Immobilien gelten ja klassisch gesehen als Inflationsschutz. Aber trifft diese Aussage heute auch noch zu? Ich überlege eher, in offene Immobilienfonds zu investieren. Aber sind diese auch lukrativ genug und fallen Steuern bei Wertsteigerungen an?
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offenen Immobiliensfonds sind wesentlich gering gefährdeter als geschlossenen..da sollte man aber einige Anlagenmöglichkeiten miteinander vergleichen
Die sind auf jeden Fall spekulativ.
Und bei Gewinnen fallen irgendwann natürlich auch Steuern an.
Immobilien selbst sind im Moment eher in einer Krise.
oohpss am 28. August 2008 13:48 Eigentumswohnung in den Innenstädte der deutschen Großstädte laufen wunderbar.
Und der Immobilenmarkt in Singapur oder Dubai boomt wie blöde.
Von wem bekommst Du Deine Informationen?
Niklaus am 29. August 2008 11:26 Offene Immobilienfonds gehören zu den Investments, die sich durch geringe Volatilität und Risiko auszeichnen. Meistens haben solche Fonds 60-70 % langfristig vermietete Immobilien und den Rest in festverzinslichen Wertpapieren und Bargeld.

Klassischerweise hängt es von den Immobilien ab in die der Fond investiert, ob der Fond eine Rendite abwirft oder nicht.
Und da ist es schon zimelich egal ob geschlossen oder offen.
Lukrativ genug ist der Fond, der in die richtigen Objekte investiert.
Schau Dir halt die Entwicklungen und Prognosen der Immobilienmärkte im In- und Ausland an. Da bist Du die nächsten Jahre beschäftigt.
Steuern fallen für praktisch alles an, was eine Wertsteigerung hat, soweit Du ab 01.01.09 investierst und die Gewinne realisierst.
Jab, dem kann ich anstandslos zustimmen. Wenn man in die richtigen Objekte investiert und das Konzept der Initiatoren stimmig ist, dann ist auch die Investition Lukrativ und birgt idR auch kein hohes Risiko.
Aufgrund deiner ersten Frage gehe ich davon aus das du für deine Rente noch eine Anlage suchst. offene Immobilienfonds sind bei weitem nicht so spekulativ wie geschlossene oder Aktienfonds.
Grundsätzlich gibt es da nichts einzuwenden.Wenn du ein eher sicherer Typ bist, gibt es auch die Möglichkeit einen Garantiefond abzuschließen (zB. DWS Flex Pension)
Egal was du machst gilt, je höher die Renditeerwartung, desto höher das Risiko und umgekehrt je niedriger.......
Das ist ein Trugschluss, denn es hängt nich von der Renditeerwartung ab, ob eine Investition ein hohes Risiko birgt oder nicht! Da spielen eine vielzahl von Faktoren eine Rolle.

Nur zum Teil. Um sich vor Inflation zu schützen muss man in Sachwerte investieren. Offene Immobilienfonds besitzen in der Regel zwischen 60-70 % Immobilienvermögen. Der Rest wird in festverzinslichen Wertpapieren und Bargeld verwaltet.
Je nach Alter und Anlagezeitraum sind hier Aktienfonds besser geeignet.
Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass zahlreiche geschlossene Fonds bereits für konserevative Anlege geeignet sind. (Vorausgesetzt natürlich, man pickt sich die richtigen Initiatoren heraus, zu nenen wären da beispielsweise DCM, Lloyd Fonds, Navalia). Ich habe bereits einige geschlossene Fonds (u. a. Schiffs- und Immobilienbeteigungen) vermittelt, welche bisher wie prognostiziert oder sogar mehr als prognostiziert ausgeschüttet haben. Wenn das konzept plausibel ist und die Initatoren bereits ihre Erfahrungen gesammelt haben, kann idR nicht viel passieren, denn es wird nicht ohne richtige Analysen und nicht ohne diverse Bewertungen bis hin zu mehreren Gutachten gearbeitet, bevor ein geschlossener Fond aufgesetzt wird. Damit dürfte die Bemerkung zur Spekulation wohl relativiert sein. Geschlossene Fonds sind eine gute und konsvertive Investition bzw. Beimischung zum Portfolio. An dieser Stelle noch darauf hingewisen, dass der Begriff Diversifikation doch leicht überbewertet wird. Sicher ist das eine Breite Streung das Risiko mindert, allerdings braucht man schon einiges an Anlagekapitsal, um eine lohnende Diversifikation zu erstellen. Ist das Anlagekapital eben nicht gerade üppig, ist u.U. zwar das Risiko gemindert, aber damit hat am Ende auch ensprechend weniger Rendite. Besser wäre da eine kleinere aber richtige Streuung gemessen an das eingesetzte Anlagekapital. (je nach Anlagetyp natürlich)
P.S.: da es bereits 5.34am Uhr ist und ich keine lust habe mir alle noch einmal durchzulesen, sind wahrscheinlich zahlreiche Scheibfehler enthalten. die sind natürlich alle gewollt!
Niklaus am 15. September 2008 15:18 Hallo Kollege, die Frage handelte von offenen Immobilienfonds.
Ups, habe ich da was flasch verstanden g* haben so viele von geschlossen gesprochen, das verwirrt!!
War ja auch schon spät!!
Aber danke für den Hinweis!!
So ist es. Allerdings hast Du bei geschlossenen Fonds den Vorteil, dass Du genau weißt, in welche Objekte investiert wird. Darüber hinaus sind die Mietverträge und deren Indexierung bekannt. Nimm als Beispiel mal den neuen Immo-Fonds der IFK: http://www.geschlossener-fonds.net/ifk-sachwertfonds.html. Bei diesem sind alle Mietverträge zu 60 bis 100 Prozent indexiert, die laufenden Mieteinnahmen steigen also um diesen Prozentsatz parallel zur Inflation. Von daher sollte man als Anleger auch über derartige Beteiligungen nachdenken, aber bitte nur, wenn das eigene Portfolio bereits auf einem soliden Fundament steht.
geschlossene Fonds bergen aber das Risiko, dass du nur die Pflichten des Eigentümers bekommst..nämlich Zahlung der Betriebskosten..das trifft besonders die Leute, die wie wahnsinnig auf Renditeversprechnungen von z.B. Göttinger gruppe hereingefallen sind und Nach-Der-Wende-Büro-Türme in den neuen Bundesländern mit Leerstand unterstützen
Das mit den Pflichten ist so nicht ganz richtig, denn es kommt auf den geschlossenen ImmoFond an. Im Übrigen sind Renditeversprechen rechtswidrig :-P