von mir zu verhalten und jemanden so zu kopieren scheint mir das auf einmal so angenehm,eine Art Erleichterung. Wieso ist das so ? Kennt ihr das auch ?

Antwort
von koraline, 7

Der Mensch lernt durch Nachahmung und fängt als Baby schon an zu kopieren. Ich denke, dass jeder hin und wieder kopiert, auch als Erwachsener. Aber dass ich mir das bewusst vornehme, das mache ich nicht. Wozu? Ich selber habe kein Bedürfnis danach, mir ist meine Art schon vielseitig genug. Es ist eine Erleichterung, vielleicht weil du in der Nachahmung dann nur gerade das darstellst, was du dir gerade ausgesucht hast und was dir gefällt? (Vorbild) Und in dem Zustand, etwas getrennt von sich selbst, hat man die eigenen Schwächen, Probleme abgelegt.

Vielleicht solltest du Schauspieler werden?

Antwort
von skjonii, 27

Das ist ein wesentlicher Bestandteil der Kindheit. 

Dann kommt die Pubertät und man beginnt zu hinterfragen. Bis man (im Idealfall) als Erwachsener weiß, wer und was man ist.

Kommentar von Neutralis ,

Weiß ich, aber es macht mir keinen Spaß. Ist es also normal, dass man auch als Erwachsener es durchaus spannend finden kann sich wie jemand anderes zu verhalten ?

Antwort
von Farbton2, 9

Meine Lieblingsbeschäftigung ist die Selbstinszinierung und leider merke ich auch oft, dass zu viel kopiere, sprich, wenn mir jemand gefällt, ich mit demjenigen möglichst viele Gemeinsamkeiten suche und auch andere einfach übernehme...

Kommentar von Farbton2 ,

Hinter dem "dass" ein ich

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