Wie haltet Ihr es mit der Wahrheit auf Fragen: "Wie geht es Dir?", meist antwortet man doch "Danke gut und selber?". Ist das eine Lüge in dem Sinne, oder ist es Höflichkeit, denn man will den anderen ja vielleicht nicht nerven mit den ganzen Problemen, die man möglicherweise so hat. Seid Ihr bei sowas ehrlich, und welches Verhalten ist besser?
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Ich mach das Abhängig davon wer mich das Frag bei beisten Freunden oder Eltern sage ich die Wahrheit. Bei Bekannten, etc. komm ich auch immer mit Danke gut...das aber auch mehr weil die das nix angeht wie es mir wirklich geht ;)

Es kommt darauf an wer fragt. Bei einer Vertrauensperson würde ich ehrlich antworten.
Wenn ich den Frager nicht kenne oder leiden mag bin ich darauf bedacht ihn so schnell als möglich los zu werden.

Es ist eine Phrase,denn kaum einer interessiert sich für die Beantwortung der Frage.

ich kenne viele, die nach dieser frage gleich mit der jammerei anfangen. da ist es mir lieber, wenn sie lügen würden.
neomatt am 1. September 2008 19:00 Dh, geht mir auch so. Es ist aber eher in unseren Breiten verbreitet. Kein Brite oder Ami würde auf ein "How are you?" mit seinen letzten fünf Arztbesuchen und dreizehn Wehwehchen antworten.

Gute Frage! Hab es eigentlich nie als Lüge gesehen, mehr als Höflichkeitsfloskeln. Niemand möchte darauf wirklich eine Antwort. Meist ist es nur, um ins Gespräch zu kommen. Wie ich antworte hängt jedoch von meiner Beziehung zu der fragenden Person ab.

Ich antworte meistens ehrlich. dann sage ich halt "ehrlich gesagt momentan nicht so gut" oder so etwas.
ich sage immer wie es mir geht wenn mich einer fragt.

Immer bei der Wahrheit bleiben, auch wenn der andere es nicht hören mag - dann soll er auch nicht fragen!
Aber wenn man nicht "gut" als Antwort sagt, wenn es einem wirklich nicht so toll geht - dann denkt der andere auch mal über seinen "Gruß" nach und vermeidet diese eher gefühllose Floskel in seinem Wortschatz.
So bringt man Leuten bei, mehr über das nachzudenken, was sie so reden.

Ich würde sagen wie es mir geht,nur Leute die ich nicht so gut kenne würde ich nicht mit meinen Problemen volltexten

Mir geht es immer gut. Nur dem Arzt sag ich die Wahrheit.

Eine reine Höflichkeitsfrage erfordert eine Höflichkeitsantwort: "Danke, gut."
Freunde, die es wirklich wissen wollen, erhalten eine zutreffende (wenngleich sie nicht belastende) Antwort.

Ich verstehe das eher als eine Art Protokoll, um einen Aufhänger für ein Gespräch zu bekommen.
Die Standardantwort "Gut, und selbst?" bedeutet "Mir geht es gut" oder "Ich habe gerade keine Lust, darüber zu reden, wie es mir geht."
Andere Antworten laden den Gegenüber dazu ein, nachzufragen, oder enthalten schon Infos, über die man sich unterhalten kann.
Da mir das mangelnde Interesse des Großteils der Frager sehr wohl bekannt ist, frage ich meist scherzhaft zurück "Hast mal zwei Stündchen Zeit? Dann erzähl ich dir, wie es mir geht". Nein, ernsthaft, würde ich auch nicht tun. Jemandem, den es nicht interessiert, würde ich mein Befinden nicht erklären, auch wenn er noch so routiniert fragt. Außerdem gehts mir tatsächlich meist gut- ist nur eine Frage der Interpretation ;-)

Wenn ich Interesse an einem Gespräch habe, antworte ich richtig, sonst wie von Dir genannt.
Ich würde darauf nur allerengsten Freunden wahrheitsgemäß antworten. Fremden sollte man da ruhig die Taschen voll lügen.
Meine Antwort: "Nicht so gut, wie ich's verdiene, aber nicht so schlecht, wie die anderen wollen." Die Reaktionen sind oft sehenswert! :-))
ich sage die warheit, ansonsten bräuchte man gar nicht fragen wie es einem geht, wenn man eh schon weiß dass der/diejenige mit "gut" antwortet...

Floskel und jeder hofft, daß der Gegenüber nicht anfängt zu jammern
In Südostasien (Indonesien) ist diese Frage auch üblich (Apa Kabar?), aber ist es außerdem üblich darauf die ehrliche Antwort zu geben.
Weder noch. Frage als auch Antwort sind keine in dem Sinne sondern nur "Floskeln". Mein Vater sagt dann immer: "Danke, auch schlecht" Das nervt tierisch ;)

ich hab neulich auf meine frage: "wie gehts?" als antwort bekommen: "ach - kann gar nicht genug klagen!" - fand ich gut ;-)