Frage von Adroktan, 143

luft wird ja bei minus 100 grad oder so flüssig, wäre luft bei minus 1000 grad dann evtl. sogar hart (wie hart genau)?

wie eis oder gar wie beton??

Antwort
von Darkmalvet, 114

Hallo Adroktan

Es gibt nur − 273,15 °C Grad, das ist der absolute Nullpunkt tiefer geht es nicht weil ab da absolut keine Wärmeenergie mehr vorhanden ist.

Aber ja Luft wäre bei dieser Temperatur fest, denn mit Ausnahme von Helium kann jedes Element unter Normaldruck fest werden wenn es nur kalt genug ist.

Natürlich würden die Unterschiedlichen Bestandteile der Luft zu unterschiedlichen Temperaturen fest werden, Stickstoff ist ab unter -210.1 Grad Celsius fest und Sauerstoff ab unter -218.3 Grad Celsius, Argon sogar schon ab unter -189.3 Grad Celsius, und Kohlenstoffdioxid sublimiert bei der Unterschreitung von -78.5 Grad Celsius von gasförmig zu fest.

LG

Darkmalvet

Kommentar von theantagonist18 ,

CO2 sublimiert von Gas zu Feststoff? Verstehe ich das nicht, oder hast du dich da vertan? 

Trockeneis sublimiert ab -78,5 °C, ja, aber so herum wie du es sagst klingt es komisch :)

Kommentar von bartman76 ,

Man nennt diese Richtung dann "re-sublimieren".

Kommentar von theantagonist18 ,

Ja, das weiß ich jetzt auch :) aber einfach sublimieren zu sagen ist doch dann nicht ganz richtig? Ist aber auch egal. Ich wollte es nur wissen.

Antwort
von Larnas, 85

Hallo Adroktan,

du spielst vermutlich auf die Gefrierpunkte der einzelnen Kompenenten des Gasgemisches "Luft" an?

Durch dieses Gemisch frieren die einzelnen Gase bei individuellen Temperaturen.

Luft besteht (im Wesentlichen) aus Sauerstoff (Gfp.: -218°C), CO2 (-56°C) und Stickstoff (-210°C).

LG





Kommentar von Larnas ,

Wie vorher aber schon angemerkt, gibt es keine -1000°C.

Schluss ist bei -273,15, da "Kälte" ja nur die Abwesenheit kinetischer Energie, also "Wärme" ist; anders gesagt: "stiller als still geht es nicht".

Antwort
von NoHumanBeing, 63

-1000 °C gibt es nicht.

Der absolute Temperaturnullpunkt liegt bei -275.15 °C oder 0 K. Tiefere Temperaturen sind physikalisch nicht möglich.

Antwort
von dompfeifer, 40

"Minus 1000 Grad" ergibt keine sinnvolle Temperaturangabe, weil der absolute Temperatur-Nullpunkt bei 0 Kelvin liegt, das sind minus 273 °C. Dessen ungeachtet lassen sich Luftbestandteile durchaus verfestigen durch Abkühlung.

Antwort
von BleachAnimeFan, 40

Der absolute Nullpunkt liegt bei -273,15 Grad Celsius. Kälter geht es nicht. Bei dieser Temperatur ist alles fest, also auch Luft und sämtliche andere Stoffe, welche sonst bei Normaltemperatur gasförmig sind.

Kommentar von Abahatchi ,

Bei dieser Temperatur ist alles fest,

Für Atome würden exakt 0 Kelvin bedeuten, dasz sie nicht existieren. Es ist also ein Wert, dem man sich näher kann bzw. könnte, den man aber z.B. selbst mit nur einem Molekül nie erreichen kann. Das ist in etwas wie mit der Lichtgeschwindigkeit. Atome können nie schneller als Lichtgeschwindigkeit sein, dies bedeutet aber nicht, dasz man ein Atom auf exakt Lichtgeschwindigkeit bringen könnte, denn um ein Atom mit exakt Lichtgeschwindigkeit durch den Raum zum bewegen bedürfte es nämlich exakt unendlich viel Energie, weil eben bei exakt Lichtgeschwindigkeit auch das Atom unendlich viel Masse hätte. Bei Photonen ist es wieder etwas anders, weil Photonen zwar Masse haben aber keine Ruhemasse. 

Grusz Abahatchi

Kommentar von NoHumanBeing ,

Bei Photonen ist es wieder etwas anders, weil Photonen zwar Masse haben aber keine Ruhemasse.

Photonen sind ja auch "nur" Eichbosonen (Austauschteilchen). Im Standardmodell vermitteln sie die Wechselwirkung zwischen Materie und dem elektromagnetischen Feld.

Man postuliert sie zum einen, weil sie in den bestehenden Formalismus passen und weil man gemäß Relativitätstheorie aufgrund der Äquivalenz von Energie und Masse allem, was Energie trägt, auch eine Masse zuordnen kann.

Zum anderen gibt es Effekte, die zeigen, dass Energie von Materie nur in diskreten Energiepaketen abgestrahlt bzw. absorbiert werden kann, d. h. der Übergang von Energie von Materie ins elektromagnetische Feld und umgekehrt ist offenbar quantisiert (z. B. photoelektrischer Effekt).

Das bedeutet allerdings nicht, dass Photonen klassische Teilchen sind, die von einer Lichtquelle abgestrahlt werden und sich gradlinig durch den Raum bewegen, bis sie auf etwas treffen. Das Doppelspaltexperiment beweist sehr schön, dass dem nicht so ist. Außerdem kann man bei Laserstrahlen Effekte wie Interferenz, Auslöschung, stehende Wellen, etc. nachweisen.

(Monochromatisches) Licht ist ja aber im Grunde ein elektromagnetisches Wechselfeld, wie z. B. auch eine Radiowelle, nur eben mit kürzerer Wellenlänge, bzw. höherer Frequenz. Man kann es beugen, man kann es brechen, es kann interferieren, es verhält sich gemäß den Maxwel'schen Gleichungen. Weißes Licht beispielsweise ist dann eine Überlagerung verschiedenster Wellenlängen, bzw. (insbesondere bei thermischen Lichtquellen) ein "Signal" mit größerer analoger Bandbreite.

Solange sich das Licht durch den Raum bewegt hat es Welleneigenschaften. Nur bei Wechselwirkung mit Materie "zwingen wir es quasi" dazu, mal eben Teilchencharakter anzunehmen, sodass der Energieaustausch in diskreten Paketen abläuft. Solange sich das Licht frei im Raum ausbreitet, ohne großartig zu wechselwirken, ist dort nichts quantisiert.

Wie Einstein bereits 1951 sagte.

Die ganzen 50 Jahre bewusster Grübelei haben mich der Antwort der Frage ‚Was sind Lichtquanten‘ nicht näher gebracht. Heute glaubt zwar jeder Lump, er wisse es, aber er täuscht sich.

In diesem Sinne. :-)

Kommentar von Abahatchi ,

Ich bin mir nicht sicher, warum Du das alles geschrieben hast. Mir ist nur aufgefallen, dasz auch bezüglich Materie viele Menschen eine scheinbar suggestive Vorstellung haben. Materie sei etwas in sich homogen und materielles, was Raum "einnimmt". Im Prinzip ist aber die Energieform die wir Materie nennen nur den Anschein nach so. Es ist eben Energie, die Wirkungsbereiche hat, deren "Überwindungsenergien" entweder mit der Entfernung zunehmen oder abnehmen. So bedarf es eben einer bestimmten Energie, um diese Grenzen zu "durchbrechen" was wir ja in Cern machen. Weil wir aber nun selbst aus der Energieform Materie bestehen, können wir mit unserem Kohlenstoff-Wassermolekül Armen, nicht einfach bei anderer Materie diese Wirkungsbereiche "durchbrechen", wodurch dieser Wirkungsbereich uns den Eindruck von Homogenität der Materie vermittel. 

Genau genommen gibt es keine Teilchen wie Murmel, die einen bestimmten Raum mit "Murmelmasse" ausfüllen. Eigentlich würden andere falsche Beschreibungen von Materie, diese aber besser beschreiben, wie zum Beispiel die falsche Beschreibung: Materie sind energetische Singularitäten mit sie umgebenen zunehmenden und abnehmenden Wirkungsbereichen, die wiederum bestimmte Energieaufwendungen erfordern, dies zu überwinden. Oder so, oder wie auch immer. 

Manches läszt sich halt nicht mehr mit "normalen" Wörtern richtig erklären, selbst wenn es schon mit Ankündigung nicht richtig ist. ;-)

Grusz Abahatchi

Kommentar von BleachAnimeFan ,

Ich weiß, ich wollte es nur nicht zu kompliziert erklären... trotzdem danke

Kommentar von BleachAnimeFan ,

Ich hab zwar keine Ahnung wie die Themen jetzt aufkamen und mein Fachgebiet liegt zwar eigentlich mehr in der Chemie, aber ich will trotzdem mal versuchen mitzureden.

Elektromagnetische Strahlung kann man als Energieart auffassen und die Strahlungsarten grob in Röntgenstrahlung, Ultraviolettstrahlung, Sichtbare Strahlung, Infrarotstrahlung, Mikrowellen und Radiowellen einteilen.

Bestimmte Beobachtungen lassen sich nur verstehen, wenn man elektromagnetische Strahlung als Welle auffasst. Andererseits kann man aber auch aus dem Verhalten der elektromagnetischen Strahlung auf einen Teilchencharakter schließen. Diesen Wellen/Teilchen-Dualismus findet man auch bei dem Elektronen.

Die Lichtenergie muss man sich in Energiequanten konzentriert denken. Die Energiequanten des Lichts sind uns als Photonen bekannt. Für das Licht stellen die Photonen die kleinsten Energiebeträge dar, die ohne Änderung ihrer Frequenz nicht weiter unterteilt werden können. Das kann man ganz gut mit Atomen vergleichen, welche für chemische Elemente die kleinsten Teilchen darstellen. Sie können, ohne, dass ein neues Element entsteht, nicht weiter unterteilt werden.

Naja, bis das nächste Modell gefunden wird darf man das wohl alles glauben und irgendwann gilt dann eh wieder was anderes als richtig. So gern ich es auch wüsste, mir kann wohl niemand eine 100% richtige Aussage dazu geben, was Licht jetzt eigentlich ist... Irgendwie deprimiert mich das jetzt

Antwort
von MAB82, 65

es gibt keine -1000 grad


Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community