Stimmt es, dass Antibiotikum nachhaltig das Immunsystem schädigen?
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Nein. Antibiotika haben so gut wie keine Wirkung auf das Immunsystem - weder positiv noch negativ. Antibiotika wirken, ihrem Spektrum entsprechend auf bestimmte Bakterien, deren Vermehrung oder Stoffwechsel sie stören.

Nein sie erzeugen nur bei unsachgemäße Anwendung resestente Bakterien, weil einige Honks nur ein zwei Tabletten nehmen weil es ihnen ja besser geht... oder noch bescheuerter um den Rest für nächstmal aufzuheben...
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Ja, und weil es immer noch viele Ärzte gibt, die wegen eines leichten Virusinfekts ein Antibiotikum verordnen, obwohl mittlerweile jeder wissen sollte, dass dies unsinnig ist.
Katzenhai am 19. Dezember 2008 17:19 Genau! Du hast es erfasst.
shagdalbran am 19. Dezember 2008 17:33 Rein logisch gesehen: erstens schädigen Antibiotika das Immunsystem nicht nachhaltig und zweitens gibt es keine direkte Ursache-Wirkungskette zu der zweiten Aussage.
Allerdings stimmt, dass Antibiotika gegen Viren unwirksam sind - aber dagegen werden sie auch nicht verschrieben, sondern gegen die Superinfektionen, das heißt dagegen, dass Bakterien den durch die Vireninfektion geschwächten Körper besser angreifen können. Also, Immunsystem gegen die Viren und die Antibiotika als Alliierte gegen die Bakterien.
Shag d'Albran
Katzenhai am 19. Dezember 2008 17:42 Ja sicher aber ich nehme nie bei einer Erkältung gleich Antibiotika ein. Nur wenn sich daraus eine Bronchitis entwickelt und ich lebe noch!

Anitbiotikaeinnahme hat nichts mit dem immunsystem zu tun. Eher mit der Resistenz der Bakterien, wenn du zulange die Medikamente einnimmst.

Nur wenn Du sie andauernd nimmst. manchmal braucht das Immunsystem die Unterstützung von Antibiotika.

Zu viel einer bestimmten Sorte ist bestimmt nicht gut ,denn antbiotika sind ja auch nicht irgend welche Vitaminpreparate die man nimmt um beispielsweise einer Erkältung vorzubeugen ...nein es sind stark wirkende Medikamente!

also ich weiß das wenn man zu viel antibiotika bekommt der körper irgendwann imun darauf reagiert und nicht mehr wirkt...deswegen sollte dies auch mit vorsicht behandelt werden
Nein, nicht der Körper wird "immun", sondern die Bakterien werden resistent.

bei lebensgefährlichen infekten sind wir alle froh über antibiotika. dagegen bei chronischen wiederkehrenden entzündlichkeiten, da ist es so, dass man immer wieder mit antibiotika das abwehrsystem "abschaltet", so dass die geschichten noch stärker chronisch werden, und das immunsystem tatsächlich geschwächt wird. aus der ganzheitlichen sicht der naturheilkunde wird durch antibiotika ein krankheitsprozeß unterdrückt, aber nicht überwunden. er bleibt stecken und schwächt die lebenskraft. diesen begriff lebenskraft akzeptieren rein klinisch denkende leute nicht, halten ihn für aberglauben. aber lebenskraft ist in allen alten medizinischen gedankengebäuden der wesentliche ansatzpunkt für diagnostik und therapie, so bei akupunktur, ayurveda, homöopathie, und auch bei der bei uns vergessenen denkweise der humoralpathologie. die war von der antike bis paracelsus in unseren breiten die offizielle medizinische lehre. und die war nicht einfach blöd, so wie akupunktur zb auch.
shagdalbran am 19. Dezember 2008 18:01 Schauen wir uns doch einmal die sehr gut untersuchten und beschriebenen Wirkungsweisen von Antibiotika an: sie töten Bakterien nicht etwa, sondern verhindern ihre Vermehrung. Selbst wenn die Bakterien getötet würden, so stellen sie immer noch Antigene da, auf die das Immunsystem reagieren muss. Also wird das Immunsystem immer noch gebraucht und aktiviert.
Die hier beschriebenen angeblich existierenden Wirkungsketten auf der Basis nicht beobachtbarer "Energien" und mit den Epitheta "alt" (= weise und daher richtig) sowie "ganzheitlich" verziert, konnten bisher noch nie unter nachvollziehbaren Bedingungen nachgewiesen werden.
Allerdings haben sie den Charme, dass sie mit etwas Glauben und viel Augenzukneifen vor nachgewiesenen Zusammenhängen prima einfache Erklärungen geben. Leider ist die Welt nicht so einfach.
Ach ja - dass die Erde eine Scheibe ist, ist auch uralte Weisheit und leicht zu beobachten.
Shag d'Albran
Patron am 19. Dezember 2008 18:24 "einfach" ist das rein klinische denken. such du dir mal einen gesprächspartner unter den vielen ärzten, die jahr für jahr rein klinisch dachten und handelten und dann allmählich völlig frustriert wurden und sich nach alternativen umsahen. die gibt es, und wenn du suchst, findest du sie. rede mit so einem, oder mehreren, oder geh auf kongresse der ärzte der "erfahrungsheilkunde".