Frage von Maus0707 24.01.2012

Machen wir alle Gedanken selber?

  • Antwort von Angel84 25.01.2012
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Denken ist nicht gleich Denken.

    Das "gesündeste", das du für dich tun kannst:

    • beobachte deine Gedanken wach und bewusst

    • lass dich nicht von ihnen einfangen, denn sie werden zu Gefühlen

    • aber greife sie auf, um dich zu fragen, woher dieser Gedanke kommt, womit er zu tun hat

    • kein Gedanke taucht "zufällig" auf

    • du kannst die Gedanken nicht stoppen, aber über bewusste Beobachtung wird unbewusstes Denken zu bewusstem Denken

    • ja, Gedanken können schädlich sein, aber nur dann, wenn du ihnen nicht auf den Grund gehst und dir ihrer bewusst wirst

    • du kannst "unangenehme" Gedanken nicht verdrängen oder ignorieren, denn sie wollen dich ja auf etwas hinweisen

    • nicht alle Gedanken "machst" du selber, du ziehst auch Gedanken anderer an, wenn sie mit dir in Resonanz sind

    Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.

    Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Taten.

    Achte auf Deine Taten, denn sie werden Deine Gewohnheit.

    Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

    Achte auf Deinen Charakter, denn sie werden Dein Schicksal.

    (Talmud)

  • Antwort von akamee 24.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das Gehirn kann nicht abschalten; nicht zu denken funktionniert nicht. Unangenehme Gedanken können indirekt dem Körper schaden, weil durch Gedanken Emotionen ausgelöst werden, und theoretisch genommen sind Emotionen nichts anders als Hormone und Chemie. Und genau so wie es beim Verliebtsein ist, dass alles schön und rosarot und leicht ist, kann es bei Depressionen sein, alles trist, grau und schlecht. Und jemand, der sich ritzt, ist es die Schuld der Gedanken, dass das Organ "Haut" geschädigt wird?

  • Antwort von UndNochmalEiner 24.01.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Denken liegt in der Natur des Menschens. Wir sind als Menschen auch die einzigsten Lebewesen die über sich Selbst nachdenken können. Wenn man dies Stoppen will muss man schon das Gehirn Stark beschädigen - also Hirntot sein. Organische Schäden können durch gedanken nicht direkt entstehen, dafür bräuchte man den Placebo-Effekt. Allerdings kann man Psychische Schäden dadurch Anrichten, indem man "Zuviel" denkt. Und aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen dass das nicht gerade das Angenehmste ist.

  • Antwort von Dichterseele 25.01.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gedanken sind die Verarbeitung von Wahrnehmungen. Dies ist notwendig, um das Erlebte oder Beobachtete einzuordnen.

    Du hast es allerdings teilweise in der Hand, was Du geistig zu Dir nimmst - beispielsweise durch die Auswahl des Fernsehprogramms, der Webseiten, der Bücher & Zeitungen, der Freunde, mit denen Du Dich umgibst.

    Weiters unterliegt es Deinem Willen, wie Du die Dinge weiterdenkst - also von welcher Warte aus Du alles betrachtest und auslegst. Das ist Deine Lebenseinstellung.

    Belastende Gedanken schlagen sich auch auf den körperlichen Zustand nieder - sowas nennt man Psychosomatik. Letztendlich bekommen wir damit zu spüren, was wir falsch machen im Leben.

    Durch Autogenes Training & Meditation kannst Du lernen abzuschalten und Deine Gedanken zu kontrollieren. Wie gut oder schlecht Dir letzteres tut, kommt auf die Inhalte an! http://psychotraining.beepworld.de

  • Antwort von Gabor 25.01.2012

    meditieren.und ja es laufen geschädigte rum?(magengeschwür)

  • Antwort von Anna198 25.01.2012

    Es gibt in der Tat Gedanken, die einem nicht gut tun, aber dazu muß man der Sache zunächst einmal auf den Grund gehen. Erst wenn man feststellt, dass bestimmte Gedankengänge Dir das Leben unnötig schwermachen, erst dann erhält man in der Psychologie wertvolle Tips und Tricks, wie man diese Gedanken steuern, bzw. abschalten kann. Dazu gibt es zahlreiche Methoden, wo Dir selbst auffällt, welche für Dich geeignet ist. Da es jedoch eine Manipulation des eigenen Ich's ist, muß man zunächst ergründen, warum diese Gedanken kommen und wo es her rührt.

  • Antwort von jobul 25.01.2012

    Viele Fragen. Ohne Denken funktioniert Bewusstsein nicht. Im Schlaf wird es gestoppt. Bewusstseinsinhalte können organische Schäden hervorrufen. Hypochondrie, Selbstmord oder Bulimie sind drastische Beispiele dafür.

  • Antwort von MsDoolittle 25.01.2012

    1) Nein. Traumsequenzen setzt der Kopf ohne unsere wissentliche Hilfe zusammen. Bei einigen geistigen Krankheiten machen sich Gedanken auch selbständig.

    2) Wir nehmen uns über Gedanken und Gefühle war. Gefühle wecken häufig Assoziazionen zu Begebenheit und dann sind schon wieder irgendwelche Gedanken da.

    3) Ich glaube nicht, dass man das bewusst tun kann.

    4) Nicht, wenn es als einzige Komponente wirkt. Da müssen wohl mehrere Faktoren zusammenkommen.

  • Antwort von strandparty 25.01.2012

    Wieso denken wir so viel?

    Ich nicht.

    Kann man das denken auch mal stoppen?

    Wenn man tot ist.

    Können ein Gedanken (unangenehme) organisch schädigen?

    Ja.

  • Antwort von Nachtflug 24.01.2012

    Natürlich macht man sich seine eigenen Gedanken selbst.

    Es wäre schlimm, wenn Gedanken fremdbestimmt wären. Der Mensch ist kein Computer, sondern kann frei entscheiden.

    Gedanken kann man kaum stoppen, weil man selten in Vollnarkose ist.

    Aber man kann sie lenken, man kann es lernen.

  • Antwort von 123sandra 24.01.2012

    Unser Gehirn ist ständig in Arbeit. Das kann man nicht stoppen. Es sei den du wärst bewußtlos oder in Koma. Versuch mal zu meditieren dabei wird der Kopf klar. Gedanken bzw. etwas zu glauben ist sehr machtvoll und kann positiv oder negativ sein. Wenn jemand krank ist und wirklich glaubt er bekäme die Wundermedizin kann er Gesund werden. Andererseits kann sich ein Gesunder regelrecht in eine Krankheit hineinsteigern.

  • Antwort von Atschenputtel 24.01.2012

    auf was für fragen manche leute kommen...??? oO aber ist ne gute frage! :-)

  • Antwort von CrazyDaisy 24.01.2012

    Das Gehirn selbst ruht nie, auch nicht im Schlaf. Insofern stoppt erst der Tod das Denken.

  • Antwort von jimmini 24.01.2012

    Gedanken sind Dein. Du kannst das Denken steuern. Du kannst frei sein, blöd sein oder in der Gegenwart leben. Es ist an Dir, wie Du Dich verwaltest. Jeder ist sein eigener Chef, nur viele, die es von sich behaupten täten, haben mit Führung nichts an der Mütze.

  • Antwort von Narave 24.01.2012

    ja, dass heißt dann burn-out syndrom. du fühlst dich wortwörtlich ausgezehrt, ausgebrannt. wenn du nen trick weißt, wie man das denken stoppen kann, dann raus damit:)

  • Antwort von terrorclaas 24.01.2012

    also meinst du stress? ich denke schon wenn man so in gedanken ist dass man keinen schlaf bekommt etc etc. denk ich schon dass es auch den körper mit nimmt

  • Antwort von nikey02 24.01.2012

    Klar können deine Gedanken sich in dich "rein fressen" und du dadurch sogenannte psychosomatische Schäden davon erhalten.

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