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Lohnt es sich, einen Roller für den Weg zur Arbeit anzuschaffen?

gefragt von seesee am 12.07.2008 um 9:04 Uhr

Hallo. Ich fahre mit dem AUto zur Arbeit. Das Benzin wird immer teurer und über die Steuer bekommt man ja nix mehr zurück. Nun möchte ich mir einen Roller zulegen (mittlere Klasse, 125er oder so). Mein Arbeitsweg beträgt Hin- und Rückfahrt zusammen = 1000 km/Monat. Reine Spritkosten = 120 Euro / Monat. Für die Anschaffung eines ROllers könnte ich 500 Euro ausgeben. Über die Haltungs- und Verbrauchskosten weiß ich nichts. Ich könnte das Fahrzeug als Zweitfahrzeug über meine Versicherung versichert. Oder aber: bis wieviel ccm kann man mit "kleinem" Versicherungskennzeichen fahren. Rechnen sich die zusätzlichen Kosten für den ROller gegenüber der Ersparnis beim Auto?

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Kosten x 3.575 Roller x 1.805

anonym
beantwortet von juli3 am 12. Juli 2008 09:20
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Ich habe für den selben Zweck auch einen Roller. Allerdings 125ccm. ( Habe einen Motorradführerschein ) Wenn Du den Führerschein Klasse 3 ( PKW ) vor April 1980 gemacht hast darfst Du das auch ! Allerdings sollte der im Brief eine HÖHERE Höchstgeschwindigkeit als 82 km/h eingetragen haben. Sonst wird die Versicherung teurer. Ist im Unterhalt nicht teurer als ein 50ccm Roller. Denn die Steuer entfällt.( Allerdings alle 2 Jahre ' Tüv ' ) Auch der Anschaffungspreis ist so in etwa gleich. Mit 500 Euro bekommst Du höchstens was gebrauchtes. Und ein Tip...lass die Finger von China Rollern. Die sind Schrott ! Versicherung für kleines/großes Kennzeichen liegt mit Teilkasko ( was sich empfiehlt ) etwa bei 120.- Euro Verbrauch: ca. 4 Liter/100km/h für beide Varianten.


anonym
beantwortet von Yunus42 am 15. März 2009 19:07
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Das problem bei nem Roller ist den kannste net immer fahren weil das wetter nicht immer stimmt. Und müsstest dir noch passende kleidung kaufen! Aber wie gesagt du könntest nur die hälfte des jahres mit dem roller zur arbeit fahren.

Kosten: 1. 69,90€ Nummernschild 2. ca. 100€ Kleidung 3. 500€ Roller

Das macht alles 670€.

Im gegensatz zum auto verbraucht der Roller 4 Liter auf 100km. Das Auto 9 Liter. Auf 100km machst du ein gewinn von 5x1,2=6€

670€ hast du dann in: 670:6=111,6 raus. Wenn du 11160km gefahren bist hast du die Gesamten kosten raus.

Ab dann machst du bei jeden 100km die du fährst 6€ Gewinn.

Mit freundlichen Grüßen

Yunus


anonym
beantwortet von feingeist am 30. Juli 2008 14:51
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Ach ja und noch etwas:

Wenn man nicht in der Lage ist, den Roller selbst zu reparieren (eigene Garage ?, Kenntnisse, Zeit?) dann muss er jedesmal in die Werkstatt.

Und dann wird es richtig teuer. Man sollte wissen, dass die Rollermotörchen längst nicht so haltbar gebaut sind, wie etablierte PKW-Motoren namhafter Hersteller.

Bei den 4 Taktern (mehr Teile als 2 Takter !) dürfte es wohl noch schlimmer sein)

Ingesamt bleibe ich dabei,dass die Anschaffung eines Rollers zum Auto sich nicht lohnt. Man schafft sich nur einen zusätzlichen Zeitfresser an.

[Ich persönlich fahre meine Sfera80 nun schon seit 14 Jahren fast täglich und habe daneben noch einen Wagen. Alldings stammt der Roller aus meiner Studienzeit, den Wagen habe ich von meinen ELtern quasi geschenkt übernommen.]


anonym
beantwortet von feingeist am 30. Juli 2008 14:39
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Hallo, ich nutze seit Jahren eine Sfera80 auf dem Weg zur Arbeit.

Wenn man aber schon einen Wagen hat, lohnt es sich finanziell kaum zusätzlich noch einen Roller zu nutzen.

Der Roller braucht zwar nur halb so viel Sprit wie ein Auto, jedoch muss er auch in geringem Umfang gewartet (100 Euro p.a.), versichert (45 Euro p.a.), geprüft (TÜV alle 2 Jahre 55 Euro) und angeschafft (xxxx Euro). Letzteren Posten hätte man auch zu 5% Zinsen anlegen können.

Rechnet man die ganzeh Posten auf, bringt die Anschaffung eines Rollers auch bei SPritpreisen von 1,60 Euro/L so gut wie kaum etwas.

Zu berücksichtigen ist auch, dass höhere Unfallrisiko bei schlechtem Wetter (Knochenbrüche, starke Prellungen usw.) und die Anschaffung erforderlichen Schutzkleidung (Helm, Jacke mit Protektoren, Regenkleidung, Schloß)

Das einzige was wirkich lohnt ist, Auto abschaffen, sich einen nciht zu großen, sondern praktischen (Ebene Fußfläche) Roller anschaffen, der für Einkauf, zur Arbeit und Freizeit gleichermaßen geeignet ist. Und im Winter dann zur Arbeit mit öffentl. Verkehrsmitteln.

Wenn man aber schon einen Wagen hat, würde ich es bleiben lassen.

Maximal würde ich mit einem Roller regelmäßig höchstens 20km zur Arbeit fahren. Die Unfallwahrscheinlichkeit nimmt sonst stark zu.


anonym
beantwortet von seesee am 12. Juli 2008 12:49
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Der Roller soll ZUSÄTZLICH zum Auto angeschafft werden, da ich mit dem Auto auch meine Kinder umher kutschen muss. Ganz aufs Auto kann ich (noch) nicht verzichten.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 12. Juli 2008 11:44
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Wirtschaftlich gesehen macht das schon Sinn! Allerdings muss man das auch bei schlechtem Wetter und in der kalten Jahreszeit durchhalten!


anonym
beantwortet von Ermittler am 12. Juli 2008 10:11
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Die einzige Kombination, die sich halbwegs rechnen könnte, wäre ein gebrauchter Keinwagen, dessen Benzinmotor mit einer Autogasanlage ausgerüstet wird. Du brauchst das Auto ja auch bei Roller-untauglichem Mistwetter und wirst sicherlich nicht auf einen gewissen Unfallschutz verzichten und bei den Kosten auch noch zwei Fahrzeuge für den gleichen Zweck unterhalten wollen.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 12. Juli 2008 09:36
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du solltest bei deinen Überlegungen unbedingt berücksichtigen, dass ein Roller ein wetterabhängig Fahrzeug ist.. ansonsten fährst schon billiger als mit dem Auto..das steht ohne Frage fest..

versicherungstechnisch geht das allerdings nicht so, wie du dir das denkst, da PKW und Motoräder versicherungstechnisch in Fragen der SF-Klassen anders eingestuft sind


Romjia
beantwortet von Romjia am 12. Juli 2008 09:25
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Also bei mir haben sich mittlerweile wirklich viele Kollegen nen Roller gekauft. Vor allem natürlich die, die nicht so weit weg von Arbeit wohnen. Die kommen jetzt eben nicht ganz 10 Minuten später zu Hause an als wenn sie mit dem Auto fahren würden. Klar wenn man dann statt 30 Minuten 3 Stunden unterwegs ist sollte man überlegen ob sich das lohnt.

Vom Geld her freuen sich bei mir alle. Niedriger Spritverbrauch und die Unterhaltungskosten sind auch nicht sehr hoch.


BELLA64
beantwortet von BELLA64 am 12. Juli 2008 09:15
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Der Gedanke ist vielleicht nicht schlecht. Aber was machst du in der kalten Jahreszeit und bei übelstem schlechten Wetter? Manchmal kann man einfach nur mit dem Auto fahren und bei der stetigen Spritpreierhöhung gehen die Kosten in die Höhe. Ist schon sehr ärgerlich.

Kommentar von Dc61a2cce2e5b62d5f87df88cb2668efsmallCassiopeia78 am 12. Juli 2008 09:17

das stimmt schon. aber ich denke auch wenn man für diese tage noch ein auto hat, kann man eine menge sprit sparen wenn man - für kurze strecken - öfter auf den roller umsteigt...

Kommentar von Simple_avatar2smallRomjia am 12. Juli 2008 09:23

Er will ja nich sein Auto verkaufen sondern sich nen Roller dazu holen. Bei kaltem Wetter zieht man sich eben ein wenig dicker an, bei Regen und Schnee setzt man sich ins Auto.


Cassiopeia78
beantwortet von Cassiopeia78 am 12. Juli 2008 09:10
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ich hab mir das auch schon überlegt, aber ich fahre täglich 80 km und bin insgesamt schon 1,5 stunden unterwegs. mit so einem roller bräuchte ich wahrscheinlich die doppelte zeit. und bei ner vollzeitstelle... ich hab ja auch noch andere termine...


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