Mach die Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin sinn?

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4 Antworten

Hallo Dynamite06,

natürlich macht das Sinn.

Jede Weiterbildung (gerade Fachwirte und Betriebswirte) sind sehr wohl erfolgsversprechend. Sie qualifizieren Dich auch für Büroleitungsaufgaben. Insbesondere der Wirtschaftsfachwirt, da dieser auch noch branchenunabhängig ist.

Im Übriigen kannst Du den Betriebswirt IHK nur mit einem agbeschloßenen Fachwirt machen. Hierzu werden auch Kombi-Weiterbildungen (Wirtschaftsfachwirt mit Anschluß Betriebswirt IHK) angeboten.

Zulassungsvoraussetzung Betriebswirt IHK:

  1. eine mit Erfolg abgelegte IHK-Fortbildungsprüfung zum Fachwirt bzw. Fachkaufmann und eine anschließende wenigstens einjährige Berufspraxis oder
  2. eine mit Erfolg abgelegte staatliche oder staatlich anerkannte Prüfung an einer auf eine Berufsausbildung aufbauenden kaufmännischen Fachschule und eine anschließende wenigstens zweijährige Berufspraxis

Der Betriebswirt IHK befindet sich auf dem Niveau des Masters BWL und ist der höchstmögliche IHK Abschluß. Ebenso könntest Du aber nach dem Wirtschaftsfachwirt auch ein Bachelorstudium BWL beginnen, welches Du unter Umständen bis zu 2 Semester durch den Fachwirtabschluss verkürzen kannst.

Somit bringt Dich die Weiterbildung Wirtschaftsfachwirtin nicht nur in beruflicher Hinsicht weiter, sie eröffnet noch viele weitere Möglichkeiten zu noch höheren Abschlüssen.

Bei uns kannst Du diese Weiterbildungen sehr gut von den verschiedenen Akademien in Deutschland vergleichen (Kosten, Schulungsorte, Abendschulen, Fernlehrgänge, Kombikurse, Starttermine etc.). Nachfolgender Link bringt Dich dazu in unsere Weiterbildungsrubrik für Fachwirte und Betriebswirte:

https://www.fortbildung24.com/fachwirt-betriebswirt-ausbildung-ihk-hwk/suchergebnisse.html

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

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Vorab zur Frage "breit fächern" oder "spezialisieren": niemand widerspricht der Aussage, dass das Wissen immer schneller veraltet - aber die logische Schlussfolgerung, dass deshalb eine breite Wissensbasis, auf deren Grundlage man sich verschiedene Spezialkenntnisse leichter aneignen kann, besser ist als frühe Spezialisierung, die sehr schnell ihren Wert verlieren kann, zieht seltsamerweise kaum jemand... Der WFW wird auch der "kleine Betriebswirt" genannt, weil er so breit qualifiziert und -wie oben bereits erklärt - Grundlage ist für den weiteren Aufstieg zum Betriebswirt (IHK) - der im Qualifikationsrahmen auf Master-Niveau (Stufe 7) ist.

Die Frage, ob es sich "lohnt", hat 2 Aspekte:

- ob es sich unmittelbar finanziell lohnt hängt vom Durchblick der jeweiligen Chefs /Personalverantwortlichen ab. Mein Eindruck: je weiter die von der Praxis / Basis entfernt sind, desto eher bevorzugen die Bachelor; je näher sie dran sind, desto häufiger sind die Beschwerden über mangelnde Spezialkompetenz und Praxisuntauglichkeit von Hochschul-Absolventen. Also die Chancen sind in mittelständischen Unternehmen höher.

- dass es sich für Dich persönlich lohnt, ist sehr wahrscheinlich. Man darf den Efffekt auf die Persönlichkeitsentwicklung, das Selbstbewußtsein, das Auftreten im Beruf nicht unterschätzen, wenn man die Herausforderung einer anspruchsvollen Weiterbildung gemeistert hat - und auf Grund der erworbenen Kenntnisse auch beurteilen kann, was im Beruf um einen herum vorgeht. Umfragen des DIHK unter Fachwirten 2 Jahre nach dem Abschluss bestätigen das.

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Zu mir hieß es, diese Weiterbildung würde nicht viel bringen, weil sie zu breit gefächert ist. Ich wollte die Weiterbildung als Fernlehrgang machen während meiner Elternzeit und sowohl IHK-Mitarbeiter als auch Sachbearbeiter vom Arbeitsamt meinten, die Weiterbildung ist nicht allzu erfolgversprechend auf dem Arbeitsmarkt. Mein Chef meinte auch, ich solle lieber den Betriebswirt machen

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Was hast du für eine Berufsausbildung absolviert? Welche Tätigkeit übst du heute aus? Welches konkrete Ziel würdest du mit dem Abschluss zum Wirtschaftsfachwirt verfolgen?

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