Lovoo diskriminierend?

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4 Antworten

Diskriminierung ist, wenn ohne sachlichen Grund Gleiches ungleich, oder wesentlich ungleiches willkürlich gleich behandelt wird. 

Wenn für die kostenlose Mitgliedschaft sachliche Gründe vorliegen, dann ist es keine Diskriminierung. Ein sachlicher Grund könnte vorliegen, wenn der Betreiber davon ausgeht, dass generell der Frauenanteil bei Partnerbörsen wesentlich geringer ist als der Männeranteil und mit dem kostenlosen Angebot für Frauen das Verhältnis zugunsten der Frauen und zum Nutzen der Männer (mehr Frauen - mehr Vermittlungschancen) ausgeglichen werden kann.

Ob das ein sachlicher Grund im Sinne des Gesetzes sein kann, hat im Ernstfall der Betreiber darzulegen und ein Richter zu entscheiden.

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Kommentar von dones
27.01.2016, 00:47

Danke für die sachliche Antwort.

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Auf der einen Seite wollen die Hersteller Geld verdienen, da so eine Dating App / Webseite meistens einen Männerüberschuss hat, ist bei Lovoo eben der Zugang für Frauen kostenfrei(er). Schlussendlich hat es nichts mit diskriminierungen zu tun, sondern jedeglich mit Marketing

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Kommentar von dones
27.01.2016, 00:31

Wie gesagt, ob logisch oder nicht sei jetzt mal dahingestellt. Selbstverständlich ist es aber Diskriminierung, wenn Männer zahlen müssen, Frauen jedoch nicht. Frauen erhalten in Fußballstadien auch keinen freien Eintritt, nur weil dort Männerüberschuss ist. Hier sind mittlerweile sogar auch vergünstigte Damentickets verboten.

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Nur so funktioniert es. Meld dich mal als Frau an und sieh was geschieht. Frauen werden mit Nachrichten bombardiert.

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Naja Lovoo ist aber keine österreichische Firma. Daher ist es erst einmal uninteressant was in Österreich diskriminierend ist und was nicht. 

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Kommentar von dimawowaputjew
27.01.2016, 00:31

Egal ob österreichische Firma oder nicht, wenn sie Dienstleistungen in A anbietet, hat sie sich auch an österr. Gesetze zu halten!

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Kommentar von dones
27.01.2016, 00:34

Na das wäre zu schön. Natürlich müssen sie sich daran halten. 

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Kommentar von dones
27.01.2016, 00:43

Das mit den Servern klingt interessant. Meinst du also, dass sie den Service gar nicht speziell in Österreich anbieten, sondern Österreicher auf deren Service im den USA (oder wo auch immer) zugreifen? So weit habe ich nicht gedacht.
Prinzipiell könnte man ja auch nicht ein alkoholisches Getränk in Österreich an Kinder verkaufen, weil es im Land XY des Herstellers so erlaubt ist. In Österreich wäre der Verkauf dennoch erst mit 16/18 möglich.

Sag mir bitte Bescheid, wenn du näheres dazu weißt.

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Kommentar von dones
27.01.2016, 00:52

Was ist denn mit dir los? 😃 kannst ruhig normal mit mir schreiben. Mir ist gerade kein besseres Beispiel eingefallen. Der Gedanke war einfach, dass es doch komplett egal sein muss, was man wo wie verkauft und sich eben alle an die jeweiligen Gesetze halten müssen.

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