Lohnt es sich heute noch, sich als Landwirt selbstständig zu machen?

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3 Antworten

Hi. Eine sehr wichtige und gute Frage.

Ich selber bin auch 19, angehender Landwirts-Geselle und möchte in Zukunft Agrarwissenschaften studieren. Ich selber komme auch nicht vom Hof.

Ich selber habe mir die Frage auch schon gestellt.

Prinzipiell spricht nichts dagegen, besonders nicht wenn es dein Lebenstraum ist. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass du grade als kleiner Betrieb im Wachstum auf "Nieschen" setzt.

Als angehender landwirtschaftlicher Betrieb mit z.B. 60 Kühen wirst du angesichts aktueller Milchpreise keinesfalls mit einem 700-Kuh-Betrieb konkurrieren können. Gute Mittel ist die betriebsinterne Weiterverarbeitung (z.b. zu Käse), da du so ein größeres Stück vom Gewinn für dich behalten kannst.

Ein Nachbar baut Frühe Kartoffel in kleinem Ausmaß an (60ha insgesamt, was in unserer Gegend für einen Ackerbau mit so vielen Angestellten wirklich wenig ist). Durch seine Direktvermarktungsstrategie an z.B. real,- erzielt er aber trotzdem gute Einnahmen.

Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind jedoch die Investitionen die zu Anfang getätigt werden müssen.

2/3 aller landwirtschaftlichen Betriebe haben keine geklärte Nachfolge. Du kannst dich ja mal mit Bekannten und benachbarten Landwirten in Kontakt setzen und mal rein schnuppern. Vielleicht lässt sich eine außerfamiliäre Hofnachfolge ausmachen.

Viel Glück !

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Ich bin da ganz bei der Meinung von Betterhose. Ich kenne Riesenbetriebe und ich keine Betriebe mit 5-10 ha und meist verdienen die kleinen weit besser als die großen.(von den Förderungen mal abgesehen.) Aber wer will schon von Förderprogrammen leben?

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Hast du denn eigene Flächen und eventuell eigene Ställe und Gebäude oder kannst du einen ganzen Hof übernehmen? 

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