Frage von robi187, 121

Lohnt sich noch eine Ausbildungsversicherung für Kinder?

oder lieber regelässig ein paar aktien kaufen für die ausbildung?

Antwort
von kevin1905, 31

Wann soll denn das Geld frühestens verfügbar sein?

Wenn dies mehr als 15 Jahre sind, würde ich ausnahmslos zur Anlage in Fonds/ETFs tendieren.

Regelmäßig Aktien kaufen ist so eine Sache.

Zwar bieten einige Direktbanken mittlerweile auch Aktiensparpläne an, wo man regelmäßig Einzeltitel besparen kann, allerdings kostet dies natürlich auch Geld und meistens mehr als die Aktions-ETFs oder Fonds, die gebührenfrei gehandelt werden können.

Das Investment in Einzeltitel ist mit viel Arbeit im Vorlauf verbunden, wenn man es seriös machen will (Bilanz lesen, Fundamentaldaten analysieren, etc.). Für eine vernünftige Risikostreuung müsste man dies auch bei mind. 10 bis 15 Titeln machen und pro Position lohnen sich weniger als 1.000,- € aufgrund der Kosten eigentlich nicht.

Vielleicht kann man dir etwas konkreter helfen, wenn du uns ein paar Daten und Informationen mehr nennst.

Antwort
von hyfi01, 34

Also neben der ganzen Polemik hier möchte ich mal nicht auf die Art der Geldanlage eingehen - ETFs, Fonds oder verzinste Anlagen können sowohl in einem Versicherungsmantel als auch als Einzelanlage/Sparplan mit jeweils identischer steuerlicher Betrachtung der Erträge über die Zinsabschlagssteuer dargestellt werden. 

Hauptunterschied zwischen Einzelanlage und Versicherungsmantel ist in der Tat folgender:

- bei einer Einzelanlage müsste das Sparziel separat über eine Risikoversicherung gegen Extrabeitrag abgesichert werden

- bei der "Ausbildungsversicherung" ist eine Absicherung für den Todesfall und ggf. der Berufsunfähigkeit einer beliebigen Person (idealerweise der Sparratenzahler) integriert. 

In der Beitragshöhe insgesamt unterscheiden sich beide Varianten im Beitrag i.d.R. wenig: 

Entweder Sparrate plus Versicherungsbeitrag oder Versicherungsbeitrag inkl. Sparrate. 

Der reine Sparplan wirkt optisch meist günstiger, weil man die zusätzliche Versicherungsrate aus der Renditebetrachtung meist ausblendet. 

Das Thema RisikoLV der Eltern sichert normalerweise die laufenden Lebenshaltungskosten ab - hier kann man aber das Sparziel natürlich summenmäßig mit absichern. Erfordert dann in Todesfall etwas Disziplin und Abgebrühtheit, das Geld auch entsprechend aufzuteilen. 

Wenn man der Meinung ist, nicht zu sterben und/oder die Höhe des Sparziels keine relevanten Größen erreicht, kann man natürlich auch auf die Absicherung gänzlich verzichten und den Versicherungsbeitrag auf die Sparrate im Fonds oder ETF oder Aktien aufschlagen.

Über die Ausbildungsversicherung ist aber auch über die Bestimmung eines Folgeversicherungsnehmers eine aus dem normalen Erbweg herausgehaltene Verteilung der Erbmasse möglich. 

Das Thema stößt das Nachdenken über sehr viele weitere Themen rund um die Absicherung der Eltern und des Kindes an. Ich empfehle hier tatsächlich fachkundigen Rat offline einzuholen - den wird es individuell online nicht geben können.

Kommentar von robi187 ,

danke für dein info aber fachkundigen rat über pakete sind für mich ein verkaufsgespäch und kein rat?

Kommentar von hyfi01 ,

Kann man natürlich so sehen. Willst du lieber Polemik und Vorurteile von Nichtfachleuten anstatt Hintergrundbetrachtungen von Fachleuten?

Antwort
von Apolon, 49

Eine spezielle Ausbildungsversicherung für Kinder gibt es nicht mehr.

Solche Verträge gab es noch bis 2004, wo man Kapital-Lebensversicherungen mit einer Laufzeit von mindestens 12 Jahren abschließen konnte und die Auszahlung dann steuerfrei war.

Sinnvoll ist, dass man eine Rücklage für seine Kinder machen sollte, in welcher Form sollte jeder für sich entscheiden.

Vielleicht auch eine Risiko-LV für die Eltern, damit wenn denen was passiert, die Kinder eine Basis haben um alleine weitermachen zu können.

Aber das wichtigste wäre so früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsabsicherung für die Kinder abzuschließen.

Kommentar von Apolon ,

@Falkenpost,

ich glaube du hast gar keine Ahnung !

Die typische Ausbildungsversicherung, die man 2004 zuletzt abschließen konnte gibt es nicht mehr, denn bei  allen Renten- oder Lebensversicherungen die danach abgeschlossen werden/wurden sind vollsteuerpflichtig. Bedeutet die Erträge die zum 20. - 59 Lebensjahr ausgezahlt werden müssen voll versteuert werden.

Und dies ist völlig egal, bei welchem Versicherungsunternehmen diese Verträge abgeschlossen werden.

Solche Verträge könnte ich auch anbieten. Nur ich verzichte darauf, denn ich will ja nicht das Geld meiner Kunden verbrennen.

Du musst noch viel lernen!

Gruß N.U.

Kommentar von Falkenpost ,

@Norbert Uhrig:

Und du hast schlicht deinen Beruf verfehlt bzw. hast dein Zenit längst überschritten. Schon an Rente gedacht?

robi187 hat nicht nach steuerbegünstige Anlageformen vor 2004 gefragt. Er hat nach Ausbildungsversicherungen gefragt. Da ist es vollkommen wurscht, ob diese vor 12 Jahren besser waren oder nicht. Wir leben in der heutigen Welt und wenn der Fragende nach einer Ausbildungsversicherung frägt, muss man sich mit der heutigen Situation auseinandersetzen.

Wenn ich mir dein Foto auf deiner Homepage ansehen, bin ich immer mehr überzeugt, dass du die letzten 20 Jahre verschlafen hast. Liest du eigentlich das, was hier gefragt wird.

Wie kann man so eine falsche Antwort geben: "Ausbildungsversicherungen gibt es nicht mehr". Nur weil dein Laden so ein Produkt nicht mehr im Portfolio hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass es diese Produkte nicht mehr gibt. Ob steuerbegünstigt oder nicht spielt keine Rolle. Danach - ich wiederhole mich - hat robi187 nicht gefragt.

Ich gebe dir den dringenden Rat: lege deine Beruf nieder. Du bist eine Schande für deine Branche! Und es ist gut, dass du solche Produkte nicht anbietest. Denn du wüsstest nicht einmal, was du verkaufst.

Kommentar von Apolon ,

@Falkenpost,

wenn du nicht mehr weiter weißt, wirst Du also persönlich.

Richtig, ich bin mit Sicherheit ein paar Jahre älter als Du. Das bedeutet aber nicht, dass Du Ahnung hast, denn sonst würdest du solch einen Mist nicht schreiben.

Klar ist mir auch, dass es hier um eine Ausbildungsversicherung geht.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:  Wie bereits schon einige Experten geschrieben haben, könnte man in Aktienfonds investieren. Dazu eine Risiko-LV für die Eltern.  Und schon ist alles im guten Bereich.

Außerdem ist es mir völlig egal, welche Möglichkeiten es gibt. Ich werde meinen guten Namen im Versicherungsaußendienst nie benutzen um meinen Kunden Schrott anzubieten.

Da scheinst Du nach deinem Text ja anderer Meinung zu sein. Wichtig dürfte sein, dass deine Kohle stimmt. Ob es dem Kunden etwas bringt, danach fragst du ja nicht.

Ich bin gespannt wie lange du den Job noch machst.

Und eine Bitte noch zum Schluss, verschone mich in Zukunft mit deinem Blödsinn.

Ach fast vergessen, in der Pseudonymität fühlst du dich ja sehr stark.

Zu was anderem scheinst du zu feige zu sein.

Kommentar von Falkenpost ,

@Norbert Uhrig:

Persönlich bist du als erstes geworden. Darf ich dich errinnern:

"ich glaube du hast gar keine Ahnung!"

Also mal schön den Ball flachhalten mit irgend welchen Anschuldigungen, wenn man selbst im Glashaus sitzt.

Außerdem ist es mir völlig egal, welche Möglichkeiten es gibt.

Dann antworte nicht auf Fragen, die du nicht beantworten kannst oder möchtest. Wenn er Fragende nach einer Ausbildungsversicherung frägt, brauchst du nicht behaupten, dass es dieses Produkt nicht mehr gibt. Dies ist schlicht falsch. Und Ausreden wie "Die Steuer war 2004 besser" mag zwar richtig sein, bringt aber nix. Früher war das Eis auch billiger als heute! Wow. Welche Erkenntnis! Glückwunsch. Verkaufst du so deine Versicherungen? Sagst du auch dann auch "Die Kfz-Versicherung war 1950 viel besser. Deswegen gibt es heute keine mehr!"

Da scheinst Du nach deinem Text ja anderer Meinung zu sein. Wichtig dürfte sein, dass deine Kohle stimmt. Ob es dem Kunden etwas bringt, danach fragst du ja nicht.

Diese Antwort zeigt es wieder eindeutig:

Du liest die anderen Antworten nicht. Sonst wäre dir aufgefallen, dass ich am 16.03.2016 auf die Frage "Ausbildungsversicherung" eingegangen bin und zudem Alternativen aufgezeigt habe. Nicht so wie du: Gibt es nicht mehr! (Was eine Lüge von einem angeblichen "Experten" ist.)

Ob anonym oder nicht - deine Antworten sind in sehr vielen Punkten nicht korrekt oder schlicht falsch. Denke ich zurück an dein "Wissen" im Bereich Produkt-Versicherungen, wird einem fast schlecht. Dass du dich mit deinem Namen daher nicht hertraust, ist ein Wunder.

Du magst sicherlich ein gutes Wissen auf deinem Teilgebiet haben. Es wäre allerdings auch hilfreich, wenn du auf die Fragen eingehen und diese korrekt beantworten würdest. Denn die richtige Antwort könnte z.B. gewesen sein:

"Ja, Ausbildungsversicherungen gibt es noch von den folgenden Gesellschaften..... Aber die sind nach der Steuerreform 2004 nicht mehr attraktiv. Für eine Absicherung von X empfehle ich dir daher das Produkt Y"

und nicht

"Ausbildungsversicherungen gibt es überhaupt nicht mehr"

Merkst du den Unterschied? Auf die Frage eingehen, aufklären und Alternativen anbieten. Nicht lügen!

Kommentar von robi187 ,

das war richtig schön? deshalb halte ich nicht viel von versicherungen?

deshalb wuste ich nicht dass es einst mal ein verkaufschlager war?

mir geht es mehr um die sache? wollte einfach was für die kleine tun?

Kommentar von DolphinPB ,

Was soll denn dieser höchst polemische Ton hier ?

Haben Sie das nötig ?

Antwort
von DolphinPB, 31

Letzteres, ggf. Anteile an offenen Investmentsfonds (gemanagt oder passiv / ETFs) statt Aktien wegen breiterer Streuung und geringerem Risiko.

Antwort
von Samy795, 31

Ausbildungsversicherung ist idR unrentabel, als Laie Aktien zu kaufen aber ebenso ein Himmelfahrtskommando.
Warum nicht einfach ein ETF- Sparplan?

Antwort
von Falkenpost, 58

Hallo!

Eine Ausbildungsversicherung ist wenn etwas für Großeltern und nicht für Eltern. Denn im Falle eines Todes übernimmt die Versicherung die weitere Prämienzahlung bis zum 18. Lebensjahr.

Auch wenn Aktien o.ä. rentabler sind, möchten wahrscheinlich wenig Großeltern sich damit die nächsten 19 Jahre beschäftigen (wenn sie den 18. Geburtstag überhaupt erleben). Daher ist so eine Ausbildungsversicherung für diese Zielgruppe ein gern gewünschter und gewählter Weg, etwas für den Enkel zur Seite zu legen.

Wirklich rentabel ist sie natürlich nicht, da das Todesrisiko in diese Sparanlage eingepreist wird.

Gruß
Falke

Kommentar von robi187 ,

dann kann man ja geich eine risikoversicherung machen?

nein, es geht mehr um ein regelmässiges ansparen.

halte nichts von kapitalversichungerung.

oder gibt es eine versicherung wenn das kind behindert wird oder sowas ähnliches?

Kommentar von Falkenpost ,

Hi,

als Elternteil ist natürlich eine RisikoLV Pflicht. Diese bekommen jedoch die meisten Großeltern nicht mehr. Daher wurden die Ausbildungsversicherungen "erfunden". Ist aber - wie schon richtig erwähnt - eine Art "Kapitallebensversicherung für ältere Herren mit Beitragsweiterzahlung im Todesfall". Zudem berücksichtigt dies Art der Versicherung nicht den Unfall o.ä. des Kindes, sondern den Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers (Großeltern).

In deinem speziellen Fall würde ich mich aber an einen Makler o.ä. wenden.

Und bitte berücksichtige noch, dass man am Besten Sparanlagen (Aktien, Fonds etc.) und Versicherungsprodukte (RisikoLV etc.) von einander getrennt bewerten und kaufen sollte.

Grüße
Falke

Antwort
von martinzuhause, 62

eine ausbildungsversicherung wird immer gern angeboten. allerdings ist es einfach nur eine kapitalbildende lebensversicherung wo nur der anbieter dran verdient.

das lohnt sich schon seit jahren nicht mehr.

Kommentar von robi187 ,

sparbuch? oder was kann man machen?

Kommentar von martinzuhause ,

zur zeit gibt es kaum noch zinsen, also sollte man da nichts lange anlegen. es gibt noch einige anbieter von tagesgeldkonten die wenigstens noch 1-1,5% zinsen für 1 jahr anbieten.

da bekommt man wenigstens noch zinsen, es ist sicher und man legt das geld nicht auf jahre fest an

Antwort
von Hannibu, 67

Aktien nur anlegen, wenn ihr das Geld im Augenblick nicht braucht. Aber persönlich würde ich eher zu den Aktien tendieren und dann welche wählen, die stabil sind und ein bisschen Dividende abwerfen

Antwort
von FreierBerater, 26

Gelohnt im Sinne von guten Renditen haben sich Term-Fix-Policen eigentlich NOCH NIE!

Bis zum Fall der Steuerfreiheit 2005 waren die Erträge wenigstens nennenswert - heute ist diese Art des Sparens schlicht TOT!

Antwort
von Kuestenflieger, 36

JA   das lohnt immer , denn sonst denken sie doch nicht daran etwas beiseite zu legen .

für jedes kind , bezogen auf den 18 geburtstag .

Kommentar von martinzuhause ,

das lohnt sich nur noch für den anbieter. der versicherungsnehmer bekommt da wesentlich weniger heraus als er einzahlt.

Kommentar von Kuestenflieger ,

lesen lernen , bitte .

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