Frage von FS0071995, 45

Lohnt sich dieses lange Üben (Klavier)?

Wie schafft man es seine Technik zu verbessern? Ich spiele erst seit zwei Jahren Klavier und habe manchmal das Gefühl, keine Fortschritte mehr zu machen, obwohl ich 30-60 Minuten am Tag an der Technik arbeite und Klavierstunden nehme. Muss ich nur geduldig sein? Ich spiele gerade eine leichtere Mozart-Sonate (K332). Kann man es als Laie auch schaffen irgendwann komplexere Stücke wie Beethovens "Waldstein"- oder "Apassionata"-Sonate zu spielen? Danke.

Antwort
von DirectionFreak, 31

Es lohnt sich! Ich spiele seit 7 Jahren Klavier und erst nach 5 Jahren ist man sozusagen in der Lage richtig heftige (:D) Lieder zu spielen.
Aber wenn ich anderen was vorspiele rasten die immer voll aus und wollen Aufnehmen. Hust hust ja ich weis ich bin toll :D

Antwort
von Bluemilk, 40

Hast Du einen guten Lehrer, der Dir zeigt wie man "richtig" übt? Täglich 30 Minuten richtig üben bringt mehr, als stundenlang falsch zu üben. Ein guter Lehrer sollte das erkennen und Dir entsprechende Tipps geben können.

Kommentar von gemige ,

Meine Lehrerin war Pianistin (hat am Konservatorium studiert) und ich denke schon, dass sie kompetent ist. Sie hat mir die Übungen im Hanon empfohlen, die ich auch mache (Arpeggios, Tonleitern). Sie gibt mir auch immer Tipps, aber ich bin einfach mit dem Fortschritt unzufrieden.

Kommentar von Bluemilk ,

Hmmm, jemand der ein guter Pianist/Pianistin ist, muss noch lange kein guter Lehrer sein! Gute Musiklehrer haben nicht nur eine Ausbildung am Instrument bekommen, sondern auch eine pädagogische Ausbildung fürs Lehramt. Eine gute pädagogische Ausbildung der Musiklehrer gibt es noch nicht allzu lange, also sind heute jüngere Lehrer oft besser als alte. Und viele alte Lehrer haben überhaupt nie eine pädagogische Ausbildung absolviert! 

Kommentar von FS0071995 ,

Da hast du wohl Recht, ich würde trotzdem nicht zu einem anderen Lehrer gehen, weil ich lange brauche bis ich mich jemandem klarkomme, außerdem hilft sie mir mMn gut bei Schwierigkeiten (bei der Technik).

Antwort
von DuDa8585, 45

Es ist immer eine Frage der Ausdauer,egal welches Instrument. Schneller besser werden, da hilft nur mehr spielen, statt 1 std. verdoppeln auf 2 

Kommentar von gemige ,

Ich muss ja auch noch das Stück üben (also 30-60 min). Da komme ich auf 1,5-2 Stunden am Tag. Ich habe nur das Gefühl, dass bei mir irgendwann die Konzentration nachlässt.

Kommentar von DuDa8585 ,

Man spielt nicht mal live 60 min. am stück Man macht immer mal wieder ne pause dazwischen, es sacken lassen. Am besten 3-4 Lieder dann 10 min pause. Am Anfang hab ich 4-6 std am tag gespielt. all meine freizeit investiert, getrieben von dem Gedanken besser als mein Bandkumpel zu sein. Der hat sich immer lustig gemacht. nicht weil ich schlecht war, sondern um mich zu ärgern.. Heute bin ehrlich gesagt sogar dankbar für die verarsche. 

Kommentar von gemige ,

Ich konzentriere mich auf ein Stück, für die anderen nehme ich mir ca. 10 min. Ich kann meistens nur am Stück üben, weil ich unterwegs bin (also nur morgens oder abends). Wenn ich den ganzen Tag zuhause bin, dann teile ich das in zwei Einheiten auf.

Kommentar von DuDa8585 ,

na dann, durch halten, man kann nur besser werden. Eine Frage hab ich aber, warum gerade Klassik und nicht z.b. Jazz. Ich persönlich finde das viel spaßiger, weil mehr raum für improvisation. Im Jazz gibt es kein Falsch. alles ist erlaubt.

Kommentar von FS0071995 ,

Sorry, das war der falsche Account.Ich liebe einfach klassische Stücke, von Mozart über Brahms bis Rachmaninow. Ich will meine Lieblingsstücke (natürlich Klavierstücke) selber spielen können.

Kommentar von DuDa8585 ,

ok.ich mag das auch ab und zu mal hören, aber spielen könnte ich mir nie vorstellen. Aber ist ja gut das jeder einen anderen geschmack hat,wenn nicht , würden alle das selbe spielen und es gäbe nur eine musikrichtung.

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