Frage von PlayerN, 83

Machen 18 Magapixel (5184×3456) zu 24 (6000×4000) ein merklicklichen Unterschied?

Machen 18 Magapixel (5184×3456) zu 24 (6000×4000) ein merklicklichen Unterschied?

Ich entscheide mich gerade zwischen der Nikon D5300 (24 Megapixel) und der Canon EOS 700D (18 Megapixel).

Die Frage an euch: Wenn man ein Bild mir der Auflösung von 5184×3456 Pixeln zu einem Bild mit 6000×4000 Pixeln sich an einem TV-Monitor anschaut, merkt man einen großen Unterschied?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von clemensw, 68

Monitore haben üblicherweise Auflösungen bis zu 2560×1440 (WQHD), selbst 4K-Monitore haben nur 3840×2160 (UHD).

Auf dem Monitor merkst Du also keinen Unterschied, die Bilder müssen immer runterskaliert werden.

Die Auflösung wird nur dann interessant, wenn Du Bilder in entsprechender Größe drucken willst (also so ab DIN A2 aufwärts).

Deswegen ist die Megapixel-Anzahl auch einer der uninteressantesten Kennwerte einer Kamera. Andere Werte wie z.B. Sensorgröße und -format sind viel wichtiger.

Ganz direkt gesagt: Zu viele Pixel auf zu wenig Sensorfläche verschlechtern Bilder sogar! (Bildrauschen steigt an)

Ein weiterer entscheidender Punkt sind die Objektive - die Kit-Objektive, die üblicherweise mitgeliefert werden, sind von der Bildqualität meist nur so "na ja", reichen aber für den Anfang aus. Wenn Du später bessere Objektive kaufen willst, dann sind preislich fast keine Grenzen gesetzt...

Der nächste Punkt, den Du verstehen solltest: Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau. Jede Kamera hat ihre Vorzüge und Schwächen. Wichtig ist, eine Kamera zu finden, die zu dir passt.

Technisch gesehen hat die Nikon etwas die Nase vorne: Der DX-Sensor der Nikon ist etwas größer als der APS-C der Canon, im Video-Modus bei Full HD schafft die Nikon 60, die Canon aber nur 30fps (also besser für Zeitlupe geeignet).

Die Nikon verzichter auf AA-Filter, was zwar bei kleiner Ansicht zu "knackscharfen" Fotos führt - bei großen Ausdrucken aber u.U. zu Treppenstufen an harten Kanten führen kann.

Dafür hat die Canon einen Touchscreen, mit dem man sehr einfach den Fokus ändern kann und mMn die bessere Bedienung. Außerdem ist sie etwas leichter und billiger.

Ich würde dir daher empfehlen, dich in einem guten Fachgeschäft beraten zu lassen. Ja, das kostet etwas mehr - aber ein Fehlkauf ist deutlich teurer.

Hier findest Du noch die technischen Angaben und Testberichte zum vergleichen:http://www.dkamera.de/digitalkamera-vergleich/


Kommentar von PlayerN ,

Deswegen ist die Megapixel-Anzahl auch einer der uninteressantesten Kennwerte einer Kamera. Andere Werte wie z.B. Sensorgröße und -format sind viel wichtiger.

Das weiß ich, bin kein Anfänger mehr. :D

Ganz direkt gesagt: Zu viele Pixel auf zu wenig Sensorfläche verschlechternBilder sogar! (Bildrauschen steigt an)

Ganz direkt gesagt: Zu viele Pixel auf zu wenig Sensorfläche verschlechternBilder sogar! (Bildrauschen steigt an)

Ganz direkt gesagt: Zu viele Pixel auf zu wenig Sensorfläche verschlechternBilder sogar! (Bildrauschen steigt an)

Das stimmt, nur nicht in meinem Fall, bei den beiden aufgelisteten DSLRs.

Der nächste Punkt, den Du verstehen solltest: Es gibt keine eierlegende Wollmilchsau. Jede Kamera hat ihre Vorzüge und Schwächen. Wichtig ist, eine Kamera zu finden, die zu dir passt.

Das weiß ich auch, hab mir die D5500 geholt mit ihren "Schwächen" kann ich voll und ganz leben. :)

Dafür hat die Canon einen Touchscreen, mit dem man sehr einfach den Fokus ändern kann und mMn die bessere Bedienung.

Das wart auch der entscheidende Grund für den Kauf der D5500.

Hier findest Du noch die technischen Angaben und Testberichte zum vergleichen

Da bevorzuge ich doch eher Snapsort. :D http://snapsort.com/de/Vergleichen/Canon-EOS-700D-vs-Nikon-D5300/Angaben

Danke für deinen in so mancher Hinsicht sehr guten Kommentar.

Kommentar von clemensw ,

Danke für das Sternchen! 

Sorry, wenn ich in mancher Hinsicht zu langatmig war, aber idR werden solche Fragen von "blutigen Anfängern" gestellt.

Viel Spaß mit der D5500!

Kommentar von PlayerN ,

Das werde ich haben, danke. :)

Antwort
von NerdiX, 33

Ich habe eine Canon Eos 100d, die 18 Megapixel hat, mein Vater hat eine Nikon, die Auflösung kann man nur bei genauestem hinschauen erkennen, und ich bemerke bei einigen Fotos meines Vaters mit seiner Nikon einen unangenehmen Blaustich. Du wärst mit der Canon meiner Meinung nach besser bedient, ausser du legst es darauf an, das Bild noch in der Nachbearbeitung Vergrößern. Ausserdem kommt es auch auf den Sensor an. Ich denke, dass beide Kameras über einen APS-C Sensor verfügen, meine auch, mir reicht das auch aus, aber wenn du die perfekte Bildqualität haben möchtest, dann leg noch etwas Geld zusammen und kauf dir eine Vollformatkamera wie die Canon Eos 6d. Aber nun zurück zur eigentlichen Frage. Diese habe ich ja oben schon beantwortet, dass du mit der Canon besser bedient wärst, aber das hängt natürlich stark von den eigenen ansprüchen ab.

Kommentar von PlayerN ,

Die Nikon hat dazu noch ein deutlich besseres Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten.

Antwort
von jandav, 83

Sagen wir es so: Ein vernünftiger Dynamikumfang ist wesentliche wichtiger als die paar Megapixel. Man kann nachträglich in z.B. Lightroom sehr gut nachschärfen. Darum gar nicht erst auf JPEG stellen :P

Kommentar von PlayerN ,

Mir geht es nicht um die Schärfe sondern um die Auflösung. :D

Kommentar von jandav ,

Stimmt, mea culpa. Dennoch: Die machen keinen essentiellen Unterschied, die paar Pixel, denn du klingst jetzt nicht so, als würdest du morgen einen Auftrag von der DPA reinbekommen, wo es auf jedes Pixel ankommt :P

Kommentar von jandav ,

Ich fotografiere auch "nur" mit der D5100 mit 16 Megapixeln, ab und an aber auch mit der D7100 mit 24. Qualitativ gibt sich das nichts. Nur das Rauschverhalten und die Farbdarstellung der D7100 ist erhablich besser.

Kommentar von PlayerN ,

Das stimmt :D, aber ich skalliere Bilder im nachhinein schon sehr häufig.

Kommentar von jandav ,

Wie viel? Denn auch ich beschneide meine Bilder der 5100 recht häufig. Das gibt sich nichts.

Kommentar von PlayerN ,

Kann 1/2 sein oder auch 1/4.

Antwort
von FoxundFixy, 41

Viele Megapixel sind unwichtig , sie haben mehr Nachteile als Vorteile .

Leider versucht die Fotoindustrie den Leuten einzureden, je mehr desto besser und es klappt anscheinend. Dann kommen solche Kameras wie die Canon 5DS heraus , die eigentlich gar nicht praxistauglich sind , da man mit Stativ arbeiten müsste ( Mikroverwacklungen ) und ab Blende 6,7 mit Beugungsunschärfe zu rechnen ist.

Den Unterschied bei deinen Kameras kann man gar nicht sehen, erstens gibt es kein Anzeigegerät , daß die Auflösung ganz anzeigt und zweitens bedarf es hochwertiger Objektive

Antwort
von BurkeUndCo, 25

Nein, du wirst den Untterschied in der Orginalauflösung der Kamera nicht feststellen können.

Anders sieht es aus, wenn der Sprung der Auflösung deutlich größer ist. Wenn Du also statt diesen Kameras z.B. die Sona A7-R-II in Betracht ziehst, die 42 MPixel besitzt, da ist dann selbst auf einem 4k-Fernseher ein deutlicher Schärfeunterschied erkennbar. Bei Fernsehern, die nur eine geringere Auflösung anzeigen können, wird der Unterschied dann immer weniger sichtbar.

Antwort
von PfrageXL, 46

3.840 x 2.160 ist ja die aktuelle Auflösung von den neusten Fernsehern und monitoren. Mehr Megapixel bedeuten aber nicht bessere Bildqualität, bei full HD reicht glaube ich so um die 2,5 -3 Megapixel um jeden pixel des Bildschirmes zu nutzen

Kommentar von FoxundFixy ,

FullHd hat nur 2 MP und 4K hat 8 MP

Antwort
von Lord2k14, 58

Kommt auf die Größe des Bildschirm an. Eigentlich mach es aber keinen Unterschied. Nur wenn du stark vergrößern möchtest machen viele Megapixel Sinn.

Kommentar von PlayerN ,

Das ist mir schon klar, meine Frage war ja ob man einen Unterschied ein einem Fernseher sieht.

Kommentar von Lord2k14 ,

Bei nem 42er nicht. Bei einem 91er schon. ;-)

Kommentar von PlayerN ,

Bei einem 30" 4k Bildschirm sieht man auch einen Unterschied.

Kommentar von Lord2k14 ,

Ja bei 4k kann das schon sein. Der Standart setzt sich eh nicht durch.

Kommentar von PlayerN ,

Bei mir Zuhause glaube ich schon. :D

Kommentar von Lord2k14 ,

lol.
Ja, aber die Inhalte von BlueRays bleiben eher auf FullHD. 4K wird eigentlich nur genommen um anschließend digital ohne Qualiverlust reinzoomen zu können.

Antwort
von Airbus380, 47

Du willst etwas ueber die so ziemlich unwichtigste Eigenschaft einer Kamera wissen. Informiere Dich besser  ueber wichtige Dinge wie gute Objektive, Dynamikumfang, RAW-Bearbeitung, Suchergroeße und Stativ. Ganz wichtig sind auch Haptik, Zubehoerprogramm (wenn man genug finanzielle Mittel hat) und Bedienlogik.

Der Canon Sensor ist nicht nur etwas kleiner als der Sony Sensor der Nikon, sondern bietet auch deutlich weniger Dynamik. Trotzdem kann die Canon die fuer Dich passendere Kamera sein, oder eine Pentax...oder eine andere Systemkamera von Fuji, Sony, Samsung oder oder oder...

Kommentar von PlayerN ,

Über die anderen Faktoren die du aufgezählt hast habe ich mich schon reichlich informiert. :D Hab mir jetzt die D5500 geholt, die hat mich jetzt noch am ehesten überzeugt. :)

Antwort
von PotatoChips, 49

Ja es macht einen Unterschied. Ich empfehle dir die D5300. :-)

Kommentar von Lord2k14 ,

Das würde ich gerne sehen!! Wenn der Fernseher nur 1900x1080 darstellen kann, sieht man keinen Unterschied. Von der Fotoquali der Kamaras selbst ist hier jetzt mal nicht die Rede.

Kommentar von PotatoChips ,

Es gibt auch noch 4k Fernseher. :-)

Naja egal, die D5300 ist besser Punkt.

Kommentar von FoxundFixy ,

Da wird trotzdem nicht die volle Auflösung gezeigt,das wären in dem Fall 8MP und wird runterskaliert, es gibt keinen Monitor der alles anzeigt

Kommentar von PotatoChips ,

Mag sein, aber er hat in einem Beitrag weiter unten geschrieben das er die Bilder oft skalliert und da macht das schon einen Unterschied...

Kommentar von FoxundFixy ,

Du weißt schon was skalieren bedeutet?

Kommentar von PotatoChips ,

Ja ich weiß was skalieren bedeutet, ich bin doch nicht blöd.

Die D5300 hat eben eine bessere Bildqualität(nicht Megapixel) seid ihr jetzt zufrieden? ^^

Antwort
von Skinman, 35

Da merkt man GAR keinen Unterschied, da der Monitor immer viel viel weniger Pixel hat ;-) man muss also zwei, drei Stufen weniger weit rauszoomen bei dem kleineren Bild.

Der relevante Unterschied besteht einzig und allein darin, dass man mehr Spielraum hat für Ausschnittvergrößerungen, die man ausbelichten lässt.

Aber das auch nur, wenn das Objektiv mitspielt und die Pixel auch wirklich entsprechend unterscheidbar füttert. Wenn du eh nur die üblichen billigen Standardzooms benutzt, ist es sehr unbedeutend.

Von daher spricht absolut nichts gegen den Kauf einer Fujifilm X-T1, die hat sogar nur 16 Megapixel, aber dafür ist der Hersteller einfach gut.

https://luminous-landscape.com/rantatorial/fuji-keeps-giving-me-a-new-camera/

Kommentar von PlayerN ,

Ein schickes Objektiv habe ich schon.

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