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In den zehn Tagen vor Aschermittwoch hüllt sich ganz Venedig in eine Welt der Faszination und Farbenpracht. In der Lagunenstadt finden unterhaltsame Umzüge und beeindruckende Darbietungen mit historischen Masken und prunkvollen Kostümen statt. Während der Karnevalszeit, die mit Mardi Gras – dem letzten Karnevalstag vor der Fastenzeit endet, ist ganz Venedig ein unübertroffener Sammelpunkt der verschiedensten Aktivitäten und Darbietungen, von lockeren Straßenveranstaltungen bis hin zu durchorganisierten Vorstellungen, die zum Sehen und Staunen einladen.
Es war 6.10 Uhr morgens. Die Reisenden im Bus staunten nicht schlecht, als 15 Frauen in Neubeuern zustiegen und ganz behutsam ihr kostbares Gut, den in liebevoller Kleinstarbeit und mit viel Phantasie gebastelten Hut, ganz vorsichtig, als wäre er Porzellan, in den Kofferraum des Busses legten. Die Busfahrt beinhaltete ein Bordfrühstück und zwar so gegen 9 Uhr. Doch um 8 Uhr hatten die ersten von uns schon Hunger. Buserfahren, wie wir sind, war natürlich für das leibliche Wohl vorgesorgt. 40 frische Brezen, 20 Dicke und 20 Paar Wiener hatte Ingrid , die Organisatorin der Reise, eingekauft. Kaffee in Thermoskannen, «viele» Flaschen Sekt und Ramazotti durften im Reisegepäck natürlich auch nicht fehlen.
Zehn Tage lang verzaubern farbenprächtige Kostüme und Masken aus vergangenen Jahrhunderten die Lagunenstadt. Als Casanova oder venezianische Kurtisane maskiert, feiert man den "carne vale" -den abschiedlinks vom Fleisch - bevor die Fastenzeit dem Übermut ein Ende setzt.










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