Frage von ellie1411, 59

Ist Lyrik oder Epik einfacher zu analysieren?

Was ist einfacher zum Analysieren? Ein lyrischer oder epischer Text und vor allem warum? :)

Danke schon mal für eure Antworten (Vergebe auch den Stern für die beste Antwort!!!)

Antwort
von ParisKills616, 59

Meiner Meinung macht sind lyrische Texte einfacher zu analysieren und interpretieren. Hier gibt es die immer wiederkehrenden Stilmittel, die man mit ein wenig Übung sofort erkennt und deuten kann. Auch wenn man den Autor "kennt" und mehrere Werke bereits gelesen hat, lassen sich wiederkehrende Muster sehen. Zudem ist die Struktur von lyrischen Texten oft gleich. 
Bei epischen Texten finde ich es wesentlich komplexer. Du hast oft eine komplett ausgedachte Welt. Viele Figuren. Die verschiedensten Stilmittel und dazu noch eine Geschichte die man erst erkennen und verstehen muss. 
Meiner Meinung nach muss man bei epischen Texten auf viel mehr achten.

Antwort
von Valkyrie2000, 59

Das kommt darauf an, was dir besser liegt. Wenn du Gedichte oder Balladen magst ( Und auch verstehst!), dann würde ich dir natürlich diese empfehlen. Wenn du eher auf Kurzgeschichten etc. stehst, dann das.

Kommentar von ellie1411 ,

womit kommst du besser klar und warum? (möchte mir mal so paar Meinungen dazu einholen)

Kommentar von Valkyrie2000 ,

Da ich Deutsch generell eig. echt cool finde mag ich beides. Jedes halt zu seiner Zeit. Aber wenn man eine Interpretation oder Analyse schreiben muss, finde ich Lyrik besser, da man dort mehr " Interpretationsfreiraum" hat, d.h. meiner Meinung nach kann man da bestimmte Stellen verschieden interpretieren.

Antwort
von Riverside85, 46

Nimmt sich für mich nicht so viel, kommt immer auf die Vorlage an. Klar, die Klassiker der Lyrik sehen erst mal  "einfacher" aus, aber dann nimm mal ein postmodernes Gedicht, wo du kaum noch Struktur oder bekannte Stilmittel findest, dann ist das schon wieder eine andere Sache. Dagegen ist ein Prosatext von Ian McEwan einfach im Sinne von "nicht komplett undurchschaubar" und liefert jede Menge zum Interpretieren (gut ist er noch dazu (; ). 

Kommt auch drauf an, in welchen "Sphären" man selbst denkt, ob man eher der Lyriker- oder Prosatyp ist. Ich schreibe z.B. (bzw. habe geschrieben) sowohl Lyrik als auch Prosa selber, Lyrik fällt mir aber wesentlich leichter, weil das mehr meinem Denktyp zu entsprechen scheint. 

Antwort
von Schaco, 38

Für mich persönlich epische Texte. In lyrische Texte wird viel zu viel hineininterpretiert. Da steht ein Satz und man soll daraus herauslesen was der Autor über die Welt denkt

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