Mach ich mich als Fahrzeughalter strafbar?

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11 Antworten

Sagen wir mal der Sohnemann macht das mehrmals. Dann sagt Dein Führerschein winkewinke und Sohnemann kommt ungeschoren aus der Nummer heraus.

Ich würde jeden das ausbaden lassen, was er verbockt hat. Ein erwachsener Mensch sollte sich über die Folgen seines Handelns klar sein udn diese Folgen dann auch in Kauf nehmen.

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Du darfst nicht für jemand anderen die Strafe übernehmen, das gibt dann eine Extra Strafe.

Du musst nicht gegen Familienmitglieder aussagen. Allerdings kommen in dem Fall auch nur Direkte Verwandte in Frage.Der wird mit 99% Sicherheit ermittelt.

Zudem kommt noch, das jeder die Last seiner Schuld selber tragen sollte. Warum sollst Du für etwas gerade stehen, was der Lieber Herr Sohn verbockt hat. Das muss der schon selber ausbaden.

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Du kannst auch sagen du weißt nicht wer gefahren ist. Das kann dann gut laufen und du mußt die nächsten Jahre Fahrtenbuch führen, oder schlecht wenn raus kommt das du die Person doch kennst.

Was du dich aber eher fragen solltest darf dein Sohn damit fahren. Ist er bei der Versicherung mit angegeben oder nicht. Wenn nicht fährt er ohne Versicherungsschutz und das ist auch nicht erlaubt. Im Schadensfall kann deine Versicherung ablehnen. Wenn du bei z.b. der Allianz bist ist das nur halb so wild, das ist dort zwar auch eine Verletzung des Vertrages, allerdings zahlen Sie und berechnen dir nur einmalig den dreifachen monatsbeitrag. Sollte man halt nur nicht zu oft machen, also lieber versichern und auf der sicheren Seite sein.

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Solange das Fahrzeug auf dich angemeldet ist, wird auch erstmal dir die "Strafe" zugeschrieben. Damit wäre dann auch schon alles erledigt. Solange du nicht Widerspruch einlegst und sagst du warst nicht am Steuer schaut sich auch niemand den Fall genauer an.

Nach einer kurzen Recherche würde ich auch sagen dass du in diesem Fall, sofern du dich tatsächlich irgendwie erwischen lassen würdest, ohne Strafe rauskommen würdest.

Sollte tatsächlich jemand beanstanden, dass du nicht gefahren bist und die Strafe auf dich nimmst, könntest du im Nachhinein immernoch sagen, dass du dachtest du währst gefahren. Warum? In der Regel erhält man mit dem Bescheid kein Blitzerfoto. Du könntest also gedacht haben das die Tat auch von dir selbst begangen worden ist und deshalb hast du keinen Widerspruch eingelegt.

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Ja .... man darf sich selbst beschuldigen ...straffrei !

Man darf  keinen anderen beschuldigen !

Sollte dein Sohn einen Anhörungsbogen bekommen , darf er nicht behaupten das du gefahren bist !

Solltest du diesen bogen bekommen , darfst du diesen verstoß zugeben !

Ob man dir allerdings glauben schenken wird , ist ne andere frage ! Bei einem jungen Fahrer  ( auf dem Bild ) wird da schon genauer hingeschaut .

Außerdem solltest du überlegen , ob du den Punkt überhaupt auf dich nehmen solltest , denn dein Sohn soll sich ja an die Regeln halten und sich nicht durchmogeln .

Außerdem kann das auch folgen haben solltest du mal geblitzt werden , dann kann dich der Punkt von deinem Sohn ganz schnell deinen Führerschein kosten .

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Als Beschuldigter musst du gar nichts sagen.

Du kannst auch einfach dem Vorwurf widersprechen, ohne den Übeltäter zu nennen. Es liegt dann an der Staatsanwaltschaft, den Fahrer zu ermitteln. In diesem Fall könnte dir aber ein Fahrtenbuch auferlegt werden.

Die ermittelnden Beamten lassen sich nicht gerne eine Nase drehen und könnten durchaus mal unangemeldet vor der Türe stehen. Wenn dein Sohn auf dem Foto erkennbar ist, wird dieser Vermutung evtl. nachgegangen.

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 Ist nur nicht besonders schlau, es gibt ja ein Bild vom Fahrer. Man tut seinen Kindern keinen Gefallen, wenn man ihren Mist ausbadet.

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Wenn Dein Sohn geblitzt wird, ist auch Dein Sohn auf dem Foto zu sehen. 

Von daher ist die Überlegung, die Schuld auf deine Kappe zu nehmen, nicht realistisch

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Sobald der Verstoß im Punktebereich liegt, wird eh ein anhörungsbogen kommen, wer die Person ist. Das sieht man ja schon, ob das ein 19 jähriger ist oder ein 45 jähriger.

Wenn Du trotzdem behauptest, dass Du Dich so gut gehalten hast und der Fahrer bist, mußt Du damit rechnen, daß man Dir aus der Falschaussage "einen Strick dreht".

Dein Sohn gehört aber zum Personenkreis der Personen, bei dem Du vom Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen kannst.

Was eine Möglichkeit wäre, wäre die Aussage, dass Du den Fahrer nicht "erkennen" kannst. Beachte, die Betonung liegt hier auf "ER-kennen", denn daß Du Deinen Sohn kennst, läßt sich ja auch nachweisen, wenn man ihn identifiziert hat.

Aber wer will Dir beweisen, daß Du ihn nicht er-kannt hast, wenn das Bild halt unscharf ist ...

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Es gibt auch den Tatbestand des Vortäuschens einer Straftat. Da frag lieber mal einen Juristen als hier im Trüben zu fischen.

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Ich kann mich entsinnen, das die Polizei mal bei uns klingelte, uns ein Blitzerfoto vorlegte und fragte, ob wir die Person kennen. War ein Nachbar. Den wir nicht erkannten...

Mach Dir nichts vor, die ermitteln so lange, bis sie den Schuldigen haben. Also mal schön bei der Wahrheit bleiben.

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