Frage von ichweisnetwas, 102

Machen beziehungen insgesamt gesehen eher unglücklich?

Hey leute,

Gleich vorneweg ja ich hatte nur schlechte und auch echt schlimmer erfahrungen was beziehungen angeht. Darum auch die frage ob die letztlich nicht sowieso alle ins unglück führen? Bin jetz schon 3 jahre single und ich muss sagen sowas wie stress oder was auch immer gibts in meinem leben nicht. Währendessen bekomme ich eben bei freunden mit wie sie quasi ständig im streit mit ihrer partnerin stecken wegen oft echt idiotischem kleinkram.

Is das heute vielleicht einfach die art von beziehungen? Man stresst sich an um sich wieder zu versöhnen und dann im bett zu landen? Weil mehr sinn sehe ich leider nichtmehr darin sich zu binden.

Wie gesagt bin in dem thema echt bisschen angeschlagen und muss hier auch besonders auf meine wortwahl aufpassen da ich eben mit der damenwelt schon zu oft heftiges erdulden musste in der vergangenheit.

Glaubt ihr das lebensglück steckt in beziehungen? Meine freunde reden mir ständig solchen mist ein oder versuchen es. Wobei ich wie gesagt als single die besten jahre meines lebens hatte.

P.s. Das lebensziel der fortpflanzung ist bei mir schon erfüllt und ich kümmere mich auch um meine tochter also für sowas ne frau suchen kommt auch nciht in frage ;-)

Bin gespannt was die allgemeinheit dazu meint

Antwort
von Ellen9, 22

Meiner Meinung nach, sollte eine Beziehung/Verbindung "Wohl" und nicht "Weh" tun.

Wenn Streit und Stress überwiegen, hat man sich vermutlich ineinander getäuscht statt verliebt; was ziemlich häufig vorkommt; und einem erst später bewusst wird, oder auch nicht.

Ich glaube, wenn man sich wirklich liebt, dann weiß man das auch zu schätzen, und ist dankbar, dass man sein Leben mit jemandem teilen darf/kann. Da vertraut man einander, und fehlt man sich nicht, weil man miteinander verbunden ist; alles beruht auf Wechselseitigkeit...in welcher Situation auch immer. Diese Raritäten gibt es; doch leider wird damit übergenug umgegangen, als wäre das nichts, was man sich bewahren müsste.

Das Scheitern einer Beziehung fängt wahrscheinlich bei der Selbstaufgabe an, und hört bei einer permanenten Bevormundung auf.

Lass die andern ihren Mist reden.

Ich wünsche Dir, ichweisnetwas, dass Du eines Tages diese kostbare Nadel im Heuhaufen findest, und den Jackpot knackst, ohne dafür bluten oder bezahlen zu müssen.

Kommentar von ichweisnetwas ,

Danke für die hoffnung^^ Auch wenn die bei mir wohl vergebens ist :P

ich persönlich hätte halt gern eine beziehung wie sie heute absolut unüblich erscheint. Einfach nur ein harmonisches zusammenleben ohne gegenseitige vorschriften oder erwartungen. Wenn ich was für die partnerin machen will mach ich das und umgekehrt aber man sollte es einfach nicht einfordern.

Sprich ich suche wohl in vielen augen nach einer verdammt langweiligen art von beziehung wo einfach vorallem die ruhe und der frieden geschätzt wird.

Bin da aber schon als kind schlecht geprägt worden was sowas angeht also durch die eltern. Auch da gabs nur stress.

Generell bin ich einfach viel zu unfähig streit nachzuvollziehen in fast allen belangen. Klar gibt es das ein oder andre thema z.b. fremdgehen was garnicht in ordnung ist aber über solche heftigen dinge hinausgesehen gäbe es bei mir NICHTS worüber es sich lohnt sich zu streiten.

Leider sind die damen die ich bisher kannte einfach immer regelrecht streitsüchtig und das geht mir schnell auf die nerven.

Naja hoffen wir mal das deine wünsche für mich in erfüllung gehen wäre schon intressant

Kommentar von Ellen9 ,

Es gibt weitaus mehr Menschen die Deine Meinung teilen; die ich keineswegs langweilig, sondern absolut lebenswert finde. Danke für dieses 🔝 Feedback. LG😊

Antwort
von MrsTateLangdon, 31

Also ich sehe das nicht so..ich finde es schön einfach Zeit mit jemandem zu verbringen und einfach glücklich zusammen zu sein, allerdings hatte ich auch noch nie so eine "Streit" Beziehung..Kann auch daran liegen, dass ich noch etwas jung bin und das alles etwas naiv sehe, aber ich fände es viel zu Schade, mein Leben allein zu verbringen..

Antwort
von MrKnowIt4ll, 52

Also da ist wirklich jeder ganz anders! Ich hab' einen Haufen Freunde, die überhaupt keine Beziehung wollen, aber auch ganz viele die das sehr schätzen (dazu zähle ich selber auch!). Für mich ist es definitiv was tolles und positives! Meine Freundin hat sich vor knapp einem Monat nach 3 Jahren von mir getrennt...Aber trotzdem bereue ich nichts! Es war eine wunderbare Zeit mit allem was dazu gehört. Ab und zu gab's mal Streit, ganz klar...Aber nie heftig und auch nur selten. Ich genieße das Gefühl, dass immer jemand da ist, einem zuhört...jemandem, dem man alles anvertrauen kann. Und obwohl meine Freundin mich ziemlich verletzt hat, als es auseinander ging, vermisse ich die gemeinsame Beziehung mit jemandem. Für mich steht fest: Ich will in meinem Leben eine Person an meiner Seite! Ich kann's mir gar nicht ohne vorstellen und dass Beziehungen zwangsläufig ins unglück führen, stimmt mit Sicherheit nicht :) Wie gesagt, jeder geht mit seiner Freizeit und mit seinem Leben anders um, aber ich bin der Überzeugung, dass es zu zweit im Endeffekt schöner ist als allein! Es muss nur der richtige Partner kommen....Hab' ich jetzt auch schmerzlich feststellen müssen. Trotzdem, nicht aufgeben. Es gibt so viel Menschen und alle sind verschieden. Aber irgendwann kommt vielleicht jemand, mit dem es perfekt passt. Man kannst halt nicht herbeizwingen :)

Kommentar von ichweisnetwas ,

Ja aber was du hier sagst das du jemanden brauchst der mal ein offenes ohr hat oder solche dinge all das kann man doch auch aus normalen freundschaften haben oder?

Also bei mir ist das zumindest so. Hab z.b. nen kollegen aus kindheitszeiten mit dem bin ich damals wie heute durch dick und dünn gegangen und natürlich haben wir auch unsere "probleme" mal besprochen wenn es nötig war.

Will damit nur sagen dafür brauch ich doch keine partnerin oder?

Er hat z.b. ne freundin (bald frau) und ganz ehrlich wenn ich bei denen immer sehe wie es teilweise abgeht... Da sträuben sich mir die nackenhaare und ich versteh erstrecht nicht wofür man überhaupt ne beziehung führt^^

Sorry für mein unverständnis aber ich such eventuell einfach ein gegenargument mich doch mal wieder auf ne dame einzulassen. Sex z.b. bekommt man ja auch so zu genüge also auch dafür benötigt man keine feste partnerin :/

Eventuell bin ich auch einfach zu verbohrt was das angeht aber naja

Kommentar von MrKnowIt4ll ,

Erstmal: Kein Problem! Ich bin ja froh, dass ein netter Kommentar kommt und keine Beleidigung! :)

Klar, du hast recht...eine gute Freundschaft kann für viele genug sein. Ich finde halt, dass eine Beziehung nochmal um einiges intensiver und privater ist. Es kann gut sein, dass für viele sowas gar nicht so wichtig ist und gute Freunde absolut in Ordnung sind. Es gibt ja wirklich viele, die das so sehen! Ich muss auch sagen, dass ich eben nie so "richtig schlechte Erfahrungen" gemacht hab, und jedes Mal was positives daraus gezogen hab. Ich kann schon verstehen, dass man irgendwann die Nase voll hat und sagt, so dringend brauch' ich das jetzt auch nicht mit der Beziehung. Aber trotzdem kann ich's mir irgendwie nicht ohne vorstellen für den Rest meines Lebens :)
Wie fühlst du dich denn ? Hast du irgendwie das Gefühl, du vermisst was? Wenn nicht, ist ja alles super mit deinem Single-Leben, hat auf jeden Fall auch seine Vorzüge :)

Kommentar von ichweisnetwas ,

Naja es gibt die ein oder andere situation die schon unterhaltsam war. Aber überwiegend hatte ich nie irgendwas gutes aus beziehungen ziehen können. Die einzige RIESEN ausnahme ist meine tochter mit meiner ex freundin. Das ich da ins fettnäpfchen getreten bin und nun unterhalt zahlen darf und alles ist zwar dumm gelaufen. Aber meine tochter ist ne wahnsinns bereicherung für mich gewesen vorallem da ich nach der trennung damals halt wirklich fertig war und allein der gedanke "Hey du bist vater reiß dich zusammen was soll deine tochter später denken" hat mich da in der spur gehalten.

Wobei auch das kein grund wäre also noch ein kind zu machen XD Dann bin ich irgendwann finanziell tot von all den rechnungen *lach*

Kommentar von MrKnowIt4ll ,

Ja, das kann ich gut nachvollziehen! Klar, das ist kein Grund ne Beziehung zu erzwingen und dann noch mal ein Kind zu bekommen :D

Kommentar von NorthernLights1 ,

Deswegen sollte man schauen, ob man nicht doch den richtigen Partner findet, der alles verbindet. Freundschaft, intimes Vertrauen und sex. 

Heißt, wo man sonst 2-3 Freunde / Dienstleistungen bräuchte, alles in einer Person findet :)

Aber die suche bzw das Finden macht es so schwierig, und sehr viele sind nicht geduldig bzw greifen sie vermeintliche auf und erkennen dann erst, dass es die wahre Person nicht war.

Kommentar von MrKnowIt4ll ,

So ist es :))

Kommentar von ichweisnetwas ,

Ich werd es so machen ich halte meine augen offen und verschließ mich mal nicht vollkommen was das angeht.

Im grunde kann ich es ja wieder abbrechen wenn ich merke das die dame und ich nicht zusammenpassen. Ist ja heute wohl sowieso normal.

Aber wirklich auf suche werd ich nicht gehen. Wenn sich was ergibt mal schaun wenn nicht auch gut ^^

Kommentar von MrKnowIt4ll ,

Du kannst auch garnicht aktiv "suchen", sonst landest du in diesem "für- eine-nacht"-party modus. Ich glaub, wenn man sucht, findet man eh nicht die, die alles perfekt macht. Genau richtig, verschließ dich nicht ganz, lass die Möglichkeit offen und warte einfach ab, vielleicht kommt jemand, mit dem es wirklich passt :)

Antwort
von Thyralion, 42

Auf diese Frage wirst du wahrscheinlich von jedem Menschen eine andere Antwort bekommen. Und selbst diese werden Ihre Meinung in diversen Lebenabschnitten variieren.

Ich für meinen Teil halte das klassische Familienkonzept: Kennenlernen, zusammenziehen, verloben, heiraten und vermehren, für komplett überhohlt.

Das Wesen der Frauen, und auch hier kann man jetzt über das Für und Wider streiten, hat sich in den letzten Jahrzenten grundlegend gewandelt und ist für einen gemeinesamen Haushalt immer schlechter kompatibel. So wollen beide Seiten - Mann als auch Frau - ihre Individualität erhalten, aber dabei auch eingeschränkte Zuneigung erfahren. Zwei Gegensätze die nur schwer vereinbar sind.

Ob kurz oder lang werden beide Geschlechter gemeinsam neue Partneschaftsstrukturen finden müssen, in der beide gemeinsam ohne sich dabei gegenseitig zu bedrängen, leben können.

Kommentar von ichweisnetwas ,

Womit man dann wieder bei den kompromissen ist womit man letztlich sich gegenseitig nur einschränkt und damit wie fast immer streit verursacht der garnicht sein müsste....

Aber danke für deine antwort vermutlich hast du recht und jeder sieht das nunmal so wie er es sieht aufgrund seiner erfahrungen oder anderem...

Bei mir endete es irgendwann immer gleich. Die frau dachte sie sei mir vollkommen egal. Wie ich das immer ausdrücke weis ich selbst nicht aber eventuell liegt es eben gerade daran das ich dieses ganze kompromisse eingehen für vollkommen überflüssig halte.

EIne andre frage habe ich noch. Gibts auch bis auf treue vollkommen "Freie" beziehungen? Weil sowas kann ich mir vorstellen. Jeder lebt sein leben ab und an hat man zusammen eben seinen spaß und wenn nicht dann eben nicht.

Ich mein in der familie funktioniert so eine art bindung ja auch man kann sich jahre nicht sehen ist aber dennoch "zusammen"

Muss doch in beziehungen auch machbar sein

Kommentar von Thyralion ,

Die beste Erfarhung die ich dahingehen machen durfte, war eine "feste" Beziehung in getrennten Haushalten. Es gab in dieser, entgegen einer Fernbeziehung, keine keine periodischten Treffen, sondern diese waren zumeist spontan und folgten nach einigen Tagen.

Treue spielte dennoch eine große Rolle und wurde von beiden vorausgesetzt. Nichtsdestotrotz hatten wir beide die Freiheit, unser Leben zu führen, wie es uns am besten schien.

Die Abwesenheiten haben den Besuch des Partners und so respektive den Partner selbst zu etwas besonderem und nicht alltäglichem gemacht, was die Zuneigung auf einem hohen Level gehalten hat.

In dieser Konstellation habe ich meine bisher glücklichste und erfüllenste Beziehung geführt.

Kommentar von ichweisnetwas ,

Sehr intressant vielen dank! :)

Antwort
von NorthernLights1, 22

Es hängt von den Beteiligten ab. Man muss ja auch irgendwie stimmen in der Liebes- und Lebenseinstellung.

Wenn man eigendlich nicht wirklich zusammenpasst und nur seine eigene Zwecke verfolgt ( Sex, nicht-alleine sein, geld, status, Dauerbelustigung, usw ), dann wachen viele nach der ersten Phase auf und sehen, dass ihre Zwecke wohl nicht auf dauer bei diesen Partner zu holen sind. 

Und da partnerwechsel mit Freiheit suggeriert wird, wird schon meist nach dem nächstbesten Partner gesucht.

Passt man aber wirklich zusammen und hat den Willen für eine Beziehung, dann kann auch alles, trotz Höhen und Tiefen funktionen, aber nur eben wenn das grundfundament stimmt. 

Alles was auf wackligen dingen aufgebaut wird, wird keinen Sturm widerstehen können und man stresst sich nur noch.

Aber anscheinend stehen die Leute drauf, sonst würden sie besser drauf achten, ob sie außer mit sex noch irgendwas anderes zusammenpassen könnten.

Kommentar von ichweisnetwas ,

auch an dich danke für die antwort. Ja so wie es scheint (in meinem umfeld) Ist wohl schlichtweg jede beziehung auf wackligen dingen aufgebaut *lach*

Ohje naja aber echt sehr intressant eure unterschiedlichen meinungen dazu zu lesen. Gibt wohl wirklich keine pauschale antwort

Antwort
von FeeGoToCof, 34

Ich schließe mich an. Beziehungen sind anstrengend und leider enden sie auch bei mir häufig in der Einseitigkeit der negativen Aspekte.

Um unglücklich zu sein, brauche ich keine Beziehung ;)

Bekehrungen möchte ich nicht und auch keine Umdenkanstöße.

Entweder es macht "klick", dann ist es schön, oder aber auch nicht, dann ist es ebenfalls o.k.

Bin auch in einem Alter, in dem ich mir herausnehme, zunehmend wählerisch zu sein.

Irgendwann sagt man sich einfach: "D`runter mach ich`s nicht mehr!"  ;)

Kommentar von ichweisnetwas ,

okay schonmal gut zu wissen das ich nicht alleine so denke danke für deine antwort!

Kommentar von FeeGoToCof ,

Da mache ich mir gar keine Gedanken. Ich denke, es hat auch viel mit "Alleinesein-Können" zu tun und wie stark die Bindung zu einem selbst ist. - - - Nicht zu verwechseln, mit Egozentrik.

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