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Lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung für Privatleute?

gefragt von Detlef am 02.05.2006 um 14:57 Uhr

Ich überlege eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Lohnt sich das überhaupt für kleine Streitigkeiten? Oder ist das eher nur was fürs Geschäft und Selbständige?


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anonym
beantwortet von ignatz am 2. Mai 2006 15:11
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wenn die Versicherungsgellschaft das Gefühl bekommt, dass du ein klagefreudiger Kandidat bist, können die die Rechtsschutzversicherung kündigen. Und dann wird es schwer eine neue Rechtsschutzversicherung zu bekommen. Wenn du also die Versicherung überstrapazierst solltes du besser selber kündigen, dann wird es nicht so schwer eine neue Police zu bekommen. Die Versicherer achten da schon stark drauf, dass man nicht ewig vor Gericht abhängt und nur wirklich nötige Klagen einreicht.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 1. Januar 2007 17:02
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Wenn Du nicht besonders streitsüchtig bist, kommst Du vielleicht auch mit einer Rechtsschutzversicherung aus, die ausschliesslich für "Verkehrssachen" gilt.

Wenn die Polizei Dich erst mal am Wickel hat, ob zu Recht oder nicht, dann brauchst Du in jedem Fall eine qualifizierte (und teure) Beratung.

Ausserdem hast Du hier meist auch das Recht, kostenlose "Rechtsauskünfte" zu bekommen, wenn Du Dir über Deine Rechte in irgendeiner Situation nicht im klaren bist, also noch gar kein Verfahren ansteht.


anonym
beantwortet von jobber am 2. Mai 2006 15:03
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zumindest wird eine Rechtsschutzversicherung immer beliebter. scheinbar brauchen immer mehr Privatleute eine Rechtsschutzversicherung, für ihre Streitigkeiten mit den lieben Nachbarn. Durch die Klagefreudigkeit der Deutschen werden die Rechtsschutzversicherungen auch immer teurer. Bevor man eine Rechtsschutzversicherung abschließt sollte man genau überlegen welche Probleme denn auf einen zukommen könnten. z.B. Ehestreit, Opferschutz, Schutz im Ausland wegen häufiger Reisen etc. Die Prämie kann sich aufgrund der Wünsche die man hat erheblich steigern.


anonym
beantwortet von Rolfe am 9. September 2006 23:38
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Eine Rechtsschutzversicherung ist trotzdem reiner Luxus! In wirklich wichtigen Dingen gibt es die Möglichkeit der Prozesskostenbeihilfe! Ansonsten drücken sich die Versicherungen vor allem bei wirklich kostenintensiven Verfahren! Es wird deshalb wohl kaum eine Rechtsschutzversicherung geben, die Scheidungen oder Grundstücksstreitig- keiten finanziert! Die wissen schon, wie sie überleben - die Versicherungen!


anonym
beantwortet von Rizzo am 18. November 2007 03:31
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Wichtig ist in erster Linie die Absicherung von großen Schadenfällen. Daher lieber eine höhere Selbstbeteiligung abschließen um einen günstigen Beitrag zu haben, als nur Teilbereiche abzuschließen. Denn was nützt der beste Verkehrs-RS z. B. bei ärztlichen Kunstfehlern? Und wer könnte z. B. einen Wohnungsbrand und den darauf folgenden Rechtsstreit mit der Hausratversicherung vorhersehen? Und zum Thema Prozesskostenhilfe: Die tritt nur ein, wenn der Betroffene wirtschaftlich vollständig außerstande ist, den Prozess selbst zu zahlen. Wer also Geld auf der Kante hat oder ein Häuschen besitzt, kriegt kein (wie man ugs. mal sagte) "Armenrecht". Und selbst wenn: i. d. R. ist die PKH zurückzuzahlen, wenn sich an den wirtschaftlichen Verhältnissen innerhalb einer gewissen Frist (ich meine 4 Jahre?) etwas zum positiven ändert. Wer also Hartz IV bekommt und keine reelle Aussicht auf eine positive Veränderung hat, kann sich theoretisch die Beiträge für den RS tatsächlich sparen.





barmbek07
beantwortet von barmbek07 am 23. Februar 2008 22:53
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Nein


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