Wir suchen eine ausländische Pflegekraft, die meinen Eltern im Haushalt behilflich ist und gesundheitlich unter die Arme greifen kann. Die monatlichen Kosten würden in einem Heim oder betreutem Wohnen das Doppelte betragen, so dass wir keine andere Wahl sehen. Allerdings soll gesetzlich gar nicht so einfach sein, einfach eine ausländische Pflegekraft zu bekommen. Lohnt sich diese dann überhaupt, wenn ich mich einer gesetzlichen Grauzone bewege? Welche Alternativen gibt es?
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Ja, Ihr müsst aber aufpassen! Wir hatten einen aus der ehem. Sowjetunion. Die hat geklaut und immer unser Telefon für Anrufe nach ganz hinten im Osten benutzt. Wir hatten damals 600 Euro zu zahlen.

Warum denn eine ausländische? Es gibt genügend Leute (z.B. junge Mütter oder fitte Rentner/Witwer), die gern und günstig helfen.
Nellina am 30. Oktober 2008 11:55 ich finde Deine Bemerkung sehr gut und weiterzuempfehlen. Es gibt hier sehr viele Themen ueber Minderverdiener oder Arbeitslose. Also warum ins Ausland?
Da hast Du grundsätzlich recht! Zumal es ja doch etwas aufwendiger ist, wegen Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis, etc.pp
Jedoch ist es einfach schwierig jemanden für (relativ) wenig Geld zubekommen, der quasi rund um die Uhr für einen da ist, weil er auch bei Dir wohnt, u.ä.
Sommersonne123 am 30. Oktober 2008 12:06 Ich würde eine Anzeige aufsetzen. Stell dir mal vor, es gibt irgendwo da draußen vielleicht jemanden, der/die ungebunden ist und gern z.B. gegen ein Zimmer und Essen so etwas macht. Habe schon solche Anzeigen gesehen.

schau mal hier: http://www.dsl-aktiv.com/ratgeber/perle.html
In Tschechien und Polen gibt es Agenturen die solche Kräfte vermitteln. Allerdings dürfen die hier keine medizinische Betreuung leisten, dafür muss ein extra Pflegedienst her.
Kenne 11 Leute die es hatten und 8 wunderten sich nachher über verschenkten Schmuck oder extreme Bedenkungen im Testament usw.
Daher kann ich nur abraten.
Nein ist kein schüren von Vorurteilen, sondern traurige Erkenntnis !
Natürlich gibt es da solche und solche, aber scheinbar ist die Überzahl doch bedenklich.

Ich kenne viele, die sich eine Pflegekraft aus Polen nach Hause geholt haben, und die waren total zufrieden und glücklich. Jeder wird dir was anderes erzählen. Wenn es illegal oder so halb illegal ist, würde ich es lassen, ansonsten würde ich mich bei einer Agentur beraten lassen.
In einer Grauzone bewegst Du Dich damit eigentlich nicht!
Meine Nachbarn haben schon seit Jahren ausländische Hilfskräfte bei der Pflege... Das sind immer ganz liebe Polinnen (haben jetzt die 3. seit ungef. 10 Jahren). Natürlich kann man mit den Menschen, die man ja in sein Heim aufnimmt, auch Probleme bekommen (Diebstahl, unzureichende Pflege, etc.) aber das kann ich absolut nicht bestätigen!
Natürlich braucht die Person eine Arbeitserlaubnis und Du musst für sie auch SV-Beiträge und Steuern abführen... sonst ist es eine illegale Beschäftigung!
Hallo, in der aktuellen Ausgabe der Stiftung Warentest (Mai 2009) wurden Pflegedienstvermittler getestet. Auch die Rechtsfrage wurde geprüft.
Positiv abgeschnitten hat z.B. die Firma Actiovita.
VG Sandy