Frage von satansanbeter, 88

Mache mir Sorgen um meinen Vater. Wie kann ich ihm helfen?

Also, ich (14/männlich) mache mir Sorgen um meinen Vater, er ist ja Kettenraucher. Er ist seit mehreren Wochen am dauerhusten. Es kam mir sogar ein Paar Male so vor als würde er ersticken...

Ich hab ihn dann natürlich auf sein Rauchberhalten angesprochen, aber dann meinte er ich solle ihm nichts davon erzählen, weil ich ja sein Sohn bin und nicht sein Vorgesetzter...und er weiß ja angeblich was er tut...

Auf jeden Fall hat er heute erneut einen starken Hustenanfall bekommen und sogar Blut gespuckt! Ich hab ihm gesagt dass ich sofort einen Arzt rufen werde, aber er hat mich angeschrien, er bräuchte ja angeblich keinen Arzt...hat mir dann auch mein Handy und das Telefon weg genommen...damit ich niemanden kontaktiere...

Ich mache mir wirklich Sorgen um meinen Vater. Ich weiß nicht, was mit ihm ist aber ich weiß auch nicht wie ich ihm helfen soll!

Bitte gebt mir doch Tipps...ich weiß momentan echt nicht weiter und will nur dass er gesund bleibt...

Antwort
von zahlenguide, 40

du musst jetzt abwägen - was ist für dich schlimmer? das dein vater mal ein paar Wochen auf dich sauer sein könnte, weil du trotzdem einen Krankenwagen gerufen hast? oder das dein vater irgend wann umkippt?

ich würde meinem Vater sagen, dass wir gerne jeden Tag einen Krankenwagen rufen können oder er seinen Stolz und seine Angst runterschlucken soll und sich untersuchen lassen soll. Es kann nämlich auch eine Verletzung im Hals sein, die nicht besonders schlimm ist. Aber ein Arzt muss ihn eben untersuchen um herauszufinden, was es ist.

wo ist eigentlich deine Mutter/ seine Frau? kann die nicht einwirken? oder andere Verwandte? Freunde von ihm? - ich würde jeden informieren...

Kommentar von satansanbeter ,

Danke!

Antwort
von Kurpfalz67, 30

Wenn er blutigen Auswurf hat, ist das natürlich schon bedenklich.

Aber du kannst niemanden zwingen zum Arzt zu gehen. Auch wenn er zum Arzt ginge, könnte er jede Behandlung ablehnen und du müsstest das akzeptieren.

Man kann nur versuchen vernünftig mit ihm zu reden und möglichst keine Vorwürfe zu machen. So wie du die Situation beschreibst, wird dein Vater alles ablehnen, wobei er das Gefühl hat, es soll ihm etwas vorgeschrieben werden.

An deiner Stelle würde ich es so probieren, dass du ihm sagst, dass du ihn brauchst und du einfach Angst um ihn hast. 

Leider ist es oft so, dass Patienten eigentlich wissen, dass sie ein Problem habe, dieses aber verdrängen. Viele Menschen haben Angst vor einer negativen Diagnose und wiegeln alles ab, nur um sich nicht dieser Sache stellen zu müssen.

Insgeheim wird auch dein Vater Angst haben, durch das viele Rauchen sehr krank zu werden.

Eine wirklich schwierige Situation, in der es auch wirklich schwer ist, einen guten Rat zu geben.


Kommentar von satansanbeter ,

Danke sehr für die Antwort.

Antwort
von Zytglogge, 22

Vielleicht kannst du ihm einen Brief schreiben? Darauf muss er nicht reagieren, aber du kannst ihm deine Sorge und Angst um ihn mitteilen. Auf Vorwürfe würde ich verzichten.

Antwort
von 117117, 35

Hallo

versuch nochmal mit ihm zu sprechen und ihm sagen dass du besorgt bist um seinen zustand und dass sein leben wertvoll für dich ist und wenn das nichts bringt würde ich mich trotzdem an einen artzt wenden.....ich hoffe ich konnte dir helfen & ich wünsche dir viel kraft

Antwort
von lisasbuerotisch, 36

Hier kann man dir nur empfehlen irgend jemanden aus eurer Verwandtschaft zu kontaktieren und im Zweifel mal dein Problem mit eurem Hausarzt zu besprechen. Geht gar nichts mehr rede mal mit einem Polizeibeamten (per telefon) an wen du dich wenden kannst..

Antwort
von demdennis, 39

Erzähl es seinen Eltern oder jmd der sich um ihn sorgt, auf dich wird er weniger hören.

Warscheinlich verdrenkt er alles

Kommentar von satansanbeter ,

Danke...

Antwort
von stonitsch, 13

Hi satansanbeter,es handelt sich um eine sogenannte Raucherbronchitis,wobei die Lungenfunktion mit der Zeit geringer wird.Nach einiger Zeit kommt dann Atemnot hinzu.Die verantwortlichsogenannten Lungenbläschen werden immer grösser und die beatembare Fläche immer kleiner.Das kann leider durchaus zu Erstickungsanfällen führen.Der Patient ist für sich selbst voll nn gasweise Einweisung ins Spitlakeine zanverantwortlich.Solange er sich durch sein Verhalten nicht selbst schädigt im Sinne einer akuten Lebensgefahr,kann keine Spitalseinweisung erfolgen.LG Sto

Antwort
von player176, 17

Gehe mit ihm schnell zum Arzt! Weil wenn er kettenraucher ist und blut spuckt kann das lungenkrebs sein!

Kommentar von satansanbeter ,

Oh man...hoffentlich nicht

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