Man liest ja immer wieder davon, wie sich die Krankenkassen unterscheiden. Preislich und vom Leistungsspektrum her. Aber den Schritt tatsächlich zu einer günstigeren Kasse zu gehen, das fällt mir noch schwer. Hat man nicht doch versteckte Nachteile dadurch? Und was muss alles gemacht und veranlasst werden?
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Der Wechsel innerhalb der gesetzlichen ist absolut problemlos. Du kündigst deine jetzige Versicherung und schickst die Kündigungsbestätigung (Kopie) mit dem Antrag an die neue Kasse. Arbeitgeber etc. sollte automatisch informiert werden.
Wie jascha1 schon sagte, auf den Service kommt es an. Wenn du allerdings mehr als 1% sparen kannst, dann würde ich es riskieren. Gerade kleine, regionale BKK´s sind günstig und freundlich, da sie über viele "gesunde" Mitglieder verfügen.

Bei AOK & Co ist das einfach und risikolos, bei einer privaten Krankenkasse sehr viel komplizierter und häufig auch riskant.
Man sollte ein bisschen die Beitragssätze vergleichen und wenn der Unterschied zwischen Preis&Leistung groß ist, lohnt es sich immer!!!
Uns hat es was genutzt. Wir waren vor Jahren bei der AOK und bekamen dann ein viel günstigeres Angebot von der BKK. Es lohnte sich zu wechseln, auch wenn der Sitz nicht vor Ort ist. Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht. Leider werden wir auch heute noch von der AOK bedrängt, wieder zurück zu kommen. Zuerst standen die Servicetanten ständig vor unserer Tür, dann riefen sie die Kinder kurz vorm 18.Geburtstag an oder wenn sie die Prozente zum Schein gesenkt hatten und zu Beginn des neuen Jahres, hatten sie ihren Soll voll und dann heben sie den Beitragssatz wieder drastisch an. Wir haben das nur so beobachtet und werden auch in nächster Zeit NICHT zurückwechseln, da unsere jetzige Krankenkasse viel mehr leistet und schneller arbeitet, als die Orstkrankenkasse AOK. Nicht übereilt-mit Bedacht die Krankenkasse prüfen&wechseln!!!