Frage von multiray, 142

Machen Drogen depressiv?

Hallo, stimmt es, dass Drogen depressiv machen ? Behaupten immer wieder nen paar Ärzte, da ich seid jahren chronisch schwer depressiv bin. Genommen habe ich: ketamin, speed, benzos, neuroleptika und opiate

Antwort
von Sauperle, 73

Da kommt darauf an.

Es ist vielleicht so wie beim Wasser. Habe ich keines, verdurste ich, gibt es zu viel, (Sintflut) dann ertrinke ich. (es sei denn, ich bin ein Fisch)

Noa hat in der Arche das Aquarium vergessen. (da gab es aber auch noch kein Glas)

Nun aber im Ernst! Die Dosis mach alles, wie etwa beim Gift. Bei Drogen kommt da der Suchtfaktor zur Geltung. (ohne Sucht geht es aber eh nicht) Die Frage bleibt also, wie gehe ich als Mensch mit den Wechselwirkungen des Lebens um.

Nehme ich also Drogen, (das sind ja quasi Hilfsmittel gegen die Probs) dann habe ich zwei Probleme zu beachten.

Das eine ist die mögliche Abhängigkeit. (je nach Droge mehr oder weniger)

Das andere ist der eingeschränkte Lerneffekt für die Probs des Lebens. (wozu auch, es ist dann ja auch kein Prob spürbar)

Als Sekundärerscheinung stellen sich aber durch diese Drogen gerne Depressionen ein. Ganz einfach aus dem Grund, weil es wie eine Schneckennudel funktioniert. (es geht leicht rein und schlecht wieder raus, man bleibt also im Schneckenhaus)

Kommentar von BigQually ,

Nehme ich also Drogen, (das sind ja quasi Hilfsmittel gegen die Probs) dann habe ich zwei Probleme zu beachten.

Das ist genau die Einstellung der einen in die Sucht treibt. Drogen sind keine Problemlöser! Jeder der die Einstellung hat soll keine Drogen nehmen, denn dann versucht man vergebens ein Loch zu stopfen.

Antwort
von john201050, 51

naja, nach dem absetzen ist bei vielen drogen eine depression normal. der körper hat sich an die flut von dopamin und/oder serotonin gewöhnt und jetzt kommt einem der normalzustand zu gering vor. --> depression.

(natürlich nur bei drogen, die so arbeiten und auch nur nach längerem konsum. und die depression vergeht nach einer weile auch wieder.)

allerdings sind antidepressiva auch drogen. und da sind ärzte je meist schnell dabei.

Antwort
von Knide, 80

Drogen sind ja zumeist Rauschmittel. Diese sorgen für eine Ausschüttung von Serotonin (Glückshormon).
Der Körper gewöhnt sich an die große Menge Glückshormon und der Mensch bekommt ohne weiteren Genuss von Rauschmitteln zeitlich begrenzte Depressionen.
Eine Therapiemethode dagegen wäre zb Sonnenlicht. (http://www.depression-therapie-forschung.de/lichttherapie.html)

Kommentar von Welux ,

Anzumerken ist, dass Amphetamine Noradrenalin und Dopamin ausschütten.

Antwort
von kugelgnu, 67

Benzos hab ich auch genommen und ich bin nicht depressiv hab aber ne angst störung wo ich mich auch immer frage wovon das kommt ;) denke eher nein dazu braucht es irgendwie eine Veranlagung oder ein latente Vorhandensein die Droge kann aber der Auslöser sein sowie auch zb Trauer stress oder Alkohol usw.. 

Antwort
von Aktzeptieren, 64

Lass einfach die drogen weg
Ja die machen deppressiv
Jede sucht macht deppressiv

Kommentar von multiray ,

ich rede nicht von einer sucht. süchtig war ich nie.

Kommentar von Aktzeptieren ,

wenn du es auch nur jede woche 1* machst und damit nicht aufhören kannst dann hat die sucht schon gestartet leider merkt das niemand

Kommentar von multiray ,

seid 2 monaten habe ich nichts mehr genommen

Kommentar von TsingWung ,

"ich rede nicht von einer sucht. süchtig war ich nie."  ... ich  hab früher auch gern gesagt das ich nicht süchtig bin , aber Rückblickend müsste ich es anders beurteilen.  Das es dann zum schlimmsten kam war ja auch durch die Vorgeschichte begünstigt,  und ich hab zwischendurch auch immer aus den verschiedensten Gründen pausiert. 

Antwort
von kakadu7, 62

Ja. Sprich mit einem Arzt deines Vertrauens darüber.

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