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Lohnt sich die Investition einer Wärmepumpe?

gefragt von Mojitomichel am 07.01.2008 um 21:41 Uhr

Was sind die Konditionen für die Investition einer Wärmepumpe? Was sollte ungefähr die Gasrechnung sein, damit es sich nach ca.7 Jahren amortisiert? Bin für alles Tipps und Infos dankbar?



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Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 7. Januar 2008 21:47
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Bei einer Erneuerung der Heizanlage lohnt sich eine gründliche Abklärung: Welches Heizsystem eignet sich am besten? Der WWF und die Agentur für erneuerbare Energien haben zusammen mit Energieplanern und Fachverbänden einen Heizkosten-Vergleich in Form einer Excel-Tabelle kreiert, der bei der Entscheidung helfen kann. Die Tabelle vergleicht Heizsysteme mit hoher Versorgungssicherheit, einfacher Bedienung und damit hohem Komfort: Ölheizung, Gasheizung, Wärmepumpe mit Erdsonde, Luft-Wasser-Wärmepumpe und Pelletkessel, teilweise kann als Zusatz eine Sonnenkollektoranlage miteinbezogen werden.

Gefunden auf folgender Seite wo du noch andere Informationen nachschauen kannst

http://www.hausinfo.ch/home/de/gebaeude/energie/heizsysteme/waermepumpen/Investi...


matneu27
beantwortet von matneu27 am 7. Januar 2008 23:40
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Die Rentabilität einer WP hängt u.a davon ab von wo sie die Energie beziehen kann. Eine WP die nur mir Außenluft als alleiniger Wärmeerzeuger für dein Haus verkauft wird, ist Humbug, da ihr COP (Wirkungsgrad) bei Minustemparaturen außen einbricht. Eine Erdsonden WP hat immer eine gute Wärmequelle, jedoch sind die Kosten für die Bohrung sehr hoch und ein zu kalkuleiern. Die meisten WP Rechnungen gegen Gas/Öl sind mit heißer Nadel gestrickt und dienen eher dem Verkauf und einem inzwischen lukrativen Zusatzgeschäft der Heizungsbauer und Elektounternehmen. Die Kalkulation schwimmt spätestens dann weg, wenn dein Versorger auch deinen Sondertarif Jahr um Jahr erhöht (wovon auszugehen ist) "Billigstromanbieter" bieten idR keine Doppeltarife an. Last but not least solltest du mindestens ein Niedertemparatur Heizsystem wie zB eine Fußbodenheizung haben. Die schöngerechneten Wirkungsgrade beziehen sich auf eine Vorlauftemparatur um 30 C. Eine WP an "normalen" Heizkörpern mit einer VL Temp mit 60 C zu betreiben ist zwar möglich, aber nicht effizient.


anonym
beantwortet von prinzotto am 8. Januar 2008 09:14
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Wie schon geschrieben wurde, kann mann deine Frage ohne Objekt schlecht beantworten. Grundsätzlich kann man sagen das sich die WP im Neubau rechnet!! Im Altbau spielen sehr viele Faktoren eine Rolle. Wie groß ist das Haus ? Wie hoch ist die Vorlauftemperatur bei Radiatoren, bzw wie alt? Ist ein Austausch vorgesehen, kann man mit Klimakonvektoren arbeiten und hat den Effekt das man im Sommer auch kühlen kann. Gibt es FB-Heizung? Wie ist das Klima( Rheim-Main Gebiet oder Alpen. Wie groß ist das Grundstück? Kann man Kollektoren vergraben? Wie wird WW gemacht? u.s.w. zu den Verbrauchskosten hier mal ein Link der real ist. http://www.erluwa.de/bilder/index.htm Da kannst du mal deine Daten eingeben. Wenn du genauere Angaben zu deinem Haus postest kann man auch eine Aussage machen was das ca. kostet.

Gruß Prinzotto


anonym
beantwortet von surgeon am 6. Juli 2008 23:31
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Vielleicht kann man die Frage etwas präzisieren: Mich würde interessieren, ob sich so eine Wärmepumpe lohnt als Ergänzung zur bestehenden Heizung. Wir haben zum Beispiel einen kaum genutzten Wintergarten auf der Südwestseite, der ohne Kipprollos eine erhebliche Aufheizung erfährt. Diese Energie jagen wir dann zum Fenster raus. Was sind Wärmepumpen überhaupt für Geräte? Machen sie Lärm? wie groß sind sie? Was kosten so ein Teil?


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