Im Fahrschulauto hat der Fahrlehrer die Möglichkeit jederzeit einzugreifen wenn der Fahrschüler von einer Situation überfordert ist. In einem privaten PKW hat man diese Möglichkeit logischerweise nicht. Was ist wenn eine brenzlige Situation entsteht, in der es zu einem Schaden kommt? Zahlt dann die Versicherung des jeweiligen Begleiters über 18 mit gültigem Führerschein?

Ja, nach der Statistik ist dann das Unfall-Risiko erheblich geringer, wenn das erste Fahr-"Training" mit Begleitung stattfindet; der Fahrer ist ja diese Situation noch vom Fahrlehrer gewohnt. Und natürlich zahlt die Versicherung (sogar "lieber"), da du ja das Unfallrisiko im Sinne der Versicherung minimierst, obwohl du nicht so unmittelbar wie ein Fahrlehrer eingreifen kannst (das könnte ja eh niemand, wenn gar kein Begleiter daneben sässe).
mir gefällt es mich von meinem sohn herumfahren zu lassen. natürlich gibt es die eine oder andere "gefahr". aber man kann schon eingreifen, entweder verbal oder mit der handbremse.

Also es ist weder der Fahrer noch der Beifahrer versichert sondern das Auto. Wenn es also zu einem Unfall kommt zahlt die Haftpflichtversicherung des Autos das den Schaden verursacht hat.

Zahlen tut die KfZ-Versicherung.
Meine Tochter hat mit 17 den Führerschein gemacht. Sie fuhr und fährt immer noch ausgesprochen umsichtig, ohne zu "behindern".
Ich glaube, dass die Unfallgefahr bei den 17 jährigen relativ gering ist.
Auf jeden Fall. Ich selber habe mein führerschein in Frankreich gemacht und dort von 16 bis 18 jahren in begleitung gefahren! Um fahren zu lernen braucht man Praxis. Neben den eltern wird man sich wohl kaum überschätzten und ein Risiko eingehen. Ist man dann 18, hat man genug Erfahrung sich und andere nicht in Gefahr zu bringen