Frage von zodiacR, 66

Lohnt sich eine Drogentherapie für Gelegenheitskonsumenten?

Hallo Leute,

ich bin zur Zeit am Überlegen eine Drogenberatungsstelle aufzusuchen:

Es ist aber so, ich nehme gar nicht besonders viel Drogen. Etwa 3 - 4 mal pro Jahr Partydrogen (meist speed + mdma). Ich gehe aber auch nicht viel öfter weg. Ich nehme jetzt auch nicht übertrieben viel und eher gemäßigt Alkohol, rauche und kiffe nicht.

Ich habe jetzt seit 20 Jahren mit Drogen zu tun, immer schön in Maßen, so dass ich nie Probleme mit Job und Gesundheit bekommen habe.

Soweit ok, könnte man sagen, aber trotzdem habe ich gemerkt, dass ich ein massives Problem habe. Ich habe festgestellt, dass ich das ganze nur mache, weil ich Probleme habe mit Menschen in Kontakt zu treten und aus mir raus zu gehen. Ich habe einfach Kommunikationsprobleme. Ganz problematisch ist es beim weiblichen Geschlecht. Mit Drogen fällt es mir leicht mit den schönsten Frauen zu flirten. Ohne komme ich nicht mal in ihre Nähe, gar nichts.

Ich frage mich, ob die Drogenberatungsstelle für Fälle wie mich gedacht sind. Mein Problem sind ja eigentlich nicht die Drogen, sondern meine Kommunikationsprobleme.

Geht es Leuten ähnlich? Naja, was meint ihr? Habt ihr einen Rat?

Danke euch schonnal, euer zr

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ku420Sh, 27

Jo Bruder, weil hier ja keiner antwortet werde ich das mal übernehmen, erstmal wow, ein Langzeitkonsument! Das freut mich. Aber ich wüsste nicht wieso du zu einer Beratungsstelle gehen solltest, du solltest nur etwas dagegen machen das dein Selbstvertrauen steigt. Viele Menschen haben Probleme damit, ich habe mir früher einfach gesagt das ich mich frisch fühle und das ich gut aussehe. Das hat bei mir schon gereicht un bei den Frauen ein riesiges Selbstvertrauen zu zeigen. Für den Anfang kann ich dir das Buch “lob des Sexismus empfehlen“ das kann dir sicher helfen. Ich bekomme kein geld dafür das ich das hier anpreise ;) Das wird schon mein Freund, Drogen sind schon was tolles, auch wenn viele das nicht verstehen.

Kommentar von zodiacR ,

Vielen Dank, sehr guter Tipp. Das Buch werde ich mir holen! Wird sowieso mal wieder Zeit ein Buch zu lesen.

Schade, dass nicht mehr Leute ähnliche Erfahrungen haben und auch gute Tipps haben.

Kommentar von Ku420Sh ,

Ach, so viel habe ich ja gar nicht gesagt, aber es freut mich wenn ich helfen konnte!

Antwort
von john201050, 16

wenn du meinst, du brauchst eine therapie, dann geh doch mal zu einem spezialisten.

allerdings keine drogentherapie, denn du hast offensichtlich doch kein drogenproblem.

du sagst doch selbst schon, dass du nur ganz selten was nimmst und das nur um dein problem "schüchterneit" (was aber fast jeder in gewissen maßen hat, was meinst du warum in clubs alle besoffen sind?) zu überwinden.

also ist dein problem ja nicht der konsum, sondern das was du damit zu kaschieren versuchst. und wenn dich das stört, dann musst du auch dort was machen. an der ursache, nicht der auswirkung. (würden das mal die politiker verstehen...)

Kommentar von zodiacR ,

Naja, ich nehme zwar nicht oft Drogen, aber halt auch nur deshalb, weil ich nicht oft weg gehe.

Jedes mal, wenn ich auf Parties gehe, dann müssen schon Drogen sein, sonst stehe ich halt blöd am Rand. Um feiern zu können, muss ich dann Drogen nehmen.

Öfters bin ich auch Fahrer, dann bin ich gezwungen nüchtern. Wirklich Spaß macht es aber keinen und ich möchte meistens auch schon früh wieder gehen.

Antwort
von Nordstromboni, 53

Haben dir denn die Drogen eine Freundin beschafft?

Kommentar von zodiacR ,

Ja, hatten sie. Ich hatte als Jugendlicher sehr lange Zeit keine Freundin. Kurz nachdem ich mit Partydrogen angefangen habe, hatte ich meine erste Freundin. Und da waren noch mehrere. Sonst hätte ich wahrscheinlich nie eine bekommen.

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