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Lohnt es sich Medizin zu studieren, wenn man Heilpraktiker werden will?

gefragt von NaturmedizinerNaturmediziner am 04.01.2008 um 18:20 Uhr

Habt Ihr in einen Naturarzt mehr Vertrauen als in einen Heilpraktiker?

Wenn Ihr diese Frage mit einem eindeutigen JA oder NEIN beantworten könnt, würdet Ihr mir sehr weiterhelfen.

Ich würde nämlich gerne eine Naturheilpraxis aufmachen. Doch immer wieder liest man hier und da, dass die Mehrheit der Bevölkerung einen Heilpraktiker nicht so ganz für voll nimmt als einen Arzt.



Reply


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 5. Januar 2008 13:32
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Das ergibt keinen Sinn, denn im Medizinstudium lernst Du ganz andere Therapiemethoden kennen, als die von HP üblicherweise verwandten.


Dr Love
beantwortet von Dr Love am 4. Januar 2008 18:26
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wenn du vorher medizin studierst und dann heilpraktiker machst, bist du einer der wenigen, der weiss, was im körper des menschen vorgeht und damit in dieser quacksalbergilde eine wohltuende ausnahme!

Kommentar von 86c61d2597857a96ae3a6048b5e7c5a7small Sender am 4. Januar 2008 18:29

'Quacksalbergilde' solltest Du so nicht sagen.

Die Leute sollten alle einen nicht ganz einfach zu erbringenden Nachweis getätigt haben, dass sie wissen, wie man einen anderen Menschen nicht schädigt.

Die Methoden, die sie dann tatsächlich anwenden, sind eine andere Frage. Aber wer erwartet auch, dass Homöopathie wirkt, wenn er weiterhin Pfefferminzzahnpasta verwendet?

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDr Love am 4. Januar 2008 18:47

oder schüssler-salze...

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDr Love am 5. Januar 2008 13:32

"Quacksalbergilde' solltest Du so nicht sagen."
hast recht, sender, sorry!

Kommentar von chinatsu am 4. Januar 2008 19:47

Schau dir mal die Heipraktikerprüfungen im Internet an, dann weißt du, wie umfangreich die Ausbildung ist. Es sind zu 90% Fragen aus der Schulmedizin. Vielleicht mal Vorurteile überprüfen.


schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 5. Januar 2008 16:52
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Auch wenn Du Heilpraktiker werden willst, finde ich ein Medizinstudium nicht falsch. Nicht wegen der Therapiemethoden, sondern wegen eines besseren Verständnisses dafür, was im Körper vorgeht, wie er ganz genau aufgebaut ist und wie die Zusammenhänge genau sind. Es ist für Deine Arbeit als Heilpraktiker bestimmt von Vorteil.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 4. Januar 2008 18:32
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Wenn ich Dich richtig verstanden habe, geht es Dir bei Deiner Frage ausschließlich um die persönliche Akzeptanz:

Nein; ich persönlich würde nicht zum Heilpraktiker gehen. Vertrauen habe ich nur zur Schulmedizin.

(Ich bin privat versichert; es hat also nichts mit der Erstattungsproblematik zu tun.)


mentecaptum
beantwortet von mentecaptum am 4. Januar 2008 18:50
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Ein klares JA !!!! Das klassische Med.studium dauert ja bekanntlich länger als eine Heilpraktikerausbildung und ist daher umfassender. Man kann in 2-3 Jahren meist berufsbegleitender Abendschule nicht soviel vermittelt bekommen wie ein Medizinstudent in 5 Jahren. Außerdem ist die Mehrheit der Heilpraktiker, meiner Meinung nach, so was von ihrer Alternativmedizin eingenommen, dass da manchmal der Blick fürs Wesentliche fehlt, bzw. die wenigsten wissen, wann sie den Patienten lieber verantwortungsbewußterweise zum Arzt schicken ! Bei der Kombi aus beiden "Ausbildungen" könntest du immer abwägen, welcher der bessere Weg für den Patienten ist oder wäre !!!




Kommentar von chinatsu am 4. Januar 2008 20:13

Zur Info:genau dieses Verantwortungsbewußtsein wird strengstens überprüft

Kommentar von 531e317711bbb8eb5be973f80ca0467bsmallmentecaptum am 5. Januar 2008 12:50

Außer wenn man "geldbeutelgesteuert" ist und das tut was einem als Arzt oder Heilpraktiker am meisten Schotter bringt....


Sender
beantwortet von Sender am 4. Januar 2008 18:22
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Da die Heilpraktikerprüfung nicht gerade leicht ist, warum nicht gleich Medizin studieren? Möglicherweise kannst Du ja die Prüfung 'nebenbei' ablegen.


Luise
beantwortet von Luise am 4. Januar 2008 18:25
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Manche Heilpraktiker sind super gut. Davon kenne ich ein paar. Aber die Kombination selber Arzt zu sein und Naturheilverfahren drauf zu setzen ist wohl das Allerbeste. Da können dann auch Leute, die nicht privatversichert sind, auf Krankenschein behandelt werden, die Kombination ist hochempfehlenswert. Wenn Du Heilpraktiker werden willst, dann musst Du Dir erst einen Namen machen und beweisen, was Du kannst.

Kommentar von 3121eb6902f0eee4bb88e82e0c87d472smallNaturmediziner am 4. Januar 2008 18:41

Danke für die Antworten! Genau diese Kombination möchte ich eben NICHT machen, weil ich von Schulmedizin absolut NULL halte. Wenn, dann möchte ich zu 100% nur Natur- & Alternativmedizinisch behandeln. Das geht nur mit privaten Krankenkassen oder für Selbstzahler. Die Ärzte, die neben Schulmedizin auch noch Naturheilkunde anbieten, verstehen meist nicht viel davon, haben meist nur einen Wochenendcrashkurs besucht, nur um mehr Patienten zu gewinnen. Entweder man ist Schulmediziner oder Naturmediziner. Beides zu kombinieren ist für mich Lari-Fari. Das ist in etwa das gleiche wie die grosse Koalition in der Politik. Aber es gibt tatsächlich Ärzte die die das gleiche machen wie die Heilpraktiker, nur dass die Ausbildung einfach besser und umfangreicher war.

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDr Love am 4. Januar 2008 18:44

hoffe du wirst nie richtig krank (krebs, lungenentzündung, etc.), denn kann dir kein heilpraktiker helfen!

Kommentar von 3121eb6902f0eee4bb88e82e0c87d472smallNaturmediziner am 4. Januar 2008 18:49

Ich würde eher sagen, in solchen Fällen kann kein schulmedizinischer Arzt helfen!!! Gerade bei schweren Erkrankungen versagt Schulmedizin total.

Kommentar von chinatsu am 4. Januar 2008 20:16

es sollte mal richig verstanden werden: nicht heilpraktiker gegen Schulmedizin, sondern als potimale Ergänzung.

Kommentar von 3121eb6902f0eee4bb88e82e0c87d472smallNaturmediziner am 5. Januar 2008 10:13

Umgekehrt sollte es sein: 90% alternative Medizin und zu ca. 10% Schulmedizin als Ergänzung.

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 4. Januar 2008 18:45

Doch ich kenne eine solche Ärztin, studierte Medizinerin, Studium in D und CH, Naturheilverfahren oben drauf. - Supertoll. Sie behandelt mit Akupunktur, Akupressur, Naturmedizin, Hömöopathie, Diagnose per Kineseologie. Sehr fundiert, nicht nur oberflächlich. Das wäre optimal so nach meiner Anschauung, aber ist natürlich ein langer Weg.

Kommentar von 19ef49c844752ba7397c83f302705446smallDr Love am 4. Januar 2008 18:52

luise, das wäre nicht nur optimal, sondern das fordert schon der respekt, den man vor kranken, hilfesuchenden menschen haben sollte. ich kenne heilpraktiker, die dir eiskalt sagen, die "untersuchung" (lach) hätte ergeben, in deinem darm befänden sich bakterien, du dürftest 3 wochen keinen zucker zu dir nehmen (wie soll das denn gehen?!!) und stellt dafür ne irrsinnsrechnung aus!

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 4. Januar 2008 19:02

Eben. Manche Heilpraktiker sind super gut. Aber man muss die Spreu vom Weizen trennen. Das Image mit beidem - Medizinstudium und Naturheilverfahren (aber fundamentiert) ist dazu ein guter Weg.

Kommentar von chinatsu am 5. Januar 2008 00:06

a, nun ist mir alles klar!! Bestehe erst mal deine Prüfung, dann weiterreden. Ich habe den Schein seit 10 Jahren und eine eigene Praxis. Bescheidenheit würde dir guttun!!!!!!!!!!

Kommentar von 531e317711bbb8eb5be973f80ca0467bsmallmentecaptum am 5. Januar 2008 12:54

Danke, da hast Du ja schon eine Grundvorraussetzung als Heilpraktiker: Kritiklosigkeit im Umgang mit alternativer Medizin und absolute Voreingenommenheit gegenüber der Schulmed. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg. Hoffe ich falle Dir dann nicht in die Hände....Schwwrzweißdenken, ich ko.... gleich !!!!


anonym
beantwortet von GuteFrage80 am 4. Januar 2008 18:35
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ich weiss von meiner Cousine, dass das Medizinstudium wirklich hart ist... die ist nur am lernen und so... abba die kombination hat schon was. abba vielleicht gibt es aja uch seminare, wo man was über den menschlichen körper lernen kann... Ich denke das wäre die beste Alternative... zu der Frage Heilparkiker oder arzt: Meine Mutter schwört auf Heilpraktiker die ist mit meinen Geschwistern auch immer dahin gegangen, weil die Probleme in der Schule hatten. ob es was bewirkt. was mich angeht, versuche ihc lieber erst Homöpathie bevor ich irgendeine Chemie in mich hineinnehme mit evtl. Nebenwirkungen

Kommentar von 3121eb6902f0eee4bb88e82e0c87d472smallNaturmediziner am 4. Januar 2008 18:54

Warum wird Arzt immer mit Schulmedizin gleichgestellt? Es gibt auch RICHTIGE Naturärzte die genau das gleiche machen wie die Heilpraktiker, also KEINE Schulmedizin. Dieser Mischmasch aus Schulmedizin und Alternativmedizin ist nichts halbes und nichts ganzes. Entweder bin ich überzeugter Schulmediziner oder überzeugter Natur-& Alternativmediziner. Beides zusammen verträgt sich in meinen Augen überhaupt nicht.

Kommentar von GuteFrage80 am 10. Januar 2008 22:01

Wenn man keine Ahnung von Medizin hat villt schon !!!


luckytess
beantwortet von luckytess am 4. Januar 2008 18:54
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Du hast zu diesem Thema schon mehrere Fragen gestellt. Ist es, weil dir der nc für das Medizinstudium fehlt? Ich finde die Kombination "Schulmedizin" und Natur/Heilpraktiker Kombination für das beste. Ein ausgebildeter Arzt, der über deinen Körper bestens Bescheid weiß und sich dann mit Homöopathie beschäftigt, wird in vielen Fällen versuchen, dir möglichst ohne "Chemie" zu helfen. Mein Vertrauen gilt also dem Mediziner mit Interesse und Anwendung zu Naturheilverfahren.


DonRolfo
beantwortet von DonRolfo am 4. Januar 2008 19:02
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Sicher keine schlechte Kombination, die übrigens im kommen ist und es mittlerweile auch zahlreiche Schulbediziner mit dieser Zusatzausbildung gibt.

Eine andere Alternative wäre der Heilpraktiker zusammen mit einer anschließenden Osteopathieausbildung, aber pssst das ist ein Geheimtipp :-)


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 4. Januar 2008 19:04
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Ich würde auf jeden Fall eher zu einem Heilpraktiker gehen, der auch Arzt ist, als nur zu einem Heilpraktiker!

Kommentar von 3121eb6902f0eee4bb88e82e0c87d472smallNaturmediziner am 5. Januar 2008 10:24

Danke für Eure Antworten! Aber ich würde später dann genauso wie ein Heilpraktiker behandeln, also 100% nur alternativ, nicht (wie Ihr das scheinbar verstanden habt) hauptsächlich Schulmedizin und dann nur als Ergänzung Naturheilvfahren obendrauf.. Nein! Außerdem geht das Spektrum der alternativen Medizin weit auseinander. Nicht nur Homöopathie und Akupunktur macht alternative Medizin aus, sondern auch alternative und ganzheitliche Krebsbehandlung, Bioresonanztherapie, Meridiananalysen und und und... Ein guter Alternativmediziner braucht keine Schulmedizin, denn es gibt auch für schwere Erkrankungen wie Krebs und Lungenentzündung Naturheilmittel. Auch wenn viele das nicht glauben wollen. Schaut euch doch nur mal die vielen Krebstoten an, die OBWOHL von eurer Heißgeliebten Schulmedizin behandelt wurden- dennoch verstorben sind. Sowas nennt Ihr eine erfolgreiche Therapie? Ich kann da nur den Kopf schütteln.

Kommentar von 531e317711bbb8eb5be973f80ca0467bsmallmentecaptum am 5. Januar 2008 12:56

Mal sehen wieviele Patienten dann nach erfolgloser Alternativtherapie bei Dir verarmt sterben.....

Kommentar von 3121eb6902f0eee4bb88e82e0c87d472smallNaturmediziner am 5. Januar 2008 23:12

Die meisten Krebspatienten sterben an den Folgen der hoch toxischen Chemotherapie! Darüber spricht keiner. Aber weeeeeeeeeehe jemand stirbt an einer alternativen Therapie. Dann heisst es sofort "Scharlatanerie"... Mit einer herkömmlichen Therapie wäre der Patient "NATÜRLICH" nicht gestorben.. und die Erde ist eine Scheibe.

Kommentar von 531e317711bbb8eb5be973f80ca0467bsmallmentecaptum am 7. Januar 2008 21:32

KEINE Therapie ist ohne Nebenwirkungen und es gibt nun mal Erkrankungen, gegen die kein Kraut gewachsen ist, bzw. es kein wirksames Medikament gibt. Krebspatienten sterben nicht NUR an den Folgen der natürlich hoch-toxischen Chemotherapie sondern am Fortschreiten ihrer Erkrankung trotz Chemo oder auch Naturheilverfahren. Man kann ja auch beide Therapieansätze kombinieren, bloß mir kommts hoch, wenn es Heilpraktiker, selbsternannte Heiler und auch Schulmediziner gibt, die meinen sie hätten den Stein der Weisen ! Und leider ist die Kritiklosigkeit und der Dogmatismus inpunkto Wiksamkeit der Therapie unter Heilpraktikern und Naturärzten ungleich weiter verbreitet als unter Schulmedizinern, das ist meine persönliche Erfahrung und damit stehe ich nicht allein.

Kommentar von 531e317711bbb8eb5be973f80ca0467bsmallmentecaptum am 7. Januar 2008 22:59

Du armer Märtyrer, schön das Heilpraktiker immer alles richtig machen und auch alles gelingt.Du scheinst dein Schwarzweißdenken inzwischen perfektioniert zu haben. Die meisten Krebspatienten sterben übrigens am Fortschreiten oder Wiederauftreten ihrer Erkrankung trotz Chemotherapie. Du glaubst doch wohl nicht ERNSTHAFT, dass das bei alternativen Verfahren NICHT passiert und "ihr" immer Erfolg haben werdet nur weil eure Mittel angeblich gesünder sind ! Du hast echt noch viel zu lernen, z.B Paracelsus: die Dosis macht das Gift, und damit meinte er nicht nur die "chemischen Keulen" der Schulmedizin ! Und das obwohl die Erde damals noch ne Scheibe war.....


Alexa  Fleckenstein m.d.
beantwortet von Alexa Fleckenstein m.d. am 25. Mai 2008 00:18
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Ja.

Wo hast Du denn aufgelesen, dass die Kombination von Schul- und alternativer Medizin unmoeglich ist? Ich betreibe die Kombination seit vielen Jahren - nennt man heutzutage "integrative Medizin".

Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin (Dr.med. PLUS Arzt fuer Natuerheilkunde), Authorin.


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